Umfangreiche Informationen zu den geplanten Verkehrsbeschränkungen erhalten Sie auf den Seiten der Stadt Stuttgart:
Fragen und Antworten zu den geplanten Verkehrsbeschränkungen
Folgende Aspekte und Maßnahmen spielen bei der Beschränkung des Verkehrs eine Rolle:
- Rolle von Verkehrsbeschränkungen
- Blaue Plakette
- Ausgestaltung, z.B. (un)gerade Kennzeichen
- Bereich der Beschränkungen
- Stresstest: Verkehr in Stuttgart an Alarmtagen
- Ausnahmen von Verkehrsbeschränkungen für Handwerker, Gewerbetreibende
Befürchtungen formuliert hierzu zum Beispiel die IHK. - Ausnahmen für wichtige Berufsgruppen wie Krankenpflege, Notfalltechnik,…
- Sonstige Ausnahmen, Rolle von Ausnahmen, Kontrollen
- Bedrohen Verkehrsbeschränkungen Arbeitsplätze?
- Wirtschaftliche Auswirkungen, z.B. Einzelhandel, Just-in-Time-Werke
- Eingriffstiefe der Maßnahmen
- Generelles Vertrauen in wirtschaftliche Zukunft des eigenen Autos
- Nachrüstbarkeit
- Wertverlust des Euro-5-Diesel
- Betroffenheit Pendler/Anwohner
- Historisches Beispiel: Smog-Verordnung von 1983
Wie nehmen Sie das Thema wahr? Welche Anregungen und Fragen haben Sie zu diesem Punkt?
Kommentare : zu „Verkehrsbeschränkungen“
Sie konnten bis zum 26. April 2017 Ihre Ideen und Meinung einbringen und mitdiskutieren. Vielen Dank für Ihre Kommentare!
Neubewertung des Diesels
Neben den Maßnahmen wie verbesserte Abgasreiniung und Fahrverboten, sollte der Dieselkraftstoff neu bewertet werden. Der Diesel ist, im Vergleich zu Benzin, zu billig. Hier sollte der Preis über eine Erhöhung der Mineralölsteuer äquivalent zu seinem Energiegehalt angehoben werden. Ich fahre noch eine A-Klasse Diesel mit ca. 5l/100 km und wir haben
Neben den Maßnahmen wie verbesserte Abgasreiniung und Fahrverboten, sollte der Dieselkraftstoff neu bewertet werden. Der Diesel ist, im Vergleich zu Benzin, zu billig. Hier sollte der Preis über eine Erhöhung der Mineralölsteuer äquivalent zu seinem Energiegehalt angehoben werden. Ich fahre noch eine A-Klasse Diesel mit ca. 5l/100 km und wir haben zum Vergleich eine C-Klasse, die ca. 10 l/100 km Super im Langzeitschnitt verbraucht. Zusammen mit dem niedrigeren Preis für Diesel ist erkennbar, daß der Diesel zu billig ist. Zudem brauchen ja, trotz aller Effizienzsteigerung schwere Fahrzeuge (SUV) -meist mit Dieselmotoren - aus physikalischen Gründen mehr Kraftstoff.
völlig falsche Herangehensweise
wenn man die Messungen des UBA betrachtet (n-tv Bericht siehe http://www.n-tv.de/wirtschaft/Bundesamt-bestaetigt-Diesel-Problem-article19808665.html) liegen die NOx Werte derzeit im Schnitt bei:Euro 4 Diesel: 674 MilligrammEuro 5 Diesel: 906 MilligrammEuro 6 Diesel: 767 MilligrammDer Sprung zwischen Euro 4 und Euro 5 ist vermutlich zu erklären
wenn man die Messungen des UBA betrachtet (n-tv Bericht siehe http://www.n-tv.de/wirtschaft/Bundesamt-bestaetigt-Diesel-Problem-article19808665.html) liegen die NOx Werte derzeit im Schnitt bei:Euro 4 Diesel: 674 MilligrammEuro 5 Diesel: 906 MilligrammEuro 6 Diesel: 767 MilligrammDer Sprung zwischen Euro 4 und Euro 5 ist vermutlich zu erklären durch die starke Zunahme der Fahrzeuggröße (von PKW zu SUV) in dieser Zeit.Die Euro-Normen sind also nichts weiter als Zahlen auf einem Stück Papier und werden nicht signifikant zur Verbesserung der Luftqualität beitragen, jedoch dem Einzelhandel in Stuttgart massiv schaden.In Stuttgart fehlt es massiv an Straßen Infrastruktur (wie z.B. ein Autobahn Nord-Ost-Ring zur A8 oder eine B29 Umfahrung, A81 Zubringer ab z.B. Neckartor). Denn laut diversen Studien (z.B. https://www.ifeu.de/verkehrundumwelt/pdf/IFEU_et_al(2010)_NOx_NO2_Emission_BAWue.pdf) wird auch bei Annahme einer reinen Euro6 Flotte der Grenzwert an exponierten Stellen nicht erreicht, diese Probleme lassen sich nur durch Infrastruktur-Maßnehmen lösen.Völlig unberücksichtigt sind bisher in der Diskussion auch Holz Pellet Heizungen die nach wie vor (auch in Stuttgart) von der KfW gefördert werden.
Diesel Fahrverbote
Wenn solche Fahrverbote sein müssen, sollte überprüft werden, ob diese für die gesamte Stadt oder nur für Teile (z.B. Kessel) gelten. Einzelne Teilorte wie z.B. Plieningen sollten m.E. ausgenommen werden, da dort (vermutlich) kein Feinstaub Problem besteht und dort auch kein Schleichverkehr in die Stuttgarter Innenstadt aufkommen kann. So kann uns
Wenn solche Fahrverbote sein müssen, sollte überprüft werden, ob diese für die gesamte Stadt oder nur für Teile (z.B. Kessel) gelten. Einzelne Teilorte wie z.B. Plieningen sollten m.E. ausgenommen werden, da dort (vermutlich) kein Feinstaub Problem besteht und dort auch kein Schleichverkehr in die Stuttgarter Innenstadt aufkommen kann. So kann uns Anwohnern dort zumindest das "Auspendeln" und Umfahren der Innenstadt weiterhin ermöglicht werden.
Pro Haushalt ein Auto
Statt Fahrverbote sollten Grenzen eingeführt werden, dass z.B. jeder Haushalt nur ein Auto haben darf, um so die Anzahl fahrender Autos zu verringern, mehr Fahrgemeinschaften gebildet werden und unnötiges Herumfahren durch fehlende Absprachen vermieden werden kann.
Auch wenn das natürlich weniger Geld in die Kasse spült...
Fahrverbote sind der falsche Ansatz
In diesem Blog „Verkehrsbeschränkungen“ sind alle wesentlichen Argumente genannt. Ein einseitiges Fahrverbot das nur Dieselfahrer trifft löst das Problem langfristig nicht, ist der falsche Weg und kommt einer Enteignung der Betroffenen gleich. Insbesondere kleine Betriebe und Privatpersonen die zufällig ein Dieselfahrzeug besitzen werden besonders
In diesem Blog „Verkehrsbeschränkungen“ sind alle wesentlichen Argumente genannt. Ein einseitiges Fahrverbot das nur Dieselfahrer trifft löst das Problem langfristig nicht, ist der falsche Weg und kommt einer Enteignung der Betroffenen gleich. Insbesondere kleine Betriebe und Privatpersonen die zufällig ein Dieselfahrzeug besitzen werden besonders hart „bestraft“. Das widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz aus dem Grundgesetzt. Insbesondere verwerflich ist das unter der Annahme, dass die hier gemachten Angaben zu den tatsächlichen Feinstaub Verursachern (Öfen, aufgewirbelter Staub, Baustellen, Reifenabrieb, Bremsen, ….) stimmen. Ich unterstützte jede Maßnahme die von der Gemeinschaft in Summe getragen wird. Hauptsache sie wird endlich ernsthaft angegangen. Auch dazu gibt es in diesem Blog ausreichend Anregungen für mögliche kurzfristige und langfristige kombinierbare Maßnahmen und deren Finanzierung (Maut, Straßen in und um Stuttgart ausbauen, Leistungsfähiges P&R Konzept, ÖPNV in die Lage versetzen seinen Aufgaben auch bedarfsgerecht nachzukommen, alle Verursacher einbeziehen, Straßen reinigen, Fahrradautobahn, Elektromobilitätskonzepte…)
Fahrverbote in der geplanten Form sind ungerecht
Wenn meine Informationen halbwegs richtig sind, werden die meisten Schadstoffe von den Einpendlern verursacht. Diese können beim Fahrverboten in Stuttgart ihr Fahrzeug prinzipiell weiter benutzen, dürfen jedoch nur nach Stuttgart nicht mehr einfahren. Sie haben aber die Alternative bei Fahrten nach Stuttgart auf den ÖPNV umzusteigen.Einwohner von
Wenn meine Informationen halbwegs richtig sind, werden die meisten Schadstoffe von den Einpendlern verursacht. Diese können beim Fahrverboten in Stuttgart ihr Fahrzeug prinzipiell weiter benutzen, dürfen jedoch nur nach Stuttgart nicht mehr einfahren. Sie haben aber die Alternative bei Fahrten nach Stuttgart auf den ÖPNV umzusteigen.Einwohner von Stuttgart hingegen, die es nur wenige Kilometer zum Beispiel zur Autobahn haben, können ihr Fahrzeug an Feinstaubalarmtagen überhaupt nicht mehr benutzen, d. h. auch keine auswärtigen Termine mehr wahrnehmen. Das ist eine unzumutbare Einschränkung. Im Ergebnis stellt sich die Situation mir so dar, dass die Einpendler, die den überwiegenden Teil der Schadstoffe verursachen, geringere Einschränkungen hinnehmen müssen, als die Stuttgarter Einwohner. Man bestraft also die Betroffenen. Dies hat mit Gerechtigkeit überhaupt nichts zu tun. Generell wäre es deshalb besser, an Feinstaubalarmtagen allen Einpendlern nach Stuttgart, d.h. Fahrzeugen ohne Stuttgarter Kennzeichen, die Einfahrt nach Stuttgart zu verbieten.
Eine andere Variante wäre, an Feinstaubalmarmtagen die Autofahrt in Stuttgart nur solchen Fahrzeugen zu erlauben, deren Besitzer ein noch zu definierendes "Feinstaubalarmticket" für den ÖPNV besizuen.
Fahrverbote müssen sein, aber mit Augenmaß
Ohne Reduzierung des Autoverkehrs geht es nicht, aber auch Benziner tragen durch Abrieb zur Feinstaubbelastung bei. Warum nicht die Regelung mit geraden/ungeraden Zahlen mit Ausnahmen für wichtige Dienstleister, Handwerker und besondere Härtefälle (z.B. Behinderte)? Für Privatfahrten und Pendler gibt es Fahrgemeinschaften, Bezuschussung von Fahrten
Ohne Reduzierung des Autoverkehrs geht es nicht, aber auch Benziner tragen durch Abrieb zur Feinstaubbelastung bei. Warum nicht die Regelung mit geraden/ungeraden Zahlen mit Ausnahmen für wichtige Dienstleister, Handwerker und besondere Härtefälle (z.B. Behinderte)? Für Privatfahrten und Pendler gibt es Fahrgemeinschaften, Bezuschussung von Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Stadt, Steuer), Einrichtung eines bezuschussten Taxiverkehrs für Orte mit sehr schlechter Verkehrsanbindung. Langfristig Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs , aber keine zusätzlichen Strassen, die neuen Verkehr anziehen!
Es muss alles dafür getan werden um Fahrverbote zu vermeiden
Man muss dafür sorgen, dass Autofahrer die gar nicht durch Stuttgart wollen, auch nicht durch Stuttgart müssen, weil es keine Alternative gibt. Deshalb muss alles dafür getan werden, den Autobahnring um Stuttgart zu schließen. Die Filderauffahrt muss endlich gebaut werden, damit die Fahrzeuge nicht mehr durch Stuttgart-Ost und über das Neckartor
Man muss dafür sorgen, dass Autofahrer die gar nicht durch Stuttgart wollen, auch nicht durch Stuttgart müssen, weil es keine Alternative gibt.
Deshalb muss alles dafür getan werden, den Autobahnring um Stuttgart zu schließen.
Die Filderauffahrt muss endlich gebaut werden, damit die Fahrzeuge nicht mehr durch Stuttgart-Ost und über das Neckartor fahren müssen.
Die Kreuzung am Neckartor muss umgebaut werden und wo möglich ampelfrei gestaltet werden.
Zusätzlich wäre auch eine Überdeckelung der Cannstatterstr. sinnvoll, um zukünftig dort neuen Wohnraum zu schaffen und einen grünen Übergang vom Stöckach in den Park