Bürgerforum G8/G9

Bedürfnisse von Eltern

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Kommentare

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21. Kommentar von :ohne Name 62056

Nachmittagsunterricht

Ich wünsche mir G9, damit unsere Kinder wieder mehr Zeit am Nachmittag haben und außerunterrichtliche Aktivitäten wie Sportverein und Musik usw. wieder mehr machen können.

22. Kommentar von :ohne Name 62059

Zeit zum Lernen, Zeit um Kind zu sein

Als Vater dreier kleiner Kinder wird mir Angst und Bange, wenn ich sehe was auf meine Kinder zukommt. wenn ich beruflich nicht gebunden wäre, würde ich in ein G9 Bundesland ziehen, und meinem kompletten Freundeskreis geht es so. Die Kinder werden gezwungen, in G8 die Inhalte reinzupressen, sie kommen dann nach dem Nachmittagsunterricht nach hause […]

Als Vater dreier kleiner Kinder wird mir Angst und Bange, wenn ich sehe was auf meine Kinder zukommt. wenn ich beruflich nicht gebunden wäre, würde ich in ein G9 Bundesland ziehen, und meinem kompletten Freundeskreis geht es so.

Die Kinder werden gezwungen, in G8 die Inhalte reinzupressen, sie kommen dann nach dem Nachmittagsunterricht nach hause und müssen Hausaufgaben machen und lernen. Vereine? Instrumente? Freizeit? Dafür wird keine Zeit bleiben, nur alles abarbeiten und funktionieren ist erlaubt in "the Länd." (diese Millionen wären im Bildungssystem übrigens besser aufgehoben gewesen).

Durch G8 werden viele Vereine Nachwuchsprobleme bekommen. wir machen damit unsere tolle Vereinslandschaft kaputt.

23. Kommentar von :ohne Name 62200

G8 macht die Kinder kaputt

Im Vergleich zu meinen Nichten und Neffen in anderen Bundesländern (Bayern, NRW) haben meine Kinder in BW viel mehr Stunden und Nachmittage in der Woche Schule. Zusätzlich müssen sie schon 1 Jahr früher mit der zweiten Fremdsprache beginnen sowie die gleichen Inhalte anderer Fächer (wie z.B. in Geschichte, Physik und Chemie) Jahre früher erlernen. […]

Im Vergleich zu meinen Nichten und Neffen in anderen Bundesländern (Bayern, NRW) haben meine Kinder in BW viel mehr Stunden und Nachmittage in der Woche Schule. Zusätzlich müssen sie schon 1 Jahr früher mit der zweiten Fremdsprache beginnen sowie die gleichen Inhalte anderer Fächer (wie z.B. in Geschichte, Physik und Chemie) Jahre früher erlernen. Dass einige Lerninhalte noch gar nicht in ihrer Tiefe begriffen werden können oder hängen bleiben, ist der Politik egal. Aber an der Universität müssen unsere Kinder dann mit den AbiturientInnen anderer Bundesländer konkurrieren.

Aus unserer Nachbarschaft und den Vereinen weiß ich, dass 90% der SchülerInnen nach dem Abitur erst einmal ein Jahr lang nichts machen, ein freiwilliges soziales Jahr oder ins Ausland gehen, um sich zu erholen von all dem Stress. Die Wirtschaft hat also auch keinen Zugewinn! Für mich ist es inzwischen eine reine Sparmaßnahme der Politik, ausgetragen auf dem Rücken unserer Kinder und Jugendlichen.

24. Kommentar von :ShakespeareIsNotAMilkShake

G8 macht Familien, Sportvereine und Musikschulen kaputt

Seit der Einführung von G8 leiden Familien massiv unter dem Zeitdruck und unter dem Leistungsdruck, dem die Kinder ausgesetzt sind. Kinder, die bereits in der Unterstufe zweimal pro Woche Nachmittagsunterricht haben, haben einfach nicht mehr genügend Freiraum für Vereinssport, für Musikunterricht und für eine eigenständige, eben nicht durchgeplante […]

Seit der Einführung von G8 leiden Familien massiv unter dem Zeitdruck und unter dem Leistungsdruck, dem die Kinder ausgesetzt sind. Kinder, die bereits in der Unterstufe zweimal pro Woche Nachmittagsunterricht haben, haben einfach nicht mehr genügend Freiraum für Vereinssport, für Musikunterricht und für eine eigenständige, eben nicht durchgeplante Gestaltung ihrer Freizeit mit Spielen, Lesen, Draußensein, Radfahren, Freundschaften außerhalb der Schule pflegen.

 

G8 verplant die Kinder und auch die Familien in einem sehr ungesunden Maß. In Familien, in denen das finanziell möglich ist, reduzieren dafür manchmal die Mütter (wer sonst?!) ihre Arbeit, um die Kinder und das Familienleben zu entlasten, alleine durch Fahrdienste usw. Besonders in der Mittelstufe ist die Belastung von Schülern durch einen knallvollen Stundenplan richtig heftig. Niemand kann von diesen Jugendlichen erwarten, dass sie nach drei randvollen Schultagen noch Sport treiben, Hausaufgaben erledigen, auf Klassenarbeiten lernen, soziale Kontakte (außerhalb der Schule?!) pflegen, ein Musikinstrument üben und vielleicht sogar Zeit mit ihrer Familie verbringen.

 

All das, was in den Neunziger Jahren nach meiner persönlichen Einschätzung zu meiner eigenen Bildung und - ja! Stichwort "Studierfähigkeit"! - positiv beigetragen hat, ist in dieser Form heute aufgrund von G8 so nicht mehr möglich: Durch überfüllte Stundenpläne und den dadurch höheren Druck beim Lernen fehlt die Zeit zum eigenständigen Lesen, zum Abschalten und Denken (!), Zeitunglesen, Sporttreiben, Musikmachen, für soziales und politisches Engagement.

 

Was gewinnen wir, wenn Abiturient:innen die Schule ein Jahr früher verlassen, es ihnen dafür aber häufig an Wissen, Bildung und Reife fehlt? Wenn Familien die Gelegenheit hätten, G8 für sich und ihre Kinder freiwillig und bewusst zu wählen, wäre das eine faire Angelegenheit. Der Status quo, den wir Frau Schavan zu verdanken haben, bedeutet nicht nur ein geklautes Jahr im geschützten Bereich der Schule (... Nestwärme), sondern verschärft zusätzlich zu den bereits genannten Nachteilen die Bildungsungerechtigkeit: Wenn das Tempo im Unterricht anzieht, sind die Kinder entweder auf Hilfe durch die Eltern angewiesen oder eben auf Nachhilfe. Und die kann sich nicht jede Familie leisten.

 

G8 ist nicht fair. G8 erhöht den Druck in den Schulen an vielen Stellen. G8 ist kontraproduktiv. Höchste Zeit, zu einem flächendeckenden G9 zurückzukehren!

25. Kommentar von :ShakespeareIsNotAMilkShake
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26. Kommentar von :ohne Name 62299

Betreuung ist kein Argument

Hoffentlich wird hier nicht die Betreuung als Argument für eine Beschulung angeführt. Wenn manche Familien Kinderbetreuung brauchen (sprich eine Ganztagsschule wünschen), sollte das jedenfalls nicht bedeuten, dass den ganzen Tag "Schule" stattfindet, also gelernt werden muss.   Ich jedenfalls bin heilfroh, dass ich die meisten Schuljahre keinen […]

Hoffentlich wird hier nicht die Betreuung als Argument für eine Beschulung angeführt.

Wenn manche Familien Kinderbetreuung brauchen (sprich eine Ganztagsschule wünschen), sollte das jedenfalls nicht bedeuten, dass den ganzen Tag "Schule" stattfindet, also gelernt werden muss.

 

Ich jedenfalls bin heilfroh, dass ich die meisten Schuljahre keinen Nachmittagsunterricht erleben durfte und dann einige wenige Jahre mit einmal pro Woche hatte. Erst in der Kursstufe kam es zu einer deutlichen Ausweitung, aber zum einen ist das altersbedingt auch eher zumutbar. Zum anderen hatte ich dann ja auch oft die von mir ausdrücklich gewählten Fächer, sodass die Mehrbelastung weniger als solche empfunden wurde.

27. Kommentar von :ohne Name 62311

G8 bedeutet Stress für Kinder u Familien

Die durch G8 bedingten Stundenpläne/Lehrpläne lassen wenig Zeit/Muße zum Lernen/sich bilden, alles geschieht im Zeitraffer u unter Druck. Die Nachmittage sind durch lange Schultage u anschließende Hausaufgaben dominiert, der Sportverein/die Musikschule sind hier kaum bzw nicht unterzubringen. Wir mussten uns für eines davon entscheiden, da wir das […]

Die durch G8 bedingten Stundenpläne/Lehrpläne lassen wenig Zeit/Muße zum Lernen/sich bilden, alles geschieht im Zeitraffer u unter Druck. Die Nachmittage sind durch lange Schultage u anschließende Hausaufgaben dominiert, der Sportverein/die Musikschule sind hier kaum bzw nicht unterzubringen. Wir mussten uns für eines davon entscheiden, da wir das auch als Familie anders nicht geregelt bekommen. Zurück zu G9 im Sinne der Allgemeinbildung!

28. Kommentar von :ohne Name 62428

Zeit für Hobbys

Es ist extrem schwer die Kinder im musischen oder sportlichen Bereich zu fördern, da hier schlicht die Zeitfenster fehlen. Der eh schon massiv aufgeblasene Stundenplan ist derart mit Inhalten und Klassenarbeiten überladen, dass es schlicht keine Zeiten mehr gibt ein Instrument zu lernen oder sportlich aktiv zu sein - wann soll das gehen? Es geht […]

Es ist extrem schwer die Kinder im musischen oder sportlichen Bereich zu fördern, da hier schlicht die Zeitfenster fehlen.

Der eh schon massiv aufgeblasene Stundenplan ist derart mit Inhalten und Klassenarbeiten überladen, dass es schlicht keine Zeiten mehr gibt ein Instrument zu lernen oder sportlich aktiv zu sein - wann soll das gehen?

Es geht schlicht nicht mehr und wenn dann nur rudimentär.

Das war definitiv vor G9 ganz anders und die Kinder/Jugendlichen hatten noch die Chance sich außerhalb der Schule zu entfalten. G8 ist nicht nur hier eine Katastrophe.

29. Kommentar von :ohne Name 62470

Vater von 3 gymnasialen Kindern

Die Häufigkeit des Nachmittagsunterrichts im G( Gymnasium lässt zu wenig Zeit für Kreativität, Hobby und Freude am Leben.

30. Kommentar von :ohne Name 62584

G9

Die Kinder des G8 Gymnasiums sind oft außer Haus, wegen der vielen Mittagschule lange weg. Aber Kinder brauchen Zeit. Auch mal Zeit für sich, für das Wachsen, für Interessen. Weg von G8 hin zu G9 - für unsere Kinder.