10.
Kommentar von :Prof. Dr. Jörn von Lucke, Zeppelin Universität
Anforderungen an Standards im Verwaltungsdatenraum
Folgende Standards sollten gewahrt sein:
• Offene Standards und offene Schnittstellen politisch einfordern
• Wechselmöglichkeiten sicherstellen
• Digitaler Zwilling (DIN SPEC 91607)
• Urbane Datenplattform (DIN SPEC 91357, 91377)
• Perspektiven für eine vollständige deutschlandweite oder gar europäische Registermodernisierung (Stufe 2) […]
Folgende Standards sollten gewahrt sein:
• Offene Standards und offene Schnittstellen politisch einfordern
• Wechselmöglichkeiten sicherstellen
• Digitaler Zwilling (DIN SPEC 91607)
• Urbane Datenplattform (DIN SPEC 91357, 91377)
• Perspektiven für eine vollständige deutschlandweite oder gar europäische Registermodernisierung (Stufe 2) berücksichtigen
1.
Kommentar von :Christian Bergmann
Anforderungen einer kreisangehörigen Kommune wie Schorndorf
1. Was sind die Use Cases für kreisangehörige Kommunen?
Sozialraumanalyse & Armutsprävention (z. B. nach § 80 SGB XII)
Pflegebedarfsplanung in Kooperation mit dem Landkreis (SGB XI / PfleWoG BW)
Jugendhilfeplanung & Frühe Hilfen (SGB VIII)
Bildungsberichterstattung & Übergangsmanagement
Wohnraumentwicklung & Integration
Gesundheitsmonitoring […]
1. Was sind die Use Cases für kreisangehörige Kommunen?
Sozialraumanalyse & Armutsprävention (z. B. nach § 80 SGB XII)
Pflegebedarfsplanung in Kooperation mit dem Landkreis (SGB XI / PfleWoG BW)
Jugendhilfeplanung & Frühe Hilfen (SGB VIII)
Bildungsberichterstattung & Übergangsmanagement
Wohnraumentwicklung & Integration
Gesundheitsmonitoring auf kommunaler Ebene
Koordinierung von Ehrenamt & Zivilgesellschaft
Zukunftsplanung für Quartiere / Smart Region
2. Welche Teildatenräume braucht es dafür?
Sozialdatenraum: Leistungen, Bedarfe, Fallzahlen, Inanspruchnahme (z. B. SGB II, VIII, XII)
Pseudonymisiert, aber in kleinräumiger Zuordnung (z. B. Ortsteil, Quartier, mindestens aber PLZ; Anforderungen zwischen Stadtkreisen und kreisangehörigen Kommunen eminent)
Offene Lizenzen bei Open Data (z. B. dl-de/by-2-0)
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Anforderungen an Standards im Verwaltungsdatenraum
Folgende Standards sollten gewahrt sein:
• Offene Standards und offene Schnittstellen politisch einfordern
• Wechselmöglichkeiten sicherstellen
• Digitaler Zwilling (DIN SPEC 91607)
• Urbane Datenplattform (DIN SPEC 91357, 91377)
• Perspektiven für eine vollständige deutschlandweite oder gar europäische Registermodernisierung (Stufe 2) berücksichtigen
Anforderungen einer kreisangehörigen Kommune wie Schorndorf
1. Was sind die Use Cases für kreisangehörige Kommunen?
Sozialraumanalyse & Armutsprävention (z. B. nach § 80 SGB XII)
Pflegebedarfsplanung in Kooperation mit dem Landkreis (SGB XI / PfleWoG BW)
Jugendhilfeplanung & Frühe Hilfen (SGB VIII)
Bildungsberichterstattung & Übergangsmanagement
Wohnraumentwicklung & Integration
Gesundheitsmonitoring auf kommunaler Ebene
Koordinierung von Ehrenamt & Zivilgesellschaft
Zukunftsplanung für Quartiere / Smart Region
2. Welche Teildatenräume braucht es dafür?
Sozialdatenraum: Leistungen, Bedarfe, Fallzahlen, Inanspruchnahme (z. B. SGB II, VIII, XII)
Gesundheitsdatenraum: Gesundheitszustände, Versorgungsstruktur, Krankenhausfälle, Pflegeeinrichtungen
Bildungsdatenraum: Schulstandorte, Übergänge, Förderbedarfe, Sprachförderung
Geodatenraum: Infrastruktur, Sozialräume, Erreichbarkeiten, Wohnquartiere
Bürgerbeteiliung & Ehrenamtsdaten: Netzwerke, Engagementprofile
Demografiedatenraum: Bevölkerungsstruktur, Zuzug/Abwanderung, Prognosen
3. Welcher Daten sollten priorisiert werden?
Sozialstruktur- und Armutsindikatoren: Einkommen, Bildung, Erwerbsstatus, Haushaltsgröße
Pflege- und Altersdaten: Pflegestufe, Pflegegrad, Versorgungslücken
Familien- und Jugendhilfedaten: Kita-/Schulbesuch, Förderbedarfe, Hilfemaßnahmen
Wohn- und Mietdaten: Sozialwohnungsbestand, Mietspiegel, Leerstand
Gesundheitsdaten: Chronische Erkrankungen, Impfquoten, Krankenhausverweildauern
Qualität & Aktualität:
Möglichst monatlich bis quartalsweise aktualisiert
Daten in strukturierter, maschinenlesbarer Form (CSV, JSON, XML)
Standardisierte Metadaten: Zeitstempel, Quelle, Gültigkeit
Pseudonymisiert, aber in kleinräumiger Zuordnung (z. B. Ortsteil, Quartier, mindestens aber PLZ; Anforderungen zwischen Stadtkreisen und kreisangehörigen Kommunen eminent)
Offene Lizenzen bei Open Data (z. B. dl-de/by-2-0)
4. Wer sind die Bereitstellenden und Nutzenden?
Bereitstellende:
Kommunale Fachämter (Soziales, Jugend, Bildung, Stadtplanung)
Landkreis als Träger übergreifender Systeme (SGB VIII, SGB XI)
Landesbehörden (z. B. Statistisches Landesamt, LGA BW, Gesundheitsämter)
Freie Träger mit kommunalen Leistungen (z. B. Wohlfahrtsverbände, Trägerberichte)
Plattformen wie daten-bw.de oder Geoportal BW
Nutzende:
Kommunalverwaltung (Sozialplanung, Steuerung, Hauptamt)
Kreispolitik & Gemeinderäte (Berichtswesen, Planung)
Wohlfahrtsverbände und soziale Träger
Wissenschaftliche Partner
Bürgerschaft & Zivilgesellschaft (Transparenz, Beteiligung)