Viele Schülerinnen und Schüler benötigen das zusätzliche Schuljahr um das Niveau der Allgemeinen Hochschulreife zu erlangen.
32.
Kommentar von :Frank Meyer
Intellektuelle Reife
Das Gymnasium zeichnet sich dadurch aus, dass die Welt auf einem hohen intellektuellen Niveau betrachtet werden soll. In vielen Bereichen wurden Curriculumsinhalte im G8 in niedrigere Klassen verschoben.
Insbesondere da, wo philosophische Bereiche berührt werden (zum Beispiel im Deutschunterricht), fehlt dadurch oft eine gewisse Reife. Zu einer
Das Gymnasium zeichnet sich dadurch aus, dass die Welt auf einem hohen intellektuellen Niveau betrachtet werden soll. In vielen Bereichen wurden Curriculumsinhalte im G8 in niedrigere Klassen verschoben.
Insbesondere da, wo philosophische Bereiche berührt werden (zum Beispiel im Deutschunterricht), fehlt dadurch oft eine gewisse Reife. Zu einer Studierfähigkeit gehört aber unbedingt die Bereitschaft und Fähigkeit, mehr als gelernte Inhalte wiederzugeben.
Man verzeihe mir den vielleicht etwas platten Vergleich, aber es ist doch im Grunde wie bei einem guten Wein oder Käse: Reife ist immer ein Ergebnis von Pflege (Lernen) und Zeit.
33.
Kommentar von :ohne Name 63514
Ba.-Wü lässt seinen Schülern keine Zeit
Alle westlichen Bundesländer stellen auf G9 um. In Ba-Wü müssen die Schüler das Abitur in 8 Jahren schaffen. Wie gerecht und vergleichbar ist das?
34.
Kommentar von :ohne Name 63538
IQB-Abitur
Da immer mehr Aufgaben im Abitur deutschlandweit gleich sind durch den Pool der IQB-Aufgaben ist es schlichtweg unfair, wenn unsere SuS nur 8 Jahre zum Erlangen des gleichen Bildungsniveaus haben im Vergleich zu 9 Jahren der meisten anderen SuS in Deutschland.
35.
Kommentar von :ohne Name 63556
Schule als Vorbereitung (hoch)qualifizierter Ausbildung und Studiengänge
Der formale schulische Abschluss gewährleistet keine angemessene Vorbereitung für Ausbildung- wie Studiengänge mehr.
Das Gymnasium sollte studienpropädeutisch qualifizieren.
Die Fülle von Stützkursen in den ersten Semestern, auch die Abbrecherquote, sprechen eine deutliche Sprache.
Fundamentales Lernen und eine breite Wissens- und
Der formale schulische Abschluss gewährleistet keine angemessene Vorbereitung für Ausbildung- wie Studiengänge mehr.
Das Gymnasium sollte studienpropädeutisch qualifizieren.
Die Fülle von Stützkursen in den ersten Semestern, auch die Abbrecherquote, sprechen eine deutliche Sprache.
Fundamentales Lernen und eine breite Wissens- und Kompetenzbasis eröffnet selbständiges Handeln und Entscheiden.
Kaum einer kennt die Heranwachsenden so gut wie ihre Lehrer. Die Jugendlichen bei G9 auch ein länger begleiten zu können, unterstützt ihre Persönlichkeitsbildung nachhaltig.
Es ist sträflich, an der Jugend zu sparen bzgl. Sachmittel- und Personaleinsatz.
36.
Kommentar von :Lehrer_Sc
Im System
Ich stecke in diesem System und kann nicht behaupten, dass Bologna etwas verbessert hätte.
Klar, wir haben teils unabhängige Prüfer, immerhin beim Abitur.
Aber auch da entscheidet im Zweifel einer.
Und vergleichbar?
Wo denn?
Wir haushalten mit einem Mangel, da ist man froh, wenn Bildungsziele, egal wie, erreicht werden.
Mehr Zeit, mehr
Ich stecke in diesem System und kann nicht behaupten, dass Bologna etwas verbessert hätte.
Klar, wir haben teils unabhängige Prüfer, immerhin beim Abitur.
Aber auch da entscheidet im Zweifel einer.
Und vergleichbar?
Wo denn?
Wir haushalten mit einem Mangel, da ist man froh, wenn Bildungsziele, egal wie, erreicht werden.
Mehr Zeit, mehr Anerkennung, weniger Stress für die Schüler in einem ehrlichen G9, das brauchen wir.
Es nicht zu realisieren, weil wir wenig Personal haben, weil Schulen auf Jahre falsch geplant und gebaut wurden, ist der falsche Weg, der manch altem Politiker aber auch nicht mehr auf die Füße fallen mag.
Schule machen wir aber für die Arbeitskräfte von morgen. Wollen wir die wirklich schon in jungen Jahren verheizen?
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Abiturstandard
Viele Schülerinnen und Schüler benötigen das zusätzliche Schuljahr um das Niveau der Allgemeinen Hochschulreife zu erlangen.
Intellektuelle Reife
Das Gymnasium zeichnet sich dadurch aus, dass die Welt auf einem hohen intellektuellen Niveau betrachtet werden soll. In vielen Bereichen wurden Curriculumsinhalte im G8 in niedrigere Klassen verschoben.
Insbesondere da, wo philosophische Bereiche berührt werden (zum Beispiel im Deutschunterricht), fehlt dadurch oft eine gewisse Reife. Zu einer
Das Gymnasium zeichnet sich dadurch aus, dass die Welt auf einem hohen intellektuellen Niveau betrachtet werden soll. In vielen Bereichen wurden Curriculumsinhalte im G8 in niedrigere Klassen verschoben.
Insbesondere da, wo philosophische Bereiche berührt werden (zum Beispiel im Deutschunterricht), fehlt dadurch oft eine gewisse Reife. Zu einer Studierfähigkeit gehört aber unbedingt die Bereitschaft und Fähigkeit, mehr als gelernte Inhalte wiederzugeben.
Man verzeihe mir den vielleicht etwas platten Vergleich, aber es ist doch im Grunde wie bei einem guten Wein oder Käse: Reife ist immer ein Ergebnis von Pflege (Lernen) und Zeit.
Ba.-Wü lässt seinen Schülern keine Zeit
Alle westlichen Bundesländer stellen auf G9 um. In Ba-Wü müssen die Schüler das Abitur in 8 Jahren schaffen. Wie gerecht und vergleichbar ist das?
IQB-Abitur
Da immer mehr Aufgaben im Abitur deutschlandweit gleich sind durch den Pool der IQB-Aufgaben ist es schlichtweg unfair, wenn unsere SuS nur 8 Jahre zum Erlangen des gleichen Bildungsniveaus haben im Vergleich zu 9 Jahren der meisten anderen SuS in Deutschland.
Schule als Vorbereitung (hoch)qualifizierter Ausbildung und Studiengänge
Der formale schulische Abschluss gewährleistet keine angemessene Vorbereitung für Ausbildung- wie Studiengänge mehr.
Das Gymnasium sollte studienpropädeutisch qualifizieren.
Die Fülle von Stützkursen in den ersten Semestern, auch die Abbrecherquote, sprechen eine deutliche Sprache.
Fundamentales Lernen und eine breite Wissens- und
Der formale schulische Abschluss gewährleistet keine angemessene Vorbereitung für Ausbildung- wie Studiengänge mehr.
Das Gymnasium sollte studienpropädeutisch qualifizieren.
Die Fülle von Stützkursen in den ersten Semestern, auch die Abbrecherquote, sprechen eine deutliche Sprache.
Fundamentales Lernen und eine breite Wissens- und Kompetenzbasis eröffnet selbständiges Handeln und Entscheiden.
Kaum einer kennt die Heranwachsenden so gut wie ihre Lehrer. Die Jugendlichen bei G9 auch ein länger begleiten zu können, unterstützt ihre Persönlichkeitsbildung nachhaltig.
Es ist sträflich, an der Jugend zu sparen bzgl. Sachmittel- und Personaleinsatz.
Im System
Ich stecke in diesem System und kann nicht behaupten, dass Bologna etwas verbessert hätte.
Klar, wir haben teils unabhängige Prüfer, immerhin beim Abitur.
Aber auch da entscheidet im Zweifel einer.
Und vergleichbar?
Wo denn?
Wir haushalten mit einem Mangel, da ist man froh, wenn Bildungsziele, egal wie, erreicht werden.
Mehr Zeit, mehr
Ich stecke in diesem System und kann nicht behaupten, dass Bologna etwas verbessert hätte.
Klar, wir haben teils unabhängige Prüfer, immerhin beim Abitur.
Aber auch da entscheidet im Zweifel einer.
Und vergleichbar?
Wo denn?
Wir haushalten mit einem Mangel, da ist man froh, wenn Bildungsziele, egal wie, erreicht werden.
Mehr Zeit, mehr Anerkennung, weniger Stress für die Schüler in einem ehrlichen G9, das brauchen wir.
Es nicht zu realisieren, weil wir wenig Personal haben, weil Schulen auf Jahre falsch geplant und gebaut wurden, ist der falsche Weg, der manch altem Politiker aber auch nicht mehr auf die Füße fallen mag.
Schule machen wir aber für die Arbeitskräfte von morgen. Wollen wir die wirklich schon in jungen Jahren verheizen?