Rauchverbot drinnen UND draußen an allen öffentlichen Stätten
An öffentlichen Orten (Eingangsbereichen von öffentl. Gebäuden, Haltestellen, Freiluft-Veranstaltungen, ...) ist es unmöglich, keinen Zigarettenrauch einzuatmen. Das stört mich sehr - mich selbst und auch meine kleinen Kinder. Einige Raucher zeigen Verständnis, wenn man sie mit Hinweis auf die Kinder bittet, sich mit der Zigarette zu entfernen (der […]
An öffentlichen Orten (Eingangsbereichen von öffentl. Gebäuden, Haltestellen, Freiluft-Veranstaltungen, ...) ist es unmöglich, keinen Zigarettenrauch einzuatmen. Das stört mich sehr - mich selbst und auch meine kleinen Kinder. Einige Raucher zeigen Verständnis, wenn man sie mit Hinweis auf die Kinder bittet, sich mit der Zigarette zu entfernen (der Rauch zieht trotzdem hinüber), andere nicht. Und warum zeigen die meisten Raucher, von denen die meisten doch auch erwachsen sind und daher Empathie empfinden können sollten, nur Verständnis, wenn es um kleine Kinder geht? Warum darf nicht jeder Mensch das Recht auf saubere Atemluft haben? Ich bin für ein absolutes Rauchverbot an allen öffentlichen Stätten, sowohl drinnen als auch draußen!
Übrigens empfinde ich nicht nur den Rauch als ekelhaft, sondern auch die Zigarettenstummel, die überall herumliegen und der Umwelt schaden. Mein zweijähriger Sohn sammelt sie auf - es ekelt mich, dass er sie in seiner kindlichen Unbedarftheit anfasst - und bringt sie wie selbstverständlich zum Mülleimer... Warum schafft ein Zweijähriger etwas, das erwachsene Raucher anscheinend nur durch Gesetze schaffen?
57.
Kommentar von :DampfFreiheit
Mülleimer mit Aschenbecherfunktion
Es fällt auf, dass insbesondere in Deutschland viel Zigarettenstummel in der Umwelt liegen.
Beispiel: in Norwegen sind sehr viele Mülleimer mit Aschenbecherfunktion ausgestattet, egal wo. Diese sind auch nie übergequollen und es lagen auch nirgends Zigarettenstummel in der Landschaft.
D.h. bietet man den Menschen Möglichkeiten zur Entsorgung, […]
Es fällt auf, dass insbesondere in Deutschland viel Zigarettenstummel in der Umwelt liegen.
Beispiel: in Norwegen sind sehr viele Mülleimer mit Aschenbecherfunktion ausgestattet, egal wo. Diese sind auch nie übergequollen und es lagen auch nirgends Zigarettenstummel in der Landschaft.
D.h. bietet man den Menschen Möglichkeiten zur Entsorgung, werden diese auch genutzt.
69.
Kommentar von :masa67
Bahn etc. mehr in Verantwortung nehmen
Es ist mir ein Dorn im Auge, dass auf Bahnhöfen Schutzmaßnahmen eingeführt sind (Raucherzonen, Rauchverbotsschilder und -durchsagen), die tatsächliche Durchsetzung dagegen interessiert nur wenige (Bahn-)Mitarbeitenden. Das trifft sowohl auf vor der Tür des Zuges rauchende Bahnmitarbeiter zu wie auch dem Bahn-eigenen Sicherheitsdienst die in solchen […]
Es ist mir ein Dorn im Auge, dass auf Bahnhöfen Schutzmaßnahmen eingeführt sind (Raucherzonen, Rauchverbotsschilder und -durchsagen), die tatsächliche Durchsetzung dagegen interessiert nur wenige (Bahn-)Mitarbeitenden. Das trifft sowohl auf vor der Tür des Zuges rauchende Bahnmitarbeiter zu wie auch dem Bahn-eigenen Sicherheitsdienst die in solchen Fällen "sprachlos" oder erst gar nicht zu sehen sind. Vorschriften benötigen schon alleine den Willen, diese auch durchzusetzen.
52.
Kommentar von :no_name
Aschenbecher
Verbote sind der falsche Weg - Anreize - Gamification immer einen Versuch wert. Was fehlt sind Aschenbecher, da gibt es die Möglichkeit Tontöpfe mit Sand zu füllen, die portabel sind und in Park und Grünanlagen mit genug Abstand zu denen die nicht mitrauchen wollen zu nutzen. Wie in einem anderen Beitrag bereits verfasst, muss mehr Aufklärung […]
Verbote sind der falsche Weg - Anreize - Gamification immer einen Versuch wert. Was fehlt sind Aschenbecher, da gibt es die Möglichkeit Tontöpfe mit Sand zu füllen, die portabel sind und in Park und Grünanlagen mit genug Abstand zu denen die nicht mitrauchen wollen zu nutzen. Wie in einem anderen Beitrag bereits verfasst, muss mehr Aufklärung geschehen - niederschwellig und aufklärend, dass Zigarettenkippen nichts in der Umwelt verloren haben. Mit Gamification (riesiger Aschenbecher zum Abstimmen), gratis Taschenaschenbecher, die am besten zu jeder Schachtel mitgegeben werden, sind sinnvolle Angebote, dass Kippen nicht in der Umwelt landen. Das Angebot an Taschenaschenbechern darf einfach nicht abreissen. Ein gänzliches Rauchverbot im öffentlichen Raum halte ich nicht für umsetzbar, so lange noch so viele Menschen nikotinabhängig sind. Das käme einer Kriminalisierung gleich. Für achtlos weggeworfene Zigarettenkippen sollte aber schon bei Wiederholung, der Geldbeutel um einiges leerer werden. Auch eine soziale Ächtung ist nicht der richtige Weg. Mit viel Humor, vielleicht auch Selbstironie, kann bereits über die sozialen Netzwerke/Kinovorfilme Aufklärungsarbeit gemacht und auch ernsthafte Botschaften verbreitet werden, dass Zigarettenkippen für zahlreiche Lebewesen, auch kleine Menschen und die Umwelt echt gefährlich sind. Das muss in den Köpfen ankommen, um ohne Ächtung, an die gegenseitige Rücksichtnahme zu appellieren.
73.
Kommentar von :Eu
Mein Körper ist meine Privatsphäre, auch in der Öffentlichkeit
Würde man andere Personen gegen deren Willen mit Wasser besprühen, gäbe es sicherlich große Beschwerden.
Niemand greift unbefugt in meine Jackentasche. So sollte auch niemand sozusagen versehentlich, wie es die meisten Raucherinnen und Raucher tun, mir meine normale Atemluft mit Tabakrauch wegnehmen. Das gilt selbstverständlich auch in der […]
Würde man andere Personen gegen deren Willen mit Wasser besprühen, gäbe es sicherlich große Beschwerden.
Niemand greift unbefugt in meine Jackentasche. So sollte auch niemand sozusagen versehentlich, wie es die meisten Raucherinnen und Raucher tun, mir meine normale Atemluft mit Tabakrauch wegnehmen. Das gilt selbstverständlich auch in der Öffentlichkeit. Jedem Menschen gesteht man üblicherweise eine Privatdistanz zu. Man fasst keinen Menschen ohne dessen Zustimmung an. So sollte auch gelten, niemanden ohne dessen Zustimmung Tabakrauch auszusetzen.
74.
Kommentar von :Eu
Autobahnraststätten verqualmt
Will man an einer Autobahnraststätte eine Pause einlegen, so wird man recht schnell von ebenfalls pausierenden rauchenden Autofahrern eingequalmt. Wie heftig das Rauchen dort ist, kann man an den vielen Zigarettenstummeln erkennen, die an die Bordsteinränder geweht werden. Könnte man hier Fotos hochladen, so könnte ich dies ausführlich belegen. […]
Will man an einer Autobahnraststätte eine Pause einlegen, so wird man recht schnell von ebenfalls pausierenden rauchenden Autofahrern eingequalmt. Wie heftig das Rauchen dort ist, kann man an den vielen Zigarettenstummeln erkennen, die an die Bordsteinränder geweht werden. Könnte man hier Fotos hochladen, so könnte ich dies ausführlich belegen. Ggf. muss eine Bundesratsinitiative gestartet werden.
72.
Kommentar von :Eu
Schwimmbäder und Badestrände rauchfrei – Vorbild Australien
Fußgängerzonen in Melbourne (Australien) seit 10 Jahren rauchfrei
Seit 2014 hat die Millionenstadt Melbourne in Australien sukzessive rauchfreie städtische Zonen geschaffen. participate.melbourne.vic.gov.au/smokefree. So etwas wünsche ich mir auch in Deutschland. Viele Fußgängerzonen sind hierzulande eine einzige Qualmzone.
19.
Kommentar von :AndreaH
Komplexe Einschränkung nicht möglich
Es dürfen gern Verbote in den o.g. Zonen ausgesprochen werden, wenn genügend Ausweichmöglichkeiten für Raucher geschaffen werden!
77.
Kommentar von :Eu
In Polen wird weniger geraucht
Ich war kürzlich auf einer Polenreise. Ja, viele Polen rauchen auch. Aber man trifft auf weniger Rauchschwaden als in Deutschland. Es gibt mehr Rauchverbote inklusive des Vapens. Es liegen deutlich weniger Zigarettenstummel herum. Auch in den Wartehäuschen von Straßenbahnen gelten die Verbote. Der Bahnhof von Krakau beispielsweise ist blitzsauber. […]
Ich war kürzlich auf einer Polenreise. Ja, viele Polen rauchen auch. Aber man trifft auf weniger Rauchschwaden als in Deutschland. Es gibt mehr Rauchverbote inklusive des Vapens. Es liegen deutlich weniger Zigarettenstummel herum. Auch in den Wartehäuschen von Straßenbahnen gelten die Verbote. Der Bahnhof von Krakau beispielsweise ist blitzsauber. Es war eine Wohltat, sich dort aufzuhalten im Gegensatz zu Mannheim.
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Rauchverbot drinnen UND draußen an allen öffentlichen Stätten
An öffentlichen Orten (Eingangsbereichen von öffentl. Gebäuden, Haltestellen, Freiluft-Veranstaltungen, ...) ist es unmöglich, keinen Zigarettenrauch einzuatmen. Das stört mich sehr - mich selbst und auch meine kleinen Kinder. Einige Raucher zeigen Verständnis, wenn man sie mit Hinweis auf die Kinder bittet, sich mit der Zigarette zu entfernen (der Rauch zieht trotzdem hinüber), andere nicht. Und warum zeigen die meisten Raucher, von denen die meisten doch auch erwachsen sind und daher Empathie empfinden können sollten, nur Verständnis, wenn es um kleine Kinder geht? Warum darf nicht jeder Mensch das Recht auf saubere Atemluft haben? Ich bin für ein absolutes Rauchverbot an allen öffentlichen Stätten, sowohl drinnen als auch draußen!
Übrigens empfinde ich nicht nur den Rauch als ekelhaft, sondern auch die Zigarettenstummel, die überall herumliegen und der Umwelt schaden. Mein zweijähriger Sohn sammelt sie auf - es ekelt mich, dass er sie in seiner kindlichen Unbedarftheit anfasst - und bringt sie wie selbstverständlich zum Mülleimer... Warum schafft ein Zweijähriger etwas, das erwachsene Raucher anscheinend nur durch Gesetze schaffen?
Mülleimer mit Aschenbecherfunktion
Es fällt auf, dass insbesondere in Deutschland viel Zigarettenstummel in der Umwelt liegen.
Beispiel: in Norwegen sind sehr viele Mülleimer mit Aschenbecherfunktion ausgestattet, egal wo. Diese sind auch nie übergequollen und es lagen auch nirgends Zigarettenstummel in der Landschaft.
D.h. bietet man den Menschen Möglichkeiten zur Entsorgung, werden diese auch genutzt.
Bahn etc. mehr in Verantwortung nehmen
Es ist mir ein Dorn im Auge, dass auf Bahnhöfen Schutzmaßnahmen eingeführt sind (Raucherzonen, Rauchverbotsschilder und -durchsagen), die tatsächliche Durchsetzung dagegen interessiert nur wenige (Bahn-)Mitarbeitenden. Das trifft sowohl auf vor der Tür des Zuges rauchende Bahnmitarbeiter zu wie auch dem Bahn-eigenen Sicherheitsdienst die in solchen Fällen "sprachlos" oder erst gar nicht zu sehen sind. Vorschriften benötigen schon alleine den Willen, diese auch durchzusetzen.
Aschenbecher
Verbote sind der falsche Weg - Anreize - Gamification immer einen Versuch wert. Was fehlt sind Aschenbecher, da gibt es die Möglichkeit Tontöpfe mit Sand zu füllen, die portabel sind und in Park und Grünanlagen mit genug Abstand zu denen die nicht mitrauchen wollen zu nutzen. Wie in einem anderen Beitrag bereits verfasst, muss mehr Aufklärung geschehen - niederschwellig und aufklärend, dass Zigarettenkippen nichts in der Umwelt verloren haben. Mit Gamification (riesiger Aschenbecher zum Abstimmen), gratis Taschenaschenbecher, die am besten zu jeder Schachtel mitgegeben werden, sind sinnvolle Angebote, dass Kippen nicht in der Umwelt landen. Das Angebot an Taschenaschenbechern darf einfach nicht abreissen. Ein gänzliches Rauchverbot im öffentlichen Raum halte ich nicht für umsetzbar, so lange noch so viele Menschen nikotinabhängig sind. Das käme einer Kriminalisierung gleich. Für achtlos weggeworfene Zigarettenkippen sollte aber schon bei Wiederholung, der Geldbeutel um einiges leerer werden. Auch eine soziale Ächtung ist nicht der richtige Weg. Mit viel Humor, vielleicht auch Selbstironie, kann bereits über die sozialen Netzwerke/Kinovorfilme Aufklärungsarbeit gemacht und auch ernsthafte Botschaften verbreitet werden, dass Zigarettenkippen für zahlreiche Lebewesen, auch kleine Menschen und die Umwelt echt gefährlich sind. Das muss in den Köpfen ankommen, um ohne Ächtung, an die gegenseitige Rücksichtnahme zu appellieren.
Mein Körper ist meine Privatsphäre, auch in der Öffentlichkeit
Würde man andere Personen gegen deren Willen mit Wasser besprühen, gäbe es sicherlich große Beschwerden.
Niemand greift unbefugt in meine Jackentasche. So sollte auch niemand sozusagen versehentlich, wie es die meisten Raucherinnen und Raucher tun, mir meine normale Atemluft mit Tabakrauch wegnehmen. Das gilt selbstverständlich auch in der Öffentlichkeit. Jedem Menschen gesteht man üblicherweise eine Privatdistanz zu. Man fasst keinen Menschen ohne dessen Zustimmung an. So sollte auch gelten, niemanden ohne dessen Zustimmung Tabakrauch auszusetzen.
Autobahnraststätten verqualmt
Will man an einer Autobahnraststätte eine Pause einlegen, so wird man recht schnell von ebenfalls pausierenden rauchenden Autofahrern eingequalmt. Wie heftig das Rauchen dort ist, kann man an den vielen Zigarettenstummeln erkennen, die an die Bordsteinränder geweht werden. Könnte man hier Fotos hochladen, so könnte ich dies ausführlich belegen. Ggf. muss eine Bundesratsinitiative gestartet werden.
Schwimmbäder und Badestrände rauchfrei – Vorbild Australien
Siehe Seite 12 und 13 in www.sahealth.sa.gov.au/wps/wcm/connect/07e20dd6-be7f-4869-b97e-0f5f49c81196/A+Guide+for+new+SFOA+-+D11+%28clean%29+14Mar24+.pdf
Fußgängerzonen in Melbourne (Australien) seit 10 Jahren rauchfrei
Seit 2014 hat die Millionenstadt Melbourne in Australien sukzessive rauchfreie städtische Zonen geschaffen. participate.melbourne.vic.gov.au/smokefree. So etwas wünsche ich mir auch in Deutschland. Viele Fußgängerzonen sind hierzulande eine einzige Qualmzone.
Komplexe Einschränkung nicht möglich
Es dürfen gern Verbote in den o.g. Zonen ausgesprochen werden, wenn genügend Ausweichmöglichkeiten für Raucher geschaffen werden!
In Polen wird weniger geraucht
Ich war kürzlich auf einer Polenreise. Ja, viele Polen rauchen auch. Aber man trifft auf weniger Rauchschwaden als in Deutschland. Es gibt mehr Rauchverbote inklusive des Vapens. Es liegen deutlich weniger Zigarettenstummel herum. Auch in den Wartehäuschen von Straßenbahnen gelten die Verbote. Der Bahnhof von Krakau beispielsweise ist blitzsauber. Es war eine Wohltat, sich dort aufzuhalten im Gegensatz zu Mannheim.