Klima-Maßnahmen-Register 2026

Energiewirtschaft

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Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.

Insgesamt entfallen derzeit 22,6 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg auf die Energiewirtschaft. Ein großer Anteil davon stammt aus der Stromerzeugung. Bis 2030 muss der Sektor eine Emissionsminderung um 75 Prozent (gegenüber 1990) erreichen.

KLIMA.LÄND: Übersicht der Maßnahmen im Sektor „Energiewirtschaft“

Kommentare

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3. Kommentar von :Thorsten Braasch

grundsätzliche Gedanken

Ich wurde gebeten, meinen Gesamttext auf die (hoffentlich) passenden Themenfelder aufzuteilen. Hier nun also nur in stakkato ein paar Anregungen ohne Gesamtkontext. Sorry.

Mein roter Faden hinter allem: stets all das in BW unattraktiv teuer zu machen, was dem Leben auf diesem Planeten schadet (für alle Lebewesen!), und alles zu fördern – durch

Ich wurde gebeten, meinen Gesamttext auf die (hoffentlich) passenden Themenfelder aufzuteilen. Hier nun also nur in stakkato ein paar Anregungen ohne Gesamtkontext. Sorry.

Mein roter Faden hinter allem: stets all das in BW unattraktiv teuer zu machen, was dem Leben auf diesem Planeten schadet (für alle Lebewesen!), und alles zu fördern – durch Anreize (!!!), möglichst nur selten durch Verbote – was Leben weiterhin ermöglicht. Als Big Picture also (notabene über diverse Legislaturperioden hinweg) Eigenverantwortung, Selbstwirksamkeit, Solidargemeinschaft, Fairness, Gerechtigkeit, Demokratie, Menschlichkeit, Natürlichkeit, Ur-Urenkeltauglichkeit.

Das Ganze immer fußend auf Glaubwürdigkeit, Aufrichtigkeit, Konsequenz. Ich bin sicher, das killt dann auch sofort jede rechtsextreme Rückwärtsgerichtetheit und Herrenmenschenideologie, erst recht, wenn Menschen erst gar nicht mehr nach Europa flüchten müssen, da es in ihrer Heimat – aufgrund unseres Konsumverhaltens und Dekadenz – nicht mehr 50°C heiß wird, Dürren von Überschwemmungen von Wirbelstürmen von Dürren gefolgt werden und wir einfach unseren (Klamotten-)Müll und Mikroplastik in deren Vorgärten entsorgen.

Was von all dem gar nicht in Stuttgart gestaltet werden darf, sondern zwingend nach Berlin, Brüssel oder zur UNO gehört, dafür sorry again. Für dieses Kapitel hier rege ich also an:

·         die Sonne beschenkt diesen Planeten jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde mit der Zigtausend-fachen Energie, die alle 8,2 Mrd. Menschen aktuell benutzen. Gratis!

·         hinzukommen meines Wissens noch Erdwärme, Strömung und Gezeiten („Energie aus Strömung“ – siehe z.B. https://www.fzk.uni-hannover.de/de/ oder https://www.emec.org.uk/)

·         könnte BW nicht kleine Wasserräder vor und hinter jeden Stützpfeiler in Rhein, Neckar, Donau, … hängen und auch diesen „ewigen“ Strom gratis nutzen? Ich geh davon aus, kein einziger Fisch Fische würden sich daran nicht stören, aber wir hätten

·         Straßenlaternen mit Vertikalwindrädern in ihrer Säule. Überhaupt evtl. viel mehr solche Vertikalstelen. Die brauchen viel weniger Platz, fallen kaum auf, da man sie auch als Kunstobjekt interpretieren könnte, und haben dadurch evtl. eine viel höhere Akzeptanz in der Bevölkerung

·         wenigstens organische, biegsam flexible PV-Folien auf jede Fassade und Dach in BW, inkl. z.B. alle Bushaltestellenhäuschen, Abfalleimer, Straßenlaternen, diese Stromkästen am Wegesrand und ALLE anderen Flächen, im Moment noch ungenutzt sind (idealerweise natürlich überall, wo machbar, die effizienteren PV-Module einsetzen bzw. an noch mehr Effizienz forschen)

·         Straßenlaternen, Ampeln, Reklame, etc. nachts ausschalten oder auf ein Minimum reduzieren

·         Aufklärung der Windkraftgegner, dass wir uns angeblich durch eine einzige, 200km lange Fahrt mit einem Auto genauso viel Infraschall ausgesetzt haben als hätten wie 20 Jahre neben Windrad in 750m Entfernung gestanden

·         oder dass Touristen vermutlich auch dann nicht mehr auf die Höri kommen werden, wenn dort Wüste, dann wieder Überschwemmung, dann wieder verdorrte Wälder (diese letztgenannten Punkte kommen mir in den Sinn, da ich mal auf der Höri auf einer Infoveranstaltung zu möglichen Windrädern dort war und die Gegner sich v.a. auf diesen Infraschall bzw. die gestörte Optik beriefen)

·         nutzen, was wir schon haben. Überall dort, wo Fernwärme noch nicht genutzt wird, diese nutzen (und alles andere auch)

·         Speicherung aller überschüssigen regenerativen Energie, z.B. auch mit alten Autobatterien, in den herumfahrenden e-Autos oder meinem geliebten Wasserstoff, auf dass nie wieder irgendwo ein Windrad stillsteht

·         überhaupt Wasserstoff. Löst der nicht unheimlich viele Probleme auf einmal, noch dazu, wenn er gratis aus der kostenlosen Sonnenenergie eh entsteht? Wenn BW dort Vorreiter würde und beweist, dass es geht, würde das nicht auch enorm viele Arbeitsplätze schaffen?

2. Kommentar von :86445

Wesentlich, immer da beginnen, wo das meiste erreichbar ist

Energie verursacht den größten Anteil an Co2-Emissionen, also hier kann man dann auch am meisten erreichen. Die Energieproduktion kann Co2-frei werden, deswegen ein Projekt starten, das Maßnahmen zu diesem Ziel umsetzt. Außerdem müssen alle Bereiche elektrifiziert werden, d.h. dass die Energieproduktion mehr als verdoppelt werden muss, sonst kann

Energie verursacht den größten Anteil an Co2-Emissionen, also hier kann man dann auch am meisten erreichen. Die Energieproduktion kann Co2-frei werden, deswegen ein Projekt starten, das Maßnahmen zu diesem Ziel umsetzt. Außerdem müssen alle Bereiche elektrifiziert werden, d.h. dass die Energieproduktion mehr als verdoppelt werden muss, sonst kann man in den anderen Bereichen wie Verkehr, Industrie und Heizung nicht vollständig elektrifizieren.

1. Kommentar von :Michael Schimpf

Die Energiewende wird gnadenlos scheitern.

Also, schaltet die Kernkraftwerke wieder an und baut neue. Ansonsten nehme ich einfach Kohlestrom oder den aus Fracking-Gas, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint und ein variabler Stromtarif kommt mir nicht ins Haus.

Ich brauche so viel Strom, wie ich will und nicht nur dann, wenn zufällig das Wetter passt. Wir sind ja nicht in

Also, schaltet die Kernkraftwerke wieder an und baut neue. Ansonsten nehme ich einfach Kohlestrom oder den aus Fracking-Gas, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint und ein variabler Stromtarif kommt mir nicht ins Haus.

Ich brauche so viel Strom, wie ich will und nicht nur dann, wenn zufällig das Wetter passt. Wir sind ja nicht in einem Entwicklungsländ, oder doch?