G8- Lernende werden durch ihre schulzeit durchgepeitscht. Lange Schulnachmittage verhindern sich auszuprobieren und einen Platz in der Gesellschaft zu finden. Lernende sind vor allem an der Schule und nioch unselbstständig, was ihren Alltag anbelangt. Selbstständigkeit ist jedoch eine Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium.
22.
Kommentar von :ohne Name 62602
Vergleichbarkeit der Abschlüsse bei G8 und G9
Dadurch,dass immer mehr Themen weggelassen werden bzw. nur in Kurzform unterrichtet werden, diese aber von den Hochschulen vorausgesetzt werden, bleiben viele Jungstudierende auf der Strecke, da ihnen einfach das Fachwissen fehlt.
23.
Kommentar von :ohne Name 62686
G9 war jahrzehntelang erfolgreich - zurück zum Erfolg
Baden-Württemberg war viele Jahrzehnte lang erfolgreich im Vergleich innerhalb Europas und weltweit. Dieser Erfolg basiert nicht zuletzt auf einer fundierten Ausbildung, die bei Gymnasiasten bis 2012 9 Jahre gedauert hat.
Alle Leistungsträger der Wirtschaft, die Älter als 35 Jahre sind und in Baden-Württemberg ihr Abitur gemacht haben, haben auf
Baden-Württemberg war viele Jahrzehnte lang erfolgreich im Vergleich innerhalb Europas und weltweit. Dieser Erfolg basiert nicht zuletzt auf einer fundierten Ausbildung, die bei Gymnasiasten bis 2012 9 Jahre gedauert hat.
Alle Leistungsträger der Wirtschaft, die Älter als 35 Jahre sind und in Baden-Württemberg ihr Abitur gemacht haben, haben auf einem neunjährigen Gymnasium gelernt. Dass dieses Konzept gut war zeigt der Ruf unseres Bundeslandes seit Jahrzehnten.
Es ist dringend an der Zeit, wieder zurückzukehren zu einem erfolgreichen Konzept anstatt an der Ausbildung zu sparen und unserem Land damit zu schaden.
24.
Kommentar von :LehrerinUndMutter
Schon das Niveau in der Oberstufe zeigt fehlende Studierfähigkeit
Ich unterrichte seit über 10 Jahren dauerhaft in der gymnasialen Oberstufe und stelle schon hier fest, dass wesentliche inhaltliche Aspekte (z.B. Weltwissen oder das intensive Durchdringen eines Textes) und Fähigkeiten (wie beispielsweise Argumentieren auf hohem Niveau oder die Fähigkeit beim Diskutieren verschiedene Perspektiven einnehmen zu
Ich unterrichte seit über 10 Jahren dauerhaft in der gymnasialen Oberstufe und stelle schon hier fest, dass wesentliche inhaltliche Aspekte (z.B. Weltwissen oder das intensive Durchdringen eines Textes) und Fähigkeiten (wie beispielsweise Argumentieren auf hohem Niveau oder die Fähigkeit beim Diskutieren verschiedene Perspektiven einnehmen zu können) in erheblichem Maße fehlen, um auf gutem Niveau die Oberstufenzeit zu absolvieren.
Diese Oberflächlichkeit scheint das Ergebnis des ständigen oberflächlichen Lernens, welches durch G8 maßgeblich verursacht wird.
Sicher gibt es noch immer die "Cracks", die Überflieger, die wirklich schlauen Kinder/Jugendlichen, die dieses Niveau aufweisen und die an den Unis super funktionieren - für die gäbe es ja nach wie vor die Möglichkeit, den G8-Schnellläuferzug zu wählen.
Die große Mehrheit bewältigt diesen Schnelldurchlauf und den massiven Druck jedoch nicht und ist nicht ordentlich auf die Uni vorbereitet, was insgesamt nicht nur einen Schaden für die Hochschulen, sondern auch für die Gesellschaft als Ganzes bedeutet! Vorkurse an den Unis erfordern zusätzliche Gelder und Personal.
By the way: Vor einigen Jahren mussten die Gymnasien zusätzlich zu BOGY in der Mittelstufe BOGY in der Oberstufe anbieten: eine modulare Form, die den Jugendlichen helfen soll, Eignung und Fähigkeit für den späteren Job herauszufinden. Eine Maßnahme, die an den Schulen extra Personal, das Land extra Geld und die Jugendlichen extra Zeit kostet (das Ganze läuft nämlich parallel zur ohnehin stressigen Oberstufenphase, die durch das Kurssystem, Kooperationskurse, Klausurenpläne etc. vollgestopft ist und kaum Raum und Zeit für diverse Module von BOGY lässt) - bitte reden Sie hier mit den Leuten an der Basis, die diese Module einem ganzen Jahrgang (Stichwort: Organisation bei einer Gruppe von ca. 100 SuS) angedeihen lassen müssen.
Eine Klasse 11 (wie in G9) könnte da viel helfen: Sinnvolle Vorbereitung auf die gymnasiale Oberstufe plus anbahnen von Eignungstests, die Stück für Stück helfen, dass sich der angehende Abiturient orientieren kann, wo die Reise hingehen soll.
Frage: Warum dieser unfassbare Stress, das Reinpressen von so vielen Inhalten in so kurzer Zeit?
Antwort: Wer das aushält bzw. es einfach kann, wählt G8 (Wahlfreiheit Schnellläuferzug). Alle anderen bekommen die Zeit, die ihnen zusteht: nämlich genau so viel Zeit, wie alle anderen Abiturienten der westdeutschen Flächenbundesländer!
25.
Kommentar von :ohne Name 62710
Hochschulreife, bundesweite Chancengleichheit
Die Bildungspläne fordern in den Naturwissenschaften zu Recht die Entwicklung von Problemlösekompetenz. Gleichzeitig werden zum Abitur inhaltliche Kompetenzen erwartet. Im G8 wird die Zeit überwiegend für den Aufbau inhaltlicher Kompetenzen genutzt. Das G9 ermöglicht zum einen durch mehr Unterrichtszeit mehr Problemorientierung und zum anderen eine
Die Bildungspläne fordern in den Naturwissenschaften zu Recht die Entwicklung von Problemlösekompetenz. Gleichzeitig werden zum Abitur inhaltliche Kompetenzen erwartet. Im G8 wird die Zeit überwiegend für den Aufbau inhaltlicher Kompetenzen genutzt. Das G9 ermöglicht zum einen durch mehr Unterrichtszeit mehr Problemorientierung und zum anderen eine Entwickelung von Kompetenzen im Sinne von sich entwickeln oder reifen lassen.
Durch bundesweite Abituraufgaben, die verstärkt problemlöseorientiert sind, haben die Abiturientinnen und Abiturienten in Baden-Württemberg im G8 durch die geringere Reifezeit einen nicht zu vernachlässigen Nachteil gegenüber den Abiturientinnen und Abiturienten in zu G9 zurückgekehrten Ländern.
Daher ist eine Rückkehr zu G9 als Normalform dringend angezeigt.
26.
Kommentar von :ohne Name 62797
Den anderen Ländern zum G9 folgen
Das Thema "bundesweit" legt offensichtlich die Rückkehr zum G9 nahe! Alles andere läge im Niveau der "The Länd"-Kampagne.
27.
Kommentar von :WeAreOurChoices
Immense Unterschiede zwischen Ländern
Mir ist ein Bundesland bekannt, in dem Schüler bis zur Klasse 10 Gymnasium kein einziges Mal am Nachmittag Pflichtunterricht hatten.
28.
Kommentar von :Vater von drei Kindern
Studium? Nach G8 erstmal nicht...
Ich unterrichte seit 1998 Bildende Kunst und Mathe am Gymnasium. Seit G8 erlebe ich, dass Abiturientinnen wenn überhaupt meist erst kurz vorm Abi in zentralen künstlerischen Fragen auf Augenhöhe mitdenken und gestalten können und persönlich oft deutlich weniger reif, stattdessen naiver sind und weniger genuin eigene Vorstelllungen entwickeln.
Kau
Ich unterrichte seit 1998 Bildende Kunst und Mathe am Gymnasium. Seit G8 erlebe ich, dass Abiturientinnen wenn überhaupt meist erst kurz vorm Abi in zentralen künstlerischen Fragen auf Augenhöhe mitdenken und gestalten können und persönlich oft deutlich weniger reif, stattdessen naiver sind und weniger genuin eigene Vorstelllungen entwickeln.
Kaum jemand in den Kursen weiß vorm Abitur, ob und wie es danach wissenschaftlich weiter gehen soll. Stattdessen erstmal ein Jahr "Pause". Das war mit G9 vollkommen anders. Persönlichkeiten brauchen Zeit und Raum, sich zu entwickeln. G8 ist kläglich gescheitert, dass BW hier nicht früher zurückgesteuert hat, ist beschämend.
29.
Kommentar von :Philipp.S.K
Abitur der Zukunft
Das Abitur soll ja unter den Ländern immer vergleichbarer werden, ein Schritt in diese Richtung ist ja der gemeinsame Aufgabenpool der Länder, die IQB Aufgaben. Das Problem ist nur, dass die meisten anderen Schüler nun ein Jahr länger Zeit haben, um sich auf diese Aufgaben vorzubereiten.
Das ist für mich eine deutliche Benachteiligung der
Das Abitur soll ja unter den Ländern immer vergleichbarer werden, ein Schritt in diese Richtung ist ja der gemeinsame Aufgabenpool der Länder, die IQB Aufgaben. Das Problem ist nur, dass die meisten anderen Schüler nun ein Jahr länger Zeit haben, um sich auf diese Aufgaben vorzubereiten.
Das ist für mich eine deutliche Benachteiligung der SchülerInnen in BW.
30.
Kommentar von :Carlos
Studierfähigkeit
Ich hatte letzte Woche die Gelegenheit mit einem ehemaligen Schüler, der nun Mathematikprofessor an einem etablierten Mathe-Institut einer namhaften deutschen Universität ist, zu sprechen.
Seine größte Sorge: a) Der Rückgang an Mathematikstudenten, insbesondere auch für das Lehramt und b) der Rückgang an Anforderungen in der Prüfungsordnung,
Ich hatte letzte Woche die Gelegenheit mit einem ehemaligen Schüler, der nun Mathematikprofessor an einem etablierten Mathe-Institut einer namhaften deutschen Universität ist, zu sprechen.
Seine größte Sorge: a) Der Rückgang an Mathematikstudenten, insbesondere auch für das Lehramt und b) der Rückgang an Anforderungen in der Prüfungsordnung, grundlegende fachwissenschaftliche Inhalte betreffend.
Fazit: G9 wird helfen dieses Problem zumindest etwas zu lindern !!
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Anforderungen der Hochschulen an Studierfähigkeit
G8- Lernende werden durch ihre schulzeit durchgepeitscht. Lange Schulnachmittage verhindern sich auszuprobieren und einen Platz in der Gesellschaft zu finden. Lernende sind vor allem an der Schule und nioch unselbstständig, was ihren Alltag anbelangt. Selbstständigkeit ist jedoch eine Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium.
Vergleichbarkeit der Abschlüsse bei G8 und G9
Dadurch,dass immer mehr Themen weggelassen werden bzw. nur in Kurzform unterrichtet werden, diese aber von den Hochschulen vorausgesetzt werden, bleiben viele Jungstudierende auf der Strecke, da ihnen einfach das Fachwissen fehlt.
G9 war jahrzehntelang erfolgreich - zurück zum Erfolg
Baden-Württemberg war viele Jahrzehnte lang erfolgreich im Vergleich innerhalb Europas und weltweit. Dieser Erfolg basiert nicht zuletzt auf einer fundierten Ausbildung, die bei Gymnasiasten bis 2012 9 Jahre gedauert hat.
Alle Leistungsträger der Wirtschaft, die Älter als 35 Jahre sind und in Baden-Württemberg ihr Abitur gemacht haben, haben auf
Baden-Württemberg war viele Jahrzehnte lang erfolgreich im Vergleich innerhalb Europas und weltweit. Dieser Erfolg basiert nicht zuletzt auf einer fundierten Ausbildung, die bei Gymnasiasten bis 2012 9 Jahre gedauert hat.
Alle Leistungsträger der Wirtschaft, die Älter als 35 Jahre sind und in Baden-Württemberg ihr Abitur gemacht haben, haben auf einem neunjährigen Gymnasium gelernt. Dass dieses Konzept gut war zeigt der Ruf unseres Bundeslandes seit Jahrzehnten.
Es ist dringend an der Zeit, wieder zurückzukehren zu einem erfolgreichen Konzept anstatt an der Ausbildung zu sparen und unserem Land damit zu schaden.
Schon das Niveau in der Oberstufe zeigt fehlende Studierfähigkeit
Ich unterrichte seit über 10 Jahren dauerhaft in der gymnasialen Oberstufe und stelle schon hier fest, dass wesentliche inhaltliche Aspekte (z.B. Weltwissen oder das intensive Durchdringen eines Textes) und Fähigkeiten (wie beispielsweise Argumentieren auf hohem Niveau oder die Fähigkeit beim Diskutieren verschiedene Perspektiven einnehmen zu
Ich unterrichte seit über 10 Jahren dauerhaft in der gymnasialen Oberstufe und stelle schon hier fest, dass wesentliche inhaltliche Aspekte (z.B. Weltwissen oder das intensive Durchdringen eines Textes) und Fähigkeiten (wie beispielsweise Argumentieren auf hohem Niveau oder die Fähigkeit beim Diskutieren verschiedene Perspektiven einnehmen zu können) in erheblichem Maße fehlen, um auf gutem Niveau die Oberstufenzeit zu absolvieren.
Diese Oberflächlichkeit scheint das Ergebnis des ständigen oberflächlichen Lernens, welches durch G8 maßgeblich verursacht wird.
Sicher gibt es noch immer die "Cracks", die Überflieger, die wirklich schlauen Kinder/Jugendlichen, die dieses Niveau aufweisen und die an den Unis super funktionieren - für die gäbe es ja nach wie vor die Möglichkeit, den G8-Schnellläuferzug zu wählen.
Die große Mehrheit bewältigt diesen Schnelldurchlauf und den massiven Druck jedoch nicht und ist nicht ordentlich auf die Uni vorbereitet, was insgesamt nicht nur einen Schaden für die Hochschulen, sondern auch für die Gesellschaft als Ganzes bedeutet! Vorkurse an den Unis erfordern zusätzliche Gelder und Personal.
By the way: Vor einigen Jahren mussten die Gymnasien zusätzlich zu BOGY in der Mittelstufe BOGY in der Oberstufe anbieten: eine modulare Form, die den Jugendlichen helfen soll, Eignung und Fähigkeit für den späteren Job herauszufinden. Eine Maßnahme, die an den Schulen extra Personal, das Land extra Geld und die Jugendlichen extra Zeit kostet (das Ganze läuft nämlich parallel zur ohnehin stressigen Oberstufenphase, die durch das Kurssystem, Kooperationskurse, Klausurenpläne etc. vollgestopft ist und kaum Raum und Zeit für diverse Module von BOGY lässt) - bitte reden Sie hier mit den Leuten an der Basis, die diese Module einem ganzen Jahrgang (Stichwort: Organisation bei einer Gruppe von ca. 100 SuS) angedeihen lassen müssen.
Eine Klasse 11 (wie in G9) könnte da viel helfen: Sinnvolle Vorbereitung auf die gymnasiale Oberstufe plus anbahnen von Eignungstests, die Stück für Stück helfen, dass sich der angehende Abiturient orientieren kann, wo die Reise hingehen soll.
Frage: Warum dieser unfassbare Stress, das Reinpressen von so vielen Inhalten in so kurzer Zeit?
Antwort: Wer das aushält bzw. es einfach kann, wählt G8 (Wahlfreiheit Schnellläuferzug). Alle anderen bekommen die Zeit, die ihnen zusteht: nämlich genau so viel Zeit, wie alle anderen Abiturienten der westdeutschen Flächenbundesländer!
Hochschulreife, bundesweite Chancengleichheit
Die Bildungspläne fordern in den Naturwissenschaften zu Recht die Entwicklung von Problemlösekompetenz. Gleichzeitig werden zum Abitur inhaltliche Kompetenzen erwartet. Im G8 wird die Zeit überwiegend für den Aufbau inhaltlicher Kompetenzen genutzt. Das G9 ermöglicht zum einen durch mehr Unterrichtszeit mehr Problemorientierung und zum anderen eine
Die Bildungspläne fordern in den Naturwissenschaften zu Recht die Entwicklung von Problemlösekompetenz. Gleichzeitig werden zum Abitur inhaltliche Kompetenzen erwartet. Im G8 wird die Zeit überwiegend für den Aufbau inhaltlicher Kompetenzen genutzt. Das G9 ermöglicht zum einen durch mehr Unterrichtszeit mehr Problemorientierung und zum anderen eine Entwickelung von Kompetenzen im Sinne von sich entwickeln oder reifen lassen.
Durch bundesweite Abituraufgaben, die verstärkt problemlöseorientiert sind, haben die Abiturientinnen und Abiturienten in Baden-Württemberg im G8 durch die geringere Reifezeit einen nicht zu vernachlässigen Nachteil gegenüber den Abiturientinnen und Abiturienten in zu G9 zurückgekehrten Ländern.
Daher ist eine Rückkehr zu G9 als Normalform dringend angezeigt.
Den anderen Ländern zum G9 folgen
Das Thema "bundesweit" legt offensichtlich die Rückkehr zum G9 nahe! Alles andere läge im Niveau der "The Länd"-Kampagne.
Immense Unterschiede zwischen Ländern
Mir ist ein Bundesland bekannt, in dem Schüler bis zur Klasse 10 Gymnasium kein einziges Mal am Nachmittag Pflichtunterricht hatten.
Studium? Nach G8 erstmal nicht...
Ich unterrichte seit 1998 Bildende Kunst und Mathe am Gymnasium. Seit G8 erlebe ich, dass Abiturientinnen wenn überhaupt meist erst kurz vorm Abi in zentralen künstlerischen Fragen auf Augenhöhe mitdenken und gestalten können und persönlich oft deutlich weniger reif, stattdessen naiver sind und weniger genuin eigene Vorstelllungen entwickeln.
Kau
Ich unterrichte seit 1998 Bildende Kunst und Mathe am Gymnasium. Seit G8 erlebe ich, dass Abiturientinnen wenn überhaupt meist erst kurz vorm Abi in zentralen künstlerischen Fragen auf Augenhöhe mitdenken und gestalten können und persönlich oft deutlich weniger reif, stattdessen naiver sind und weniger genuin eigene Vorstelllungen entwickeln.
Kaum jemand in den Kursen weiß vorm Abitur, ob und wie es danach wissenschaftlich weiter gehen soll. Stattdessen erstmal ein Jahr "Pause". Das war mit G9 vollkommen anders. Persönlichkeiten brauchen Zeit und Raum, sich zu entwickeln. G8 ist kläglich gescheitert, dass BW hier nicht früher zurückgesteuert hat, ist beschämend.
Abitur der Zukunft
Das Abitur soll ja unter den Ländern immer vergleichbarer werden, ein Schritt in diese Richtung ist ja der gemeinsame Aufgabenpool der Länder, die IQB Aufgaben. Das Problem ist nur, dass die meisten anderen Schüler nun ein Jahr länger Zeit haben, um sich auf diese Aufgaben vorzubereiten.
Das ist für mich eine deutliche Benachteiligung der
Das Abitur soll ja unter den Ländern immer vergleichbarer werden, ein Schritt in diese Richtung ist ja der gemeinsame Aufgabenpool der Länder, die IQB Aufgaben. Das Problem ist nur, dass die meisten anderen Schüler nun ein Jahr länger Zeit haben, um sich auf diese Aufgaben vorzubereiten.
Das ist für mich eine deutliche Benachteiligung der SchülerInnen in BW.
Studierfähigkeit
Ich hatte letzte Woche die Gelegenheit mit einem ehemaligen Schüler, der nun Mathematikprofessor an einem etablierten Mathe-Institut einer namhaften deutschen Universität ist, zu sprechen.
Seine größte Sorge: a) Der Rückgang an Mathematikstudenten, insbesondere auch für das Lehramt und b) der Rückgang an Anforderungen in der Prüfungsordnung,
Ich hatte letzte Woche die Gelegenheit mit einem ehemaligen Schüler, der nun Mathematikprofessor an einem etablierten Mathe-Institut einer namhaften deutschen Universität ist, zu sprechen.
Seine größte Sorge: a) Der Rückgang an Mathematikstudenten, insbesondere auch für das Lehramt und b) der Rückgang an Anforderungen in der Prüfungsordnung, grundlegende fachwissenschaftliche Inhalte betreffend.
Fazit: G9 wird helfen dieses Problem zumindest etwas zu lindern !!