Im G8 haben die Kinder 7 Jahre lange (Kl 5-11) weniger Zeit für sich und zum Heranreifen. Sie brauchen diese Zeit aber, um gesund zu sein.
Wenn man die Kinder mittels G8 aus den Familien forthalten will, damit die Eltern mehr Zeit zum Arbeiten haben, kann man auch endlich eine vernünftige freiwillige Betreuung anbieten, anstatt die Kindern […]
Im G8 haben die Kinder 7 Jahre lange (Kl 5-11) weniger Zeit für sich und zum Heranreifen. Sie brauchen diese Zeit aber, um gesund zu sein.
Wenn man die Kinder mittels G8 aus den Familien forthalten will, damit die Eltern mehr Zeit zum Arbeiten haben, kann man auch endlich eine vernünftige freiwillige Betreuung anbieten, anstatt die Kindern tagsüber in der Schule zu halten und die Eltern abends mit Nachhilfe zu beschäftigen.
Ein gymnasialer Bildungsgang mit bis zu drei Fremdsprachen regulär und einer vierten spätbeginnenden ist nicht vergleichbar mit einer Realschule oder Gemeinschaftsschule, die junge Menschen sicher auch sehr gut auf das Leben vorbereiten, aber die Tiefe an Wissen und Anforderungen nicht in diesem Maß bieten. Deshalb muss jungen Menschen die Chance auf einen neunjährigen Bildungsgang mit fundiertem Wissen angeboten werden.
37.
Kommentar von :ohne Name 62881
Zeit für Familie und Zeit zum Lernen aktuell nur mit G9
Ich bin selbst im Normalzug 13 Jahre in NRW in die Schule gegangen, habe dann in Baden Württemberg studiert und unterrichte nun seit zehn Jahren am Gymnasium. Ich blicke auf eine schöne Schulzeit zurück, in der Nachmittagsunterricht die Ausnahme war und dasselbe wünsche ich mir für meine Kinder! Leider spricht das jetzige G8 total dagegen.
Wenn […]
Ich bin selbst im Normalzug 13 Jahre in NRW in die Schule gegangen, habe dann in Baden Württemberg studiert und unterrichte nun seit zehn Jahren am Gymnasium. Ich blicke auf eine schöne Schulzeit zurück, in der Nachmittagsunterricht die Ausnahme war und dasselbe wünsche ich mir für meine Kinder! Leider spricht das jetzige G8 total dagegen.
Wenn ich heute meine Schüler nachmittags im Unterricht habe und weiß, dass sie sogar noch zwei Stunden länger bis nach 16 Uhr in der Schule sind, frustriert mich das massiv. Den Schülern bleibt keine Zeit mehr, von der Schule abzuschalten und Kind zu sein. Aus der Lehrersicht muss und möchte ich Hausaufgaben zum Üben und Vertiefen geben, aus der Elternsicht frage ich mich selbst, wann die Schüler bei ihrem Stundenplan Zeit dafür finden sollen. Es gibt eindeutig derzeit zu viele und zu lange Nachmittage!
Ich fordere G9 in Baden Württemberg und wünsche mir Schüler, die gerne in die Schule gehen und später genauso gerne an ihre Schulzeit zurückdenken, wie ich! Schulzeit ist nämlich auch Kindheit, Freunde- und Familienzeit!
9.
Kommentar von :ohne Name 53424
Schulartwahl und späteres Einkommen
Es ist nicht die Aufgabe des Staates die Schulartwahl zu steuern oder zu beeinflussen.
Die Eltern haben das Wahlrecht, die Kinder sollen so weit als möglich einbezogen sein.
Der Staat hat genügend Mittel bereitzustellen.
Problem ist dabei: Da die Eltern wissen, dass höhere Schulabschlüsse bessere Einkommen versprechen, wird alles auf Leistung […]
Es ist nicht die Aufgabe des Staates die Schulartwahl zu steuern oder zu beeinflussen.
Die Eltern haben das Wahlrecht, die Kinder sollen so weit als möglich einbezogen sein.
Der Staat hat genügend Mittel bereitzustellen.
Problem ist dabei: Da die Eltern wissen, dass höhere Schulabschlüsse bessere Einkommen versprechen, wird alles auf Leistung und Laufbahn gesetzt. Karriere first. Daher die steigenden Zahlen der Schüler mit höheren Abschlüssen.
Ändern lässt sich das nur, wenn im Berufsleben die Einkommensunterschiede nivelliert werden. Durch Einflüsse aus den USA, liberaler Ökonomen usw. ist die Einkommensschere in der Vergangenheit weit auseinander gegangen.
Weniger Unterschiede – das zeigen Umfragen aus anderen Ländern – bewirkt mehr zufriedene Bürger.
Das Problem Schulartwahl (in Verbindung mit Einkommenserwartungen später) lässt sich leider nicht allein schulisch lösen. Es sollte aber nicht verschwiegen werden.
35.
Kommentar von :ohne Name 62842
Zeit für Familie
Das G8 hat dazu geführt, dass Mittelstufenschülerinnen und -schüler ca. 35 Wochenstunden absolvieren müssen. Das bedeutet mindestens zwei mal in der Woche Nachmittagsunterricht, bei angenommenen sechs Unterrichtsstunden durchgehend am Vormittag.
Wann bleibt Zeit zum lernen, hausaufgaben-Machen und Klassenarbeiten-Vorbereiten? Dazu noch die […]
Das G8 hat dazu geführt, dass Mittelstufenschülerinnen und -schüler ca. 35 Wochenstunden absolvieren müssen. Das bedeutet mindestens zwei mal in der Woche Nachmittagsunterricht, bei angenommenen sechs Unterrichtsstunden durchgehend am Vormittag.
Wann bleibt Zeit zum lernen, hausaufgaben-Machen und Klassenarbeiten-Vorbereiten? Dazu noch die obligatorische GFS oder auch andere außerunterrichtliche Projekte. Unter der Woche bleibt dafür kaum Zeit. Alles muss dann am Wochenende erledigt werden. Oder eben nicht.
Für die Familien mit mehreren Kindern bedeutet es, dass die Wochenendplanung sehr stark von schulischen Aufgaben bestimmt wird. Abgesehen davon, dass es vielen Kindern dabei nicht gut geht, weil sie, anders als ihre Eltern, am Wochenende nicht unbedingt frei haben, sondern weiter arbeiten müssen.
36.
Kommentar von :dplasa1975
Mehr Zeit für die Kinder
Ich erinnere mich gerne an meine eigene gymnasiale Schulzeit zurück. Gefühlt unendlich viel Zeit, einmal in der Woche Nachmittagsunterricht und man kam "spät" gegen 16 Uhr nach Hause, dann ab der 11. Klasse zweimal die Woche. Aber ansonsten Zeit, Zeit Zeit. Für jede menge Hobbies aber auch für's mithelfen im elterlichen Betrieb, was ich heute als […]
Ich erinnere mich gerne an meine eigene gymnasiale Schulzeit zurück. Gefühlt unendlich viel Zeit, einmal in der Woche Nachmittagsunterricht und man kam "spät" gegen 16 Uhr nach Hause, dann ab der 11. Klasse zweimal die Woche. Aber ansonsten Zeit, Zeit Zeit. Für jede menge Hobbies aber auch für's mithelfen im elterlichen Betrieb, was ich heute als unverzichtbare Lebensqualifikation nicht missen möchte.
Mit einigen Umwegen bin ich heute selbst Lehrer und sehe die Kinder mit 35 Stunden in der Woche, mehrfach Nachmittags bis nach 17 Uhr in der Schule hocken.
Wozu quälen wir unsere Kinder so? Weil wir uns das eine Jahr extra nicht leisten wollen? Wohl nein, denn nur am Gymnasium darf man ja nicht in 8 Jahren zum Abitur gehen; an den beruflichen Gymnasien und der heilbringenden GMS ist's ja explizit so eingerichtet.
27.
Kommentar von :ohne Name 62311
G8 bedeutet Stress für Kinder u Familien
Die durch G8 bedingten Stundenpläne/Lehrpläne lassen wenig Zeit/Muße zum Lernen/sich bilden, alles geschieht im Zeitraffer u unter Druck. Die Nachmittage sind durch lange Schultage u anschließende Hausaufgaben dominiert, der Sportverein/die Musikschule sind hier kaum bzw nicht unterzubringen. Wir mussten uns für eines davon entscheiden, da wir das […]
Die durch G8 bedingten Stundenpläne/Lehrpläne lassen wenig Zeit/Muße zum Lernen/sich bilden, alles geschieht im Zeitraffer u unter Druck. Die Nachmittage sind durch lange Schultage u anschließende Hausaufgaben dominiert, der Sportverein/die Musikschule sind hier kaum bzw nicht unterzubringen. Wir mussten uns für eines davon entscheiden, da wir das auch als Familie anders nicht geregelt bekommen. Zurück zu G9 im Sinne der Allgemeinbildung!
28.
Kommentar von :ohne Name 62428
Zeit für Hobbys
Es ist extrem schwer die Kinder im musischen oder sportlichen Bereich zu fördern, da hier schlicht die Zeitfenster fehlen.
Der eh schon massiv aufgeblasene Stundenplan ist derart mit Inhalten und Klassenarbeiten überladen, dass es schlicht keine Zeiten mehr gibt ein Instrument zu lernen oder sportlich aktiv zu sein - wann soll das gehen?
Es geht […]
Es ist extrem schwer die Kinder im musischen oder sportlichen Bereich zu fördern, da hier schlicht die Zeitfenster fehlen.
Der eh schon massiv aufgeblasene Stundenplan ist derart mit Inhalten und Klassenarbeiten überladen, dass es schlicht keine Zeiten mehr gibt ein Instrument zu lernen oder sportlich aktiv zu sein - wann soll das gehen?
Es geht schlicht nicht mehr und wenn dann nur rudimentär.
Das war definitiv vor G9 ganz anders und die Kinder/Jugendlichen hatten noch die Chance sich außerhalb der Schule zu entfalten. G8 ist nicht nur hier eine Katastrophe.
29.
Kommentar von :ohne Name 62470
Vater von 3 gymnasialen Kindern
Die Häufigkeit des Nachmittagsunterrichts im G( Gymnasium lässt zu wenig Zeit für Kreativität, Hobby und Freude am Leben.
41.
Kommentar von :Pro G9
Familienleben
Unser Familienleben ist seit der 5. Klasse geprägt von Schulstress: direkt die kleinen haben Nachmittagsunterricht, der sich immer weiter verstärkt. Die Inhalte passen oft nicht zum Entwicklungsstand der Kinder: wenn ein Kind in der 6./7. Klasse auf einmal mit Buchstaben (Variablen) in größerem Umfang rechnen soll - das hat unsere Kinder immer […]
Unser Familienleben ist seit der 5. Klasse geprägt von Schulstress: direkt die kleinen haben Nachmittagsunterricht, der sich immer weiter verstärkt. Die Inhalte passen oft nicht zum Entwicklungsstand der Kinder: wenn ein Kind in der 6./7. Klasse auf einmal mit Buchstaben (Variablen) in größerem Umfang rechnen soll - das hat unsere Kinder immer wieder überfordert. Ein Jahr später ging das ganze wie von selbst - da wussten die Kinder gleich Bescheid wie das geht...
Lasst den Kindern mehr Zeit!
Mehr Zeit für Sport, mehr Zeit für Freunde und Spielen.
Angepasste Bildungsanforderungen an das, was Kinder von der Abstraktion her können.
G9 schafft Zeit, nicht nur mehr Tiefe, wie es die Unis fordern, sondern einfach mehr Zeit. Und das entlastet Familien vom notwendigen Nacharbeiten und Helfen beim Lernen.
31.
Kommentar von :ohne Name 62656
Gesunde Kinder
Früher dachte ich, dass es für die guten Schüler kein Problem sei, den Lernstoff in einem Jahr weniger zu lernen. Für die Spitzenschüler mag das stimmen. An meinen eigenen Kindern (Zeugnisschnitte von 1,5 und 2,0) habe ich feststellen müssen, dass der Zeitdruck und die geballten Anforderungen zu ungesundem Verhalten geführt haben. (Stress, Verzicht […]
Früher dachte ich, dass es für die guten Schüler kein Problem sei, den Lernstoff in einem Jahr weniger zu lernen. Für die Spitzenschüler mag das stimmen. An meinen eigenen Kindern (Zeugnisschnitte von 1,5 und 2,0) habe ich feststellen müssen, dass der Zeitdruck und die geballten Anforderungen zu ungesundem Verhalten geführt haben. (Stress, Verzicht auf "schöne Dinge" wie Freunde treffen, Musik machen, Sport treiben, Zeit mit der Familie haben.)
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Zeit zum Heranreifen
Im G8 haben die Kinder 7 Jahre lange (Kl 5-11) weniger Zeit für sich und zum Heranreifen. Sie brauchen diese Zeit aber, um gesund zu sein.
Wenn man die Kinder mittels G8 aus den Familien forthalten will, damit die Eltern mehr Zeit zum Arbeiten haben, kann man auch endlich eine vernünftige freiwillige Betreuung anbieten, anstatt die Kindern tagsüber in der Schule zu halten und die Eltern abends mit Nachhilfe zu beschäftigen.
Ein gymnasialer Bildungsgang mit bis zu drei Fremdsprachen regulär und einer vierten spätbeginnenden ist nicht vergleichbar mit einer Realschule oder Gemeinschaftsschule, die junge Menschen sicher auch sehr gut auf das Leben vorbereiten, aber die Tiefe an Wissen und Anforderungen nicht in diesem Maß bieten. Deshalb muss jungen Menschen die Chance auf einen neunjährigen Bildungsgang mit fundiertem Wissen angeboten werden.
Zeit für Familie und Zeit zum Lernen aktuell nur mit G9
Ich bin selbst im Normalzug 13 Jahre in NRW in die Schule gegangen, habe dann in Baden Württemberg studiert und unterrichte nun seit zehn Jahren am Gymnasium. Ich blicke auf eine schöne Schulzeit zurück, in der Nachmittagsunterricht die Ausnahme war und dasselbe wünsche ich mir für meine Kinder! Leider spricht das jetzige G8 total dagegen.
Wenn ich heute meine Schüler nachmittags im Unterricht habe und weiß, dass sie sogar noch zwei Stunden länger bis nach 16 Uhr in der Schule sind, frustriert mich das massiv. Den Schülern bleibt keine Zeit mehr, von der Schule abzuschalten und Kind zu sein. Aus der Lehrersicht muss und möchte ich Hausaufgaben zum Üben und Vertiefen geben, aus der Elternsicht frage ich mich selbst, wann die Schüler bei ihrem Stundenplan Zeit dafür finden sollen. Es gibt eindeutig derzeit zu viele und zu lange Nachmittage!
Ich fordere G9 in Baden Württemberg und wünsche mir Schüler, die gerne in die Schule gehen und später genauso gerne an ihre Schulzeit zurückdenken, wie ich! Schulzeit ist nämlich auch Kindheit, Freunde- und Familienzeit!
Schulartwahl und späteres Einkommen
Es ist nicht die Aufgabe des Staates die Schulartwahl zu steuern oder zu beeinflussen.
Die Eltern haben das Wahlrecht, die Kinder sollen so weit als möglich einbezogen sein.
Der Staat hat genügend Mittel bereitzustellen.
Problem ist dabei: Da die Eltern wissen, dass höhere Schulabschlüsse bessere Einkommen versprechen, wird alles auf Leistung und Laufbahn gesetzt. Karriere first. Daher die steigenden Zahlen der Schüler mit höheren Abschlüssen.
Ändern lässt sich das nur, wenn im Berufsleben die Einkommensunterschiede nivelliert werden. Durch Einflüsse aus den USA, liberaler Ökonomen usw. ist die Einkommensschere in der Vergangenheit weit auseinander gegangen.
Weniger Unterschiede – das zeigen Umfragen aus anderen Ländern – bewirkt mehr zufriedene Bürger.
Das Problem Schulartwahl (in Verbindung mit Einkommenserwartungen später) lässt sich leider nicht allein schulisch lösen. Es sollte aber nicht verschwiegen werden.
Zeit für Familie
Das G8 hat dazu geführt, dass Mittelstufenschülerinnen und -schüler ca. 35 Wochenstunden absolvieren müssen. Das bedeutet mindestens zwei mal in der Woche Nachmittagsunterricht, bei angenommenen sechs Unterrichtsstunden durchgehend am Vormittag.
Wann bleibt Zeit zum lernen, hausaufgaben-Machen und Klassenarbeiten-Vorbereiten? Dazu noch die obligatorische GFS oder auch andere außerunterrichtliche Projekte. Unter der Woche bleibt dafür kaum Zeit. Alles muss dann am Wochenende erledigt werden. Oder eben nicht.
Für die Familien mit mehreren Kindern bedeutet es, dass die Wochenendplanung sehr stark von schulischen Aufgaben bestimmt wird. Abgesehen davon, dass es vielen Kindern dabei nicht gut geht, weil sie, anders als ihre Eltern, am Wochenende nicht unbedingt frei haben, sondern weiter arbeiten müssen.
Mehr Zeit für die Kinder
Ich erinnere mich gerne an meine eigene gymnasiale Schulzeit zurück. Gefühlt unendlich viel Zeit, einmal in der Woche Nachmittagsunterricht und man kam "spät" gegen 16 Uhr nach Hause, dann ab der 11. Klasse zweimal die Woche. Aber ansonsten Zeit, Zeit Zeit. Für jede menge Hobbies aber auch für's mithelfen im elterlichen Betrieb, was ich heute als unverzichtbare Lebensqualifikation nicht missen möchte.
Mit einigen Umwegen bin ich heute selbst Lehrer und sehe die Kinder mit 35 Stunden in der Woche, mehrfach Nachmittags bis nach 17 Uhr in der Schule hocken.
Wozu quälen wir unsere Kinder so? Weil wir uns das eine Jahr extra nicht leisten wollen? Wohl nein, denn nur am Gymnasium darf man ja nicht in 8 Jahren zum Abitur gehen; an den beruflichen Gymnasien und der heilbringenden GMS ist's ja explizit so eingerichtet.
G8 bedeutet Stress für Kinder u Familien
Die durch G8 bedingten Stundenpläne/Lehrpläne lassen wenig Zeit/Muße zum Lernen/sich bilden, alles geschieht im Zeitraffer u unter Druck. Die Nachmittage sind durch lange Schultage u anschließende Hausaufgaben dominiert, der Sportverein/die Musikschule sind hier kaum bzw nicht unterzubringen. Wir mussten uns für eines davon entscheiden, da wir das auch als Familie anders nicht geregelt bekommen. Zurück zu G9 im Sinne der Allgemeinbildung!
Zeit für Hobbys
Es ist extrem schwer die Kinder im musischen oder sportlichen Bereich zu fördern, da hier schlicht die Zeitfenster fehlen.
Der eh schon massiv aufgeblasene Stundenplan ist derart mit Inhalten und Klassenarbeiten überladen, dass es schlicht keine Zeiten mehr gibt ein Instrument zu lernen oder sportlich aktiv zu sein - wann soll das gehen?
Es geht schlicht nicht mehr und wenn dann nur rudimentär.
Das war definitiv vor G9 ganz anders und die Kinder/Jugendlichen hatten noch die Chance sich außerhalb der Schule zu entfalten. G8 ist nicht nur hier eine Katastrophe.
Vater von 3 gymnasialen Kindern
Die Häufigkeit des Nachmittagsunterrichts im G( Gymnasium lässt zu wenig Zeit für Kreativität, Hobby und Freude am Leben.
Familienleben
Unser Familienleben ist seit der 5. Klasse geprägt von Schulstress: direkt die kleinen haben Nachmittagsunterricht, der sich immer weiter verstärkt. Die Inhalte passen oft nicht zum Entwicklungsstand der Kinder: wenn ein Kind in der 6./7. Klasse auf einmal mit Buchstaben (Variablen) in größerem Umfang rechnen soll - das hat unsere Kinder immer wieder überfordert. Ein Jahr später ging das ganze wie von selbst - da wussten die Kinder gleich Bescheid wie das geht...
Lasst den Kindern mehr Zeit!
Mehr Zeit für Sport, mehr Zeit für Freunde und Spielen.
Angepasste Bildungsanforderungen an das, was Kinder von der Abstraktion her können.
G9 schafft Zeit, nicht nur mehr Tiefe, wie es die Unis fordern, sondern einfach mehr Zeit. Und das entlastet Familien vom notwendigen Nacharbeiten und Helfen beim Lernen.
Gesunde Kinder
Früher dachte ich, dass es für die guten Schüler kein Problem sei, den Lernstoff in einem Jahr weniger zu lernen. Für die Spitzenschüler mag das stimmen. An meinen eigenen Kindern (Zeugnisschnitte von 1,5 und 2,0) habe ich feststellen müssen, dass der Zeitdruck und die geballten Anforderungen zu ungesundem Verhalten geführt haben. (Stress, Verzicht auf "schöne Dinge" wie Freunde treffen, Musik machen, Sport treiben, Zeit mit der Familie haben.)