Der Querschnittsbereich des Klima-Maßnahmen-Registers (KMR) stellt keinen eigenen Sektor dar. Es sind Maßnahmen unter anderem aus den Bereichen klimaneutrale Landesverwaltung, Wissenschaft, Bildung, Ressourceneffizienz und Bioökonomie sowie übergreifende klimapolitische Instrumente und Förderungen enthalten.
Ich wurde gebeten, meinen Gesamttext auf die (hoffentlich) passenden Themenfelder aufzuteilen. Hier nun also nur in stakkato ein paar Anregungen ohne Gesamtkontext. Sorry.
Mein roter Faden hinter allem: stets all das in BW unattraktiv teuer zu machen, was dem Leben auf diesem Planeten schadet (für alle Lebewesen!), und alles zu fördern – durch
Ich wurde gebeten, meinen Gesamttext auf die (hoffentlich) passenden Themenfelder aufzuteilen. Hier nun also nur in stakkato ein paar Anregungen ohne Gesamtkontext. Sorry.
Mein roter Faden hinter allem: stets all das in BW unattraktiv teuer zu machen, was dem Leben auf diesem Planeten schadet (für alle Lebewesen!), und alles zu fördern – durch Anreize (!!!), möglichst nur selten durch Verbote – was Leben weiterhin ermöglicht. Als Big Picture also (notabene über diverse Legislaturperioden hinweg) Eigenverantwortung, Selbstwirksamkeit, Solidargemeinschaft, Fairness, Gerechtigkeit, Demokratie, Menschlichkeit, Natürlichkeit, Ur-Urenkeltauglichkeit.
Das Ganze immer fußend auf Glaubwürdigkeit, Aufrichtigkeit, Konsequenz. Ich bin sicher, das killt dann auch sofort jede rechtsextreme Rückwärtsgerichtetheit und Herrenmenschenideologie, erst recht, wenn Menschen erst gar nicht mehr nach Europa flüchten müssen, da es in ihrer Heimat – aufgrund unseres Konsumverhaltens und Dekadenz – nicht mehr 50°C heiß wird, Dürren von Überschwemmungen von Wirbelstürmen von Dürren gefolgt werden und wir einfach unseren (Klamotten-)Müll und Mikroplastik in deren Vorgärten entsorgen.
Was von all dem gar nicht in Stuttgart gestaltet werden darf, sondern zwingend nach Berlin, Brüssel oder zur UNO gehört, dafür sorry again. Für dieses Kapitel hier rege ich also an:
· Großbildschirme im Stuttgarter Landtag aufhängen, so dass während der Reden und Plädoyers auch Graphiken, Fakten, Auswirkungen, Konsequenzen, … eines Vorschlags gezeigt werden könnten („ein Bild sagt mehr als 1‘000 Worte“)
· den Tangens hyperbolicus als Steuerprogression sowie die Vermögenssteuer einführen, idealerweise gleich die „Steuererklärung auf dem Bierdeckel“ für alle Bewohner Baden-Württembergs --> Steuerschlupflöcher abschaffen und die Schere zwischen arm und reich wieder reduzieren. Sollte das hier auch für BW gelten (https://www.zdf.de/play/shows/die-anstalt-104/die-anstalt-vom-7-oktober-2025-100, nach ca. 5:45 Minuten. Deutschland verliert angeblich also jedes Jahr 100 Mrd. Euro durch Steuerbetrug, jedoch „nur“ 150 Mio. € durch 16‘000 Sozialschmarotzer), ja, dann wär BW ja selbst schuld, wenn zu wenig Geld für Innovation, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz, Gesundheit, Bildung, … da ist
· auf den Luxus von aktuell angeblich 293‘700 Arbeitssuchenden verzichten und gleichzeitig über Fachkräftemangel klagen
o einen Menschen nicht arbeiten zu lassen (also auch keine Steuern zahlen zu lassen), ist seelische Folter
o gleichzeitig Fachkräftemangel (= zu wenig Menschen für zu viel Arbeit) UND Arbeitssuchende (= zu viele Menschen für zu wenig Arbeit) kann es genauso wenig geben wie eine Frau, die schwanger UND gleichzeitig nicht-schwanger ist, oder ein Lebewesen, dass gleichzeitig tot UND lebendig ist
o wenn unsere Schüler oder Azubis falsch / schlecht ausgebildet sind, dann gibt es dafür 1 Bundesbildungsministerium, 16 Kultusministerien und anzunehmenderweise diverse Handwerkskammern / Innungen, deren Aufgabe es ist, dann die Lehrpläne anzupassen und das Bildungsniveau zu erhöhen
o trotz Promotion hab selbst ich’s bis auf Hartz IV geschafft. Und das trotz ca. 150 Bewerbungen. Branchenübergreifend, flexibel, bundesweit. Mit dem Begriff „Fachkräftemangel“ wird das dt. Volk m.E. also ziemlich veräppelt und es gäb a) mehr als genug zu tun (siehe all die Vorschläge bis hierher) und b) genügend sehr gut ausgebildete und motivierte Bürger
Dies führt mich direkt zu meinem anderen Lieblingsthema ????: nichts ist teurer als keine Bildung! Ich plädiere daher für
· Bildung und Aufstiegschancen unabhängig vom Elterneinkommen
· Klassenteiler ≤ 18 oder 20 Schüler pro Lehrer
· pro geeigneter Region / Landkreis ein Pool von „Springerlehrern“, Sozialpädagogen, …, die bei Stundenausfall oder heiklen Situationen aushelfen und unterstützen
· G10 bis zum Abitur, sofern nicht endlich die Grundschule auf mind. 6 Jahre ausgedehnt wird
· verpflichtende Schulempfehlung am Ende der Grundschule
· gleiche Reputation von Gymnasium, Realschule und Hauptschule --> das Niveau wird wieder überall angehoben, aber es gibt unterschiedliche, gleichwertige Schultypen, je nach Begabungen der Schüler
· Abiturientenquote ≈20% wie in der Schweiz
· Ethik, Wohlstand (Meinungs-, Presse-, Reisefreiheit = wichtiger als der 5. Ferrari in der Garage, …), Wachstum (kann in einer begrenzten Welt nicht unbegrenzt stattfinden --> wie müssen wir Kapitalismus neu definieren?) Wichtigkeit von Demokratie, Klimaschutz, Solidargemeinschaft, Menschenrechte, Menschenwürde, Toleranz, Selbstwirksamkeit, Eigenverantwortung, … als Pflichtfächer in baden-württembergischen Schulen
· evtl. müsste auch „Migration“ nochmal neu unterrichtet werden. Migration = Leben, Leben = Migration. Leben = Wandel! Alle Europäer, Amerikaner, Asiaten und Australier haben (Stand der heutigen Wissenschaft) Migrationshintergrund. Jeder von würde nun ebenfalls sofort migrieren, würd’s bei uns 50°C im Schatten oder würden andere Konsumvölker ihre Klamotten und anderen Müll einfach in unseren Gärten entsorgen. Aber, unsere „AGBs“ ist unser Grundgesetz. Wer hier also leben möchte (auch als „Deutscher“), der hält sich an dieses. Ansonsten hat er ca. 200 andere Staaten zur Auswahl, in denen er seines Glückes Schmied werden darf. Ich fänd’s cool und wichtig, BW prescht auch hier „einfach“ voraus und zeigt den anderen Bundesländern „mal eben“, dass Integration machbar ist ????. Und wir alle davon profitieren, wenn frische Ideen, Geschäfte, Kompetenzen, Gerüche, Speisen, Bräuche, … unser aller Leben noch bunter und abwechslungsreicher machen – innerhalb den Leitplanken des GG natürlich
· Förderung musischer Fächer wegen der Kreativität, des eigenen Denkvermögens und der positiven Auswirkungen, auf Fake News, Demagogie, Hass, Hetze, Intoleranz nicht ganz so schnell reinzufallen, etc.
Meines Erachtens ist Bildung die Grundvoraussetzung, Klima-Maßnahmen überhaupt zu ersinnen, aber dann auch dem Volk „zu verkaufen“ und es mitzunehmen. Als die Promillegrenze oder Gurtpflicht eingeführt, das Rauchen in öffentl. Gebäuden, Contergan, Asbest, usw. usf. verboten wurden, schrie auch niemand auf oder beklagte die jeweilige Freiheitsberaubung durch den Staat. Die Bevölkerung versteht diese Maßnahmen – und akzeptiert sie.
Warum dann beim Ausstieg aus der Verbrennung solch ein Aufschrei??? Ich versteh’s wirklich nicht. Nicht jede Fahrt mit 2 Promille Alkohol im Blut führt sofort zu 5 Toten, nicht jeder Passivraucher hat morgen sofort eine Krebsdiagnose, wenn heute neben ihm geraucht wurde. Das Volk trägt diese jeweiligen Freiheitsberaubungen mit, schluckt sie, weil nachvollziehbar und gut für’s Allgemeinwohl.
CO2 verbrennt den Ast, auf dem wir alle sitzen. Alle 8,2 Mrd. Menschen auf diesem Planeten sind davon betroffen! Allein der Wiederaufbau des überschwemmten Ahrtals soll den dt. Steuerzahler 40 Mrd. Euro gekostet haben. Doch wenn dies verhindert werden soll, dann gibt’s Massenproteste und ein Zulauf zu Trump und AfD. Mir komplett unbegreiflich.
Von daher gehört Bildung für mich ganz besonders zu Ihrem KMR. Und würde diesem Märchen des „Fachkräftemangels“ den Boden entziehen, uns bei künftigen Pisa-Studien nicht mehr ganz so beschämend dastehen lassen, Arbeitsplätze schaffen. Denn BW setzte nicht mehr auf tote Pferde sondern auf Innovation und Fortschritt. Und Arbeitsplätze, eine motivierte Gesellschaft, die sich verstanden und ernstgenommen fühlt, erzeugen, was dann wieder mehr Geld wie auch weitere Ideen für Solidargemeinschaft, Bildung, Innovation, etc. generiert.
1.
Kommentar von :ohne Name 49903
Klimaschutz fängt in den Köpfen an
Idee zum Klima-Maßnahmen-Register
Klimaschutz fängt in den Köpfen an.
Die Zielgruppe Kinder und Jugendliche finde ich im Maßnahmen-Register unterrepräsentiert (nur 4 Maßnahmen lt. Filter). Dabei sind unsere Kinder die Zukunft - auch und gerade in Sachen Klimaschutz. Die nächsten Generationen müssen mit den Klimafolgen fertig werden, deshalb verdienen
Idee zum Klima-Maßnahmen-Register
Klimaschutz fängt in den Köpfen an.
Die Zielgruppe Kinder und Jugendliche finde ich im Maßnahmen-Register unterrepräsentiert (nur 4 Maßnahmen lt. Filter). Dabei sind unsere Kinder die Zukunft - auch und gerade in Sachen Klimaschutz. Die nächsten Generationen müssen mit den Klimafolgen fertig werden, deshalb verdienen sie bei diesem Thema besondere Aufmerksamkeit und Aufklärung.
Diese Aufklärung sollten alle Kinder und Jugendliche bekommen, selbstverständlich auf wissenschaftlich fundierter Basis. Unser Bildungssystem also die Schulen spielen hier eine Schlüsselrolle. Es darf nicht einzelnen engagierten Lehrkräften überlassen werden Umweltbildung zu vermitteln.
Klimaschutz muss Kindern und Jugendlichen „Spaß“ machen und erlebbar sein, damit daraus eine Eigenmotivation entsteht.
Vorschlag1: Ein Pflichtfach „Klima (,Leben- und Gesundheit)“ einführen und unter anderem Fakten und Folgen des Klimawandels vermitteln - die Basis für jegliches Verständnis und Handeln. Als Lehrbuch könnte das beeindruckende Buch von Sven Plöger „Zieht Euch warm an, es wird noch heißer“ dienen. Bestimmt „schwappt“ da auch die eine oder andere Erkenntnis ins Elternhaus rüber.
Sicher, der Lehrplan ist jetzt schon überfrachtet. Wenn man aber bedenkt, dass neben einem Atomkrieg und einem aus einem Labor „entfleuchten“ Virus der Klimawandel und das daraus (und aus der Vergiftung und Ausbeutung unserer Umwelt) resultierende Artensterben wohl die größte Bedrohung für die Menschheit ist, dann darf man schon mal über die Prioritäten im Lehrplan nachdenken.
Vorschlag2: Schulgebäude vorrangig und vorbildhaft mit PV-Anlagen, Stromspeichern, Wärmepumpen usw. ausstatten. Diese Technik dann aktiv in den Unterricht einbeziehen mit Betreuung, Besichtigung, Datenanalysen und ähnlichem, um zu zeigen, dass so etwas funktioniert und sich auch wirtschaftlich rechnet.
Vorschlag3: Sichere Schulwege! Bus, zu Fuß und mit dem Fahrrad. Insbesondere beim Fahrrad gibt es noch viel Luft nach oben. Der Schulweg muss durchgängig (!) sicher mit dem Fahrrad zu bewältigen sein, um Kinder guten Gewissens mit dem Fahrrad zur Schule schicken zu können. 80 oder 90% reichen nicht, es müssen 100% der Gefahrenstellen entschärft werden, sonst fährt doch wieder das Elterntaxi. Neben den gesetzlichen Rahmenbedingungen der Schulstraßen, sollte es z.B. eine Pflicht zur Ausarbeitung eines Schulwege-Plans geben, in diesem sollten z.B. Gefahrenstellen analysiert und (mit Unterstützung des Landes) entschärft werden. Auch das Potenzial für Fahrradstraßen wird in Baden Württemberg längst nicht ausgeschöpft, da sind andere Bundesländer im Norden der Republik viel weiter. Erst wenn der Schulweg sicher ist, wird man die Eltern dazu bewegen können auf das Elterntaxi zu verzichten.
Kinder müssen erleben, dass es Alternativen zum Auto gibt, die funktionieren. Nur so werden sie auch später die Alternativen nutzen und vielleicht auch darüber nachdenken, ob es in anderen Lebensbereichen auch klimafreundliche Alternativen zum Gewohnten gibt. Das ist die Erfahrung die ich mit meinen eigenen Kindern gemacht habe.
Vorschlag4: Um Kinder zum Fahrrad fahren zu bewegen muss Fahrradfahren Spaß machen und möglichst cool sein. Beides erreicht man nicht auf oder entlang von Straßen. Da braucht es Erlebnisräume in denen sich Kinder und Jugendliche auch mal austoben können. Das geht natürlich nicht im Straßenverkehr. Deshalb sollte die 2-Meter-Regel nach dem Landeswaldgesetz aufgehoben werden - zumindest für Fahrräder ohne Motor. Der Bedarf ist da, das kann ich aus eigener Erfahrung und Beobachtung sagen.
Negativbeispiel: In einem Waldstück in unserer Nähe haben sich regelmäßig mindestens 10 Kinder und Jugendliche mit ihren Bikes getroffen um einen Trail zu befahren und ihren Spaß zu haben. Bis hierhin finde ich das sehr positiv, auch wenn ich als Wanderer unterwegs war. Die Begegnungen waren jeweils sehr respektvoll und freundlich. Negativ: das Landratsamt hat Schilder aufgestellt, mit dem Verweis auf die 2-Meter-Regel und das Biken im Wald explizit verboten. Seit dem sind mir die Kids nicht mehr begegnet. Wo sind sie jetzt? Hoffentlich holen sie sich ihren Kick jetzt nicht mit Alkohol und anderen Drogen. Hinzu kommt: nur wenn Kinder die Natur erleben und schätzen lernen, werden sie sie später auch respektieren und schützen. Im konkreten Beispiel handelt es sich meines Wissens um einen Landes-Forst. Gleichzeitig wird das Gebiet mit dem Harvester bearbeitet. Da verstehe ich die Prioritäten nicht. Andere (Bundes-)Länder sind da viel großzügiger. Das kann Baden-Württemberg auch.
Die Vorschläge sind weitgehend Kostenneutral - man muss es einfach nur tun!
Immer auf dem neuesten Stand
Abonnieren Sie den Beteiligungsportal-Newsletter.
Um unsere Webseite für Sie optimal gestalten und verbessern zu können, verwenden wir Cookies.
Kommentare
Zum Kommentieren müssen Sie sich anmelden beziehungsweise zunächst registrieren.
Sie können den Themenbereich bis 27. März 2026 kommentieren.
grundsätzliche Gedanken
Ich wurde gebeten, meinen Gesamttext auf die (hoffentlich) passenden Themenfelder aufzuteilen. Hier nun also nur in stakkato ein paar Anregungen ohne Gesamtkontext. Sorry.
Mein roter Faden hinter allem: stets all das in BW unattraktiv teuer zu machen, was dem Leben auf diesem Planeten schadet (für alle Lebewesen!), und alles zu fördern – durch
Ich wurde gebeten, meinen Gesamttext auf die (hoffentlich) passenden Themenfelder aufzuteilen. Hier nun also nur in stakkato ein paar Anregungen ohne Gesamtkontext. Sorry.
Mein roter Faden hinter allem: stets all das in BW unattraktiv teuer zu machen, was dem Leben auf diesem Planeten schadet (für alle Lebewesen!), und alles zu fördern – durch Anreize (!!!), möglichst nur selten durch Verbote – was Leben weiterhin ermöglicht. Als Big Picture also (notabene über diverse Legislaturperioden hinweg) Eigenverantwortung, Selbstwirksamkeit, Solidargemeinschaft, Fairness, Gerechtigkeit, Demokratie, Menschlichkeit, Natürlichkeit, Ur-Urenkeltauglichkeit.
Das Ganze immer fußend auf Glaubwürdigkeit, Aufrichtigkeit, Konsequenz. Ich bin sicher, das killt dann auch sofort jede rechtsextreme Rückwärtsgerichtetheit und Herrenmenschenideologie, erst recht, wenn Menschen erst gar nicht mehr nach Europa flüchten müssen, da es in ihrer Heimat – aufgrund unseres Konsumverhaltens und Dekadenz – nicht mehr 50°C heiß wird, Dürren von Überschwemmungen von Wirbelstürmen von Dürren gefolgt werden und wir einfach unseren (Klamotten-)Müll und Mikroplastik in deren Vorgärten entsorgen.
Was von all dem gar nicht in Stuttgart gestaltet werden darf, sondern zwingend nach Berlin, Brüssel oder zur UNO gehört, dafür sorry again. Für dieses Kapitel hier rege ich also an:
· Großbildschirme im Stuttgarter Landtag aufhängen, so dass während der Reden und Plädoyers auch Graphiken, Fakten, Auswirkungen, Konsequenzen, … eines Vorschlags gezeigt werden könnten („ein Bild sagt mehr als 1‘000 Worte“)
· den Tangens hyperbolicus als Steuerprogression sowie die Vermögenssteuer einführen, idealerweise gleich die „Steuererklärung auf dem Bierdeckel“ für alle Bewohner Baden-Württembergs --> Steuerschlupflöcher abschaffen und die Schere zwischen arm und reich wieder reduzieren.
Sollte das hier auch für BW gelten (https://www.zdf.de/play/shows/die-anstalt-104/die-anstalt-vom-7-oktober-2025-100, nach ca. 5:45 Minuten. Deutschland verliert angeblich also jedes Jahr 100 Mrd. Euro durch Steuerbetrug, jedoch „nur“ 150 Mio. € durch 16‘000 Sozialschmarotzer), ja, dann wär BW ja selbst schuld, wenn zu wenig Geld für Innovation, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz, Gesundheit, Bildung, … da ist
· auf den Luxus von aktuell angeblich 293‘700 Arbeitssuchenden verzichten und gleichzeitig über Fachkräftemangel klagen
o einen Menschen nicht arbeiten zu lassen (also auch keine Steuern zahlen zu lassen), ist seelische Folter
o gleichzeitig Fachkräftemangel (= zu wenig Menschen für zu viel Arbeit) UND Arbeitssuchende (= zu viele Menschen für zu wenig Arbeit) kann es genauso wenig geben wie eine Frau, die schwanger UND gleichzeitig nicht-schwanger ist, oder ein Lebewesen, dass gleichzeitig tot UND lebendig ist
o wenn unsere Schüler oder Azubis falsch / schlecht ausgebildet sind, dann gibt es dafür 1 Bundesbildungsministerium, 16 Kultusministerien und anzunehmenderweise diverse Handwerkskammern / Innungen, deren Aufgabe es ist, dann die Lehrpläne anzupassen und das Bildungsniveau zu erhöhen
o trotz Promotion hab selbst ich’s bis auf Hartz IV geschafft. Und das trotz ca. 150 Bewerbungen. Branchenübergreifend, flexibel, bundesweit. Mit dem Begriff „Fachkräftemangel“ wird das dt. Volk m.E. also ziemlich veräppelt und es gäb a) mehr als genug zu tun (siehe all die Vorschläge bis hierher) und b) genügend sehr gut ausgebildete und motivierte Bürger
Dies führt mich direkt zu meinem anderen Lieblingsthema ????: nichts ist teurer als keine Bildung! Ich plädiere daher für
· Bildung und Aufstiegschancen unabhängig vom Elterneinkommen
· Klassenteiler ≤ 18 oder 20 Schüler pro Lehrer
· pro geeigneter Region / Landkreis ein Pool von „Springerlehrern“, Sozialpädagogen, …, die bei Stundenausfall oder heiklen Situationen aushelfen und unterstützen
· G10 bis zum Abitur, sofern nicht endlich die Grundschule auf mind. 6 Jahre ausgedehnt wird
· verpflichtende Schulempfehlung am Ende der Grundschule
· gleiche Reputation von Gymnasium, Realschule und Hauptschule --> das Niveau wird wieder überall angehoben, aber es gibt unterschiedliche, gleichwertige Schultypen, je nach Begabungen der Schüler
· Abiturientenquote ≈20% wie in der Schweiz
· Ethik, Wohlstand (Meinungs-, Presse-, Reisefreiheit = wichtiger als der 5. Ferrari in der Garage, …), Wachstum (kann in einer begrenzten Welt nicht unbegrenzt stattfinden --> wie müssen wir Kapitalismus neu definieren?) Wichtigkeit von Demokratie, Klimaschutz, Solidargemeinschaft, Menschenrechte, Menschenwürde, Toleranz, Selbstwirksamkeit, Eigenverantwortung, … als Pflichtfächer in baden-württembergischen Schulen
· evtl. müsste auch „Migration“ nochmal neu unterrichtet werden. Migration = Leben, Leben = Migration. Leben = Wandel!
Alle Europäer, Amerikaner, Asiaten und Australier haben (Stand der heutigen Wissenschaft) Migrationshintergrund. Jeder von würde nun ebenfalls sofort migrieren, würd’s bei uns 50°C im Schatten oder würden andere Konsumvölker ihre Klamotten und anderen Müll einfach in unseren Gärten entsorgen.
Aber, unsere „AGBs“ ist unser Grundgesetz. Wer hier also leben möchte (auch als „Deutscher“), der hält sich an dieses. Ansonsten hat er ca. 200 andere Staaten zur Auswahl, in denen er seines Glückes Schmied werden darf.
Ich fänd’s cool und wichtig, BW prescht auch hier „einfach“ voraus und zeigt den anderen Bundesländern „mal eben“, dass Integration machbar ist ????. Und wir alle davon profitieren, wenn frische Ideen, Geschäfte, Kompetenzen, Gerüche, Speisen, Bräuche, … unser aller Leben noch bunter und abwechslungsreicher machen – innerhalb den Leitplanken des GG natürlich
· Förderung musischer Fächer wegen der Kreativität, des eigenen Denkvermögens und der positiven Auswirkungen, auf Fake News, Demagogie, Hass, Hetze, Intoleranz nicht ganz so schnell reinzufallen, etc.
Meines Erachtens ist Bildung die Grundvoraussetzung, Klima-Maßnahmen überhaupt zu ersinnen, aber dann auch dem Volk „zu verkaufen“ und es mitzunehmen. Als die Promillegrenze oder Gurtpflicht eingeführt, das Rauchen in öffentl. Gebäuden, Contergan, Asbest, usw. usf. verboten wurden, schrie auch niemand auf oder beklagte die jeweilige Freiheitsberaubung durch den Staat. Die Bevölkerung versteht diese Maßnahmen – und akzeptiert sie.
Warum dann beim Ausstieg aus der Verbrennung solch ein Aufschrei??? Ich versteh’s wirklich nicht. Nicht jede Fahrt mit 2 Promille Alkohol im Blut führt sofort zu 5 Toten, nicht jeder Passivraucher hat morgen sofort eine Krebsdiagnose, wenn heute neben ihm geraucht wurde. Das Volk trägt diese jeweiligen Freiheitsberaubungen mit, schluckt sie, weil nachvollziehbar und gut für’s Allgemeinwohl.
CO2 verbrennt den Ast, auf dem wir alle sitzen. Alle 8,2 Mrd. Menschen auf diesem Planeten sind davon betroffen! Allein der Wiederaufbau des überschwemmten Ahrtals soll den dt. Steuerzahler 40 Mrd. Euro gekostet haben. Doch wenn dies verhindert werden soll, dann gibt’s Massenproteste und ein Zulauf zu Trump und AfD. Mir komplett unbegreiflich.
Von daher gehört Bildung für mich ganz besonders zu Ihrem KMR. Und würde diesem Märchen des „Fachkräftemangels“ den Boden entziehen, uns bei künftigen Pisa-Studien nicht mehr ganz so beschämend dastehen lassen, Arbeitsplätze schaffen. Denn BW setzte nicht mehr auf tote Pferde sondern auf Innovation und Fortschritt. Und Arbeitsplätze, eine motivierte Gesellschaft, die sich verstanden und ernstgenommen fühlt, erzeugen, was dann wieder mehr Geld wie auch weitere Ideen für Solidargemeinschaft, Bildung, Innovation, etc. generiert.
Klimaschutz fängt in den Köpfen an
Idee zum Klima-Maßnahmen-Register
Klimaschutz fängt in den Köpfen an.
Die Zielgruppe Kinder und Jugendliche finde ich im Maßnahmen-Register unterrepräsentiert (nur 4 Maßnahmen lt. Filter). Dabei sind unsere Kinder die Zukunft - auch und gerade in Sachen Klimaschutz. Die nächsten Generationen müssen mit den Klimafolgen fertig werden, deshalb verdienen
Idee zum Klima-Maßnahmen-Register
Klimaschutz fängt in den Köpfen an.
Die Zielgruppe Kinder und Jugendliche finde ich im Maßnahmen-Register unterrepräsentiert (nur 4 Maßnahmen lt. Filter). Dabei sind unsere Kinder die Zukunft - auch und gerade in Sachen Klimaschutz. Die nächsten Generationen müssen mit den Klimafolgen fertig werden, deshalb verdienen sie bei diesem Thema besondere Aufmerksamkeit und Aufklärung.
Diese Aufklärung sollten alle Kinder und Jugendliche bekommen, selbstverständlich auf wissenschaftlich fundierter Basis. Unser Bildungssystem also die Schulen spielen hier eine Schlüsselrolle. Es darf nicht einzelnen engagierten Lehrkräften überlassen werden Umweltbildung zu vermitteln.
Klimaschutz muss Kindern und Jugendlichen „Spaß“ machen und erlebbar sein, damit daraus eine Eigenmotivation entsteht.
Vorschlag1: Ein Pflichtfach „Klima (,Leben- und Gesundheit)“ einführen und unter anderem Fakten und Folgen des Klimawandels vermitteln - die Basis für jegliches Verständnis und Handeln. Als Lehrbuch könnte das beeindruckende Buch von Sven Plöger „Zieht Euch warm an, es wird noch heißer“ dienen. Bestimmt „schwappt“ da auch die eine oder andere Erkenntnis ins Elternhaus rüber.
Sicher, der Lehrplan ist jetzt schon überfrachtet. Wenn man aber bedenkt, dass neben einem Atomkrieg und einem aus einem Labor „entfleuchten“ Virus der Klimawandel und das daraus (und aus der Vergiftung und Ausbeutung unserer Umwelt) resultierende Artensterben wohl die größte Bedrohung für die Menschheit ist, dann darf man schon mal über die Prioritäten im Lehrplan nachdenken.
Vorschlag2: Schulgebäude vorrangig und vorbildhaft mit PV-Anlagen, Stromspeichern, Wärmepumpen usw. ausstatten. Diese Technik dann aktiv in den Unterricht einbeziehen mit Betreuung, Besichtigung, Datenanalysen und ähnlichem, um zu zeigen, dass so etwas funktioniert und sich auch wirtschaftlich rechnet.
Vorschlag3: Sichere Schulwege! Bus, zu Fuß und mit dem Fahrrad. Insbesondere beim Fahrrad gibt es noch viel Luft nach oben. Der Schulweg muss durchgängig (!) sicher mit dem Fahrrad zu bewältigen sein, um Kinder guten Gewissens mit dem Fahrrad zur Schule schicken zu können. 80 oder 90% reichen nicht, es müssen 100% der Gefahrenstellen entschärft werden, sonst fährt doch wieder das Elterntaxi. Neben den gesetzlichen Rahmenbedingungen der Schulstraßen, sollte es z.B. eine Pflicht zur Ausarbeitung eines Schulwege-Plans geben, in diesem sollten z.B. Gefahrenstellen analysiert und (mit Unterstützung des Landes) entschärft werden. Auch das Potenzial für Fahrradstraßen wird in Baden Württemberg längst nicht ausgeschöpft, da sind andere Bundesländer im Norden der Republik viel weiter. Erst wenn der Schulweg sicher ist, wird man die Eltern dazu bewegen können auf das Elterntaxi zu verzichten.
Kinder müssen erleben, dass es Alternativen zum Auto gibt, die funktionieren. Nur so werden sie auch später die Alternativen nutzen und vielleicht auch darüber nachdenken, ob es in anderen Lebensbereichen auch klimafreundliche Alternativen zum Gewohnten gibt. Das ist die Erfahrung die ich mit meinen eigenen Kindern gemacht habe.
Vorschlag4: Um Kinder zum Fahrrad fahren zu bewegen muss Fahrradfahren Spaß machen und möglichst cool sein. Beides erreicht man nicht auf oder entlang von Straßen. Da braucht es Erlebnisräume in denen sich Kinder und Jugendliche auch mal austoben können. Das geht natürlich nicht im Straßenverkehr. Deshalb sollte die 2-Meter-Regel nach dem Landeswaldgesetz aufgehoben werden - zumindest für Fahrräder ohne Motor. Der Bedarf ist da, das kann ich aus eigener Erfahrung und Beobachtung sagen.
Negativbeispiel: In einem Waldstück in unserer Nähe haben sich regelmäßig mindestens 10 Kinder und Jugendliche mit ihren Bikes getroffen um einen Trail zu befahren und ihren Spaß zu haben. Bis hierhin finde ich das sehr positiv, auch wenn ich als Wanderer unterwegs war. Die Begegnungen waren jeweils sehr respektvoll und freundlich. Negativ: das Landratsamt hat Schilder aufgestellt, mit dem Verweis auf die 2-Meter-Regel und das Biken im Wald explizit verboten. Seit dem sind mir die Kids nicht mehr begegnet. Wo sind sie jetzt? Hoffentlich holen sie sich ihren Kick jetzt nicht mit Alkohol und anderen Drogen. Hinzu kommt: nur wenn Kinder die Natur erleben und schätzen lernen, werden sie sie später auch respektieren und schützen. Im konkreten Beispiel handelt es sich meines Wissens um einen Landes-Forst. Gleichzeitig wird das Gebiet mit dem Harvester bearbeitet. Da verstehe ich die Prioritäten nicht. Andere (Bundes-)Länder sind da viel großzügiger. Das kann Baden-Württemberg auch.
Die Vorschläge sind weitgehend Kostenneutral - man muss es einfach nur tun!