Baugebiet in Starzach

Gesellschaft und Gemeinschaft

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  • Alteingesessene versus Neu-Einwohnende
  • Viel Zuzug
  • Integration von Zugezogenen
  • Dorfcharakter
  • Soziale Infrastruktur: Mehr Einwohner:innen bedeuten höheren Bedarf an Schulen, Kitas, Spielplätzen, Vereinsstrukturen und gemeinschaftlichen Treffpunkten sowie Gefahr der Überforderung bestehender Vereine ohne begleitende Unterstützung.
  • Leerstand & Nachentwicklung

Kommentare : zur Gesellschaft und Gemeinschaft

Sie konnten den Themenbereich bis zum 8. Januar 2026 kommentieren. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

9. Kommentar von :138458

Alteingesessene versus Neu-Einwohnende

Für ein lebendiges Miteinander braucht es offene Strukturen. Leider kann ich in ganz Starzach keine Willkommens- und Anerkennungskultur erkennen. Viele Vereine werden seit Jahrzehnten von den selben Personen getragen. In vielen Vereinen ist die Haltung sehr verbreitet: Neubürger (oder neue Mitglieder) sollen sich erst einmal anpassen. Typisch ist

Für ein lebendiges Miteinander braucht es offene Strukturen.
Leider kann ich in ganz Starzach keine Willkommens- und Anerkennungskultur erkennen. Viele Vereine werden seit Jahrzehnten von den selben Personen getragen. In vielen Vereinen ist die Haltung sehr verbreitet: Neubürger (oder neue Mitglieder) sollen sich erst einmal anpassen. Typisch ist dann: „Erst mal mitmachen, dann mitreden“
Neue Ideen gelten als respektlos gegenüber der bisherigen Arbeit.
Zugehörigkeit entsteht nur über Anpassung, nicht über Mitgestaltung.

8. Kommentar von :A.Wollani

Zuzug braucht mehr als Bauflächen

Es geht nicht darum, keine neuen Einwohnerinnen und Einwohner zu wollen. Wir selbst leben seit rund 6,5 Jahren hier und wurden in Sulza sehr herzlich aufgenommen. Eine grundsätzliche Verweigerungshaltung gegenüber Zuzug konnte ich nicht feststellen. Wenn jedoch neue Einwohner gewonnen werden sollen – insbesondere Familien, um die Einwohnerzahl

Es geht nicht darum, keine neuen Einwohnerinnen und Einwohner zu wollen. Wir selbst leben seit rund 6,5 Jahren hier und wurden in Sulza sehr herzlich aufgenommen. Eine grundsätzliche Verweigerungshaltung gegenüber Zuzug konnte ich nicht feststellen.
Wenn jedoch neue Einwohner gewonnen werden sollen – insbesondere Familien, um die Einwohnerzahl nachhaltig zu erhöhen, wie es auch innerhalb der Themenlandkarte mehrfach betont wurde – dann muss die entsprechende Infrastruktur vorhanden sein.
Ein Beispiel dafür ist der Spielplatz in Sulzau. Seit der Verkleinerung durch den Bau der Straße "Steigacker" ist dieser aus meiner Sicht kaum noch als attraktiver Spielplatz zu bezeichnen. Zudem entstand im Zuge dieser Neugestaltung der Eindruck, dass die Erhaltung des Spielplatzes für die Gemeinde keine hohe Priorität hatte. Dies steht aus meiner Sicht im Widerspruch zu dem erklärten Ziel, gezielt Familien anziehen zu wollen.
Der Spielplatz steht dabei exemplarisch auch für andere familienrelevante Infrastrukturen, etwa Plätze in Kindergärten und Schulen. Argumentationen, die sich hierbei allein auf statistische Mittelwerte stützen und rückläufige Kinderzahlen prognostizieren – wie es an anderer Stelle bereits geschehen ist –, halte ich in diesem Zusammenhang nicht für seriös. Wer Familien gewinnen möchte, muss entsprechende Angebote vorhalten, statt sich auf Durchschnittswerte zu berufen, die zukünftige punktuelle Entwicklungen nur unzureichend abbilden. Dafür braucht es eben auch das nötige Kapital in der Gemeindekasse und den Willen sich konstruktiv mit dieser Sachlage auseinandersetzen zu wollen.

7. Kommentar von :Daniel Ciccone

Gesellschaft, Vereine und Dorfcharakter

Seit nun mehr 29 Jahren bin ich Mitglied in unserer örtlichen Narrenzunft, 26 Jahre in der Vorstandschaft, davon 13 Jahre als 1. Vorstand. Daher denke ich kann ich aus der Erfahrung heraus sagen, das es nicht immer einfach ist mit Neubürgern. Von uns als Verein wurde stets versucht Neubürger durch Infoabende betreff Mitgliedschaft, oder

Seit nun mehr 29 Jahren bin ich Mitglied in unserer örtlichen Narrenzunft, 26 Jahre in der Vorstandschaft, davon 13 Jahre als 1. Vorstand. Daher denke ich kann ich aus der Erfahrung heraus sagen, das es nicht immer einfach ist mit Neubürgern. Von uns als Verein wurde stets versucht Neubürger durch Infoabende betreff Mitgliedschaft, oder Veranstaltungen das gute Miteinander zu fördern. Leider wird dies nur teilweise angenommen. Auch Diskussionen zwecks Einschränkungen bei Veranstaltungen gibt es überwiegend mit Zugezogenen. Der erwartete Zuzug von Neubürgern würde uns in unserer ehrenamtlichen Arbeit definitiv als Verein überfordern. Auch hier gilt eine gewisse Anzahl an Neubürgern können wir gut integrieren, aber nicht diese Maße aus diesem Einzugsgebiet. Es soll weiterhin ein gutes Miteinander stattfinden, und da ist es toll wenn neue Menschen in den Ort kommen nur bitte alles in einem gesunden Verhältnis.

Zum Dorfcharakter paßt es für mich auch nicht wenn hinter unsere sehr wertvolle St. Georgskirche Mehrfamilien Wohnblöcke gebaut werden. Ein NOGO fürs Ortsbild in meinen Augen. Die Erschließung des Baugebietes sowie die Bebauung werden heftige Erschütterungen mit sich bringen. Bei der letzten Erschließung haben bei mir als direkter Anwohner die Gläser auf dem Tisch gewackelt. Unser Kirchturm ist im Jahre 1986 bereits in Schieflage geraten und hat sich bewegt, wer kommt hier für Schäden auf die evtl. entstehen könnten??? Mittlerweile ist bekannt das laut Expertenmeinung die Kirche deutlich älter ist als bisher bekannt. Es wäre fatal, für uns als Kirchengemeinde wenn es Schäden an den Deckenfresken und anderen wertvollen Dingen in der Kirche geben würde.

6. Kommentar von :138458

Dorfcharakter

Veränderung bedeutet nicht automatisch den Verlust des Dorfcharakters. Ziel muss es sein, das gewachsene Miteinander zu bewahren, gleichzeitig aber offen für neue Menschen zu sein.

5. Kommentar von :ohne Name 138452

Neu-Einwohnende

Neue Einwohner bringen neue Ideen, neue Impulse, Egagement und Perspektiven in Vereine, Ehrenamt und soziale Initiativen ein. Sie bringen Bewegung in festgefahrene Strukturen und fördern Weiterentwicklung.

Eine wachsende Bewölkerung fördert den Austausch zwischen Generationen.
Zuzug - insbesondere von Familien wirkt gegen Überalterung.

4. Kommentar von :ohne Name 138452

Leerstand & Nachentwicklung

Da Leerstandsnutzung & Nachverdichtung in Starzach auf Widerstand stoßen,kann das Neubaugebiet eine gesellschaftlich akzeptiertere Lösung für Wohnraumbedarf sein.
Nachverdichtung und Umnutzung führen oft zu Widerstand

3. Kommentar von :ohne Name 138452

Vereinsstrukturen und gemeinschaftlichen Treffpunkten sowie Gefahr der Überforderung bestehender Vereine ohne begleitende Unterstützung.

Ich glaube nicht das hier plötzlich 200 neue Vereinsmitglieder entstehen.
Mann stelle sichden Zuwachs bei der Feuerwehr vor. 200 neue Feuerwehrleute. Nicht jeder wird einem Verein beitreten. Argument zählt für mich nicht.

2. Kommentar von :ohne Name 138395

Soziale Infrastruktur

dann lasst uns endlich damit beginnen die Schule zu erweitern, schöne Spielplätze zu errichten.
Die Vereine werden sich über neue Mitglieder freuen, wir sind sogar darauf angewiesen. Nur so können wir in Zukunft überleben und uns vergrößern.

1. Kommentar von :ohne Name 138395

Alteingesessene versus Neu-Einwohner

es ist endlich an der Zeit offen für Neues und für neue Einwohner zu sein. Mit dieser andauernden Verweigerungshaltung kommt man nicht weiter.