Klima-Maßnahmen-Register 2026

Abfallwirtschaft

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Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.

Der Anteil des Sektors an den Gesamtemissionen im Land beträgt derzeit 0,45 Prozent. Die Treibhausgasemissionen des Sektors Abfall- und Abwasserwirtschaft stammen mit circa 80 Prozent größtenteils aus Methanemissionen aus Deponien, die seit Jahren eine stark rückläufige Tendenz bilden. Bis 2030 soll eine Minderung um 88 Prozent (gegenüber 1990) erreicht werden.

KLIMA.LÄND: Übersicht der Maßnahmen im Sektor „Abfallwirtschaft“

Kommentare

Sie konnten den Themenbereich bis 27. März 2026 kommentieren. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

5. Kommentar von :Jugendrat für Klima und Nachhaltigkeit

Stellungnahme des Jugendrats Baden-Württemberg für Klima und Nachhaltigkeit

Der Jugendrat für Klima & Nachhaltigkeit unterstützt die bisher vorhandenen Maßnahmen des Klimamaßnahmenregisters, sieht jedoch ein Defizit bei der Umsetzung und dem Gesamtvolumen und schlägt daher im Sektor Abfallwirtschaft folgende Ergänzungen vor:

Halbierung der Menge an Bioabfall im Hausmüll

Mülltrennung kann nur gelingen, wenn Bürger*innen

Der Jugendrat für Klima & Nachhaltigkeit unterstützt die bisher vorhandenen Maßnahmen des Klimamaßnahmenregisters, sieht jedoch ein Defizit bei der Umsetzung und dem Gesamtvolumen und schlägt daher im Sektor Abfallwirtschaft folgende Ergänzungen vor:

Halbierung der Menge an Bioabfall im Hausmüll

Mülltrennung kann nur gelingen, wenn Bürger*innen ausreichend aufgeklärt werden. In vielen Haushalten fehlt das Bewusstsein, warum Bioabfall separat entsorgt werden muss. Hier ist eine Ausweitung von Informationskampagnen und Öffentlichkeitsarbeit erforderlich.

Export von Plastikabfällen reduzieren

Deutschland einen großen Teil seines Plastikmülls beispielsweise nach Südostasien, in die Türkei oder nach Osteuropa (Quelle: https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/abfall-und-recycling/26205.html) . Dort werden die Kunststoffabfälle nicht immer recycelt, sondern teilweise in der Natur deponiert oder verbrannt, was sehr schädlich für Umwelt und Klima ist. Um dem entgegenzuwirken, ist es notwendig, dass Abfälle lokal unter kontrollierten Bedingungen recycelt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Stoffkreislauf tatsächlich geschlossen wird.

Einsatz von Mehrweg im Land voranbringen durch Ausbau des Konzepts “Bibliothek der Dinge”

Ein entscheidender Baustein der Kreislaufwirtschaft ist die Mehrfachnutzung von Produkten. Das Konzept der ‚Bibliothek der Dinge‘ reduziert Ressourcenverbrauch und Abfallaufkommen direkt vor Ort. Um dieses Modell aus der Nische in die Fläche zu bringen, fordern wir eine aktive Unterstützung durch das Land:

  • Zentralisierung und Transparenz: Die bei den Regierungspräsidien teils vorhandenen Listen müssen in einer landesweiten, öffentlich zugänglichen Online-Datenbank gebündelt werden. Bürger*innen brauchen eine einfache Übersicht, wo welche Gegenstände leihbar sind.

  • Beratung und Förderung: Das Land soll bestehende Bibliotheken und Kommunen gezielt bei der Transformation zu “Bibliotheken der Dinge” beraten (z.B. bei Haftungsfragen oder Bestandsmanagement).

  • Flächendeckende Einrichtung von Bibliotheken der Dinge: In mehreren Phasen  sollen Schritt für Schritt “weiße Flecken” auf der Karte abgedeckt werden. Zunächst sollen hierfür alle Städte ab 50.000 Einwohner*innen mit mindestens einer Bibliothek der Dinge ausgestattet sein

 

4. Kommentar von :Kerstin

Klimaschutzmaßnahmen Müllvermeidung und Recycling

Durch gezielte Maßnahmen zur Müllvermeidung und zum Recycling können Ressourcen geschont, Treibhausgasemissionen gesenkt und die Umwelt nachhaltig entlastet werden.

1. Verpackungsmüll reduzieren: Weniger Verpackungen bedeuten geringeren Ressourcenverbrauch und weniger CO₂-Emissionen, da Herstellung und Entsorgung energieintensiv sind. Aufklärung

Durch gezielte Maßnahmen zur Müllvermeidung und zum Recycling können Ressourcen geschont, Treibhausgasemissionen gesenkt und die Umwelt nachhaltig entlastet werden.

1. Verpackungsmüll reduzieren: Weniger Verpackungen bedeuten geringeren Ressourcenverbrauch und weniger CO₂-Emissionen, da Herstellung und Entsorgung energieintensiv sind. Aufklärung Verbraucher und Vorgaben für Industrie.

2. Mehrwegsysteme fördern: Mehrwegverpackungen werden mehrfach genutzt, sparen Rohstoffe und senken Emissionen im Vergleich zu Einwegprodukten.

3. Höhere Preise für Einwegprodukte: Der Verzicht auf Einwegartikel reduziert Abfallmengen und spart Energie, die sonst für die Produktion neuer Artikel benötigt würde.

4. Lebensmittelverschwendung verringern: Weniger weggeworfene Lebensmittel bedeuten weniger Ressourcenverbrauch und geringere Emissionen bei Produktion, Transport und Entsorgung. Aufklärung fördern.

5. Reparatur und Wiederverwendung stärken: Produkte länger zu nutzen spart Ressourcen und vermeidet Emissionen, die bei der Herstellung neuer Produkte entstehen.

6. Textilrücknahme und Second-Hand fördern: Die Wiederverwendung von Kleidung spart Wasser, Energie und CO₂, da die Textilproduktion besonders ressourcenintensiv ist.

7. Pfandsysteme für Getränkeverpackungen fördern: Pfandsysteme fördern die Rückgabe und das Recycling, sparen Ressourcen und verringern die Umweltbelastung durch achtlos entsorgte Verpackungen.

8. Recycling von Elektro- und Elektronikgeräten: Wertvolle Metalle und Kunststoffe werden zurückgewonnen, was Rohstoffabbau und Emissionen reduziert.

9. Plastikrecycling und Einsatz von Rezyklaten: Recycelte Kunststoffe ersetzen Primärkunststoffe aus Erdöl und senken so die Treibhausgasemissionen.

3. Kommentar von :Thorsten Braasch

grundsätzliche Gedanken

Ich wurde gebeten, meinen Gesamttext auf die (hoffentlich) passenden Themenfelder aufzuteilen. Hier nun also nur in stakkato ein paar Anregungen ohne Gesamtkontext. Sorry.

Mein roter Faden hinter allem: stets all das in BW unattraktiv teuer zu machen, was dem Leben auf diesem Planeten schadet (für alle Lebewesen!), und alles zu fördern – durch

Ich wurde gebeten, meinen Gesamttext auf die (hoffentlich) passenden Themenfelder aufzuteilen. Hier nun also nur in stakkato ein paar Anregungen ohne Gesamtkontext. Sorry.

Mein roter Faden hinter allem: stets all das in BW unattraktiv teuer zu machen, was dem Leben auf diesem Planeten schadet (für alle Lebewesen!), und alles zu fördern – durch Anreize (!!!), möglichst nur selten durch Verbote – was Leben weiterhin ermöglicht. Als Big Picture also (notabene über diverse Legislaturperioden hinweg) Eigenverantwortung, Selbstwirksamkeit, Solidargemeinschaft, Fairness, Gerechtigkeit, Demokratie, Menschlichkeit, Natürlichkeit, Ur-Urenkeltauglichkeit.

Das Ganze immer fußend auf Glaubwürdigkeit, Aufrichtigkeit, Konsequenz. Ich bin sicher, das killt dann auch sofort jede rechtsextreme Rückwärtsgerichtetheit und Herrenmenschenideologie, erst recht, wenn Menschen erst gar nicht mehr nach Europa flüchten müssen, da es in ihrer Heimat – aufgrund unseres Konsumverhaltens und Dekadenz – nicht mehr 50°C heiß wird, Dürren von Überschwemmungen von Wirbelstürmen von Dürren gefolgt werden und wir einfach unseren (Klamotten-)Müll und Mikroplastik in deren Vorgärten entsorgen.

Was von all dem gar nicht in Stuttgart gestaltet werden darf, sondern zwingend nach Berlin, Brüssel oder zur UNO gehört, dafür sorry again. Für dieses Kapitel hier rege ich also an:

·         sämtliche Verpackungen unattraktiv verteuern und dieses Geld dann in Unverpacktläden, Aufklärungskampagnen, städt. Lieferdienste für Bedürftige, etc. investieren

·         angeblich kostet das Wegschnippen eines Zigarettenstummels €55,- Buße. Dieses dann bitte auch einkassieren, um mit den Bußgeldern dann noch mehr Mülltonnen aufstellen zu können, Kampagnen für Mülltrennung zu lancieren, Forschung für noch weniger Kunststoff, PFAS, … zu betreiben

·         können Retoursendungen nach online-Warenbestellungen in BW wenigstens gebührenpflichtig für den Rücksender werden?

1. Kommentar von :Holger Ulrich Eisele

Förderung kommunaler Maßnahmen zur Methanerzeugung aus Kläranlagen

Laut einer Recherche über Google erzeugen aktuell nur ca. 15% der Kläranlagen in Deutschland Methan. Dabei handelt es sich vorallem um Kläranlagen der Größenklassen 4 und 5 (große Anlagen). Da wir in Deutschlang bereits über eine gute Infrastruktur im Bereich Erdgas verfügen, ist die geringe Ausnutzung in meinen Augen nicht nachvollziehbar. Eine

Laut einer Recherche über Google erzeugen aktuell nur ca. 15% der Kläranlagen in Deutschland Methan. Dabei handelt es sich vorallem um Kläranlagen der Größenklassen 4 und 5 (große Anlagen). Da wir in Deutschlang bereits über eine gute Infrastruktur im Bereich Erdgas verfügen, ist die geringe Ausnutzung in meinen Augen nicht nachvollziehbar. Eine Förderung dieser ökologischen noch nicht genutzten Möglichkeit kann auch langfristig durch den Verkauf des Gase die kommunalen Haushalt stärken.

2. Kommentar von :ohneName12314

Einwurf von Werbung

Der Einwurf von Werbung sollte generell unterbunden werden. Wer Werbung und ksotenfreie Zeitungen erhalten möchte, sollte in BW einen Aufkleber, der dies besagt, aufkleben müssen. Dies führt zu einer enormen Reduktion an Müll. Und vermeidet unnötige Verteilerwege.