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Gebäude

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Der Anteil des Gebäudesektors an den Gesamtemissionen im Land beträgt aktuell 24 Prozent. Die Emissionen entstehen vor allem durch den Energieverbrauch für die Bereitstellung von Warmwasser und Raumwärme. Sie sind also stark abhängig von der Witterung. Das Sektorziel für 2030 in diesem Bereich gibt eine Minderung um 46 Prozent (gegenüber 1990) vor.

: Stellungnahme des Ministeriums

Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen hat zu den eingegangenen Kommentaren zum Gebäudesektor eine Stellungnahme verfasst.

Kommentare

Sie konnten den Themenbereich bis Montag, 8. Mai 2023, 17 Uhr, kommentieren. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

14. Kommentar von :michwundertnichts

zukunftsfähige Gebäudestandards / nachhaltiges Bauen

ich hatte hier bereits einen kurzen Kommentar zum Thema Passivhaus geschrieben. (....für Interessierte: der entfernte, scheinbar kommerzielle link führte zum "Passivhaus Institut" mit viel hilfreichem Informationsmaterial)   Weitere Maßnahmen über den reinen Gebäudestandard hinaus haben die architects4future (link bitte selber suchen) bereits […]

ich hatte hier bereits einen kurzen Kommentar zum Thema Passivhaus geschrieben. (....für Interessierte: der entfernte, scheinbar kommerzielle link führte zum "Passivhaus Institut" mit viel hilfreichem Informationsmaterial)

 

Weitere Maßnahmen über den reinen Gebäudestandard hinaus haben die architects4future (link bitte selber suchen) bereits formuliert. Ich hoffe, dass diese kompetenten Akteure in die Definition weiterer Maßnahmen eingebunden sind/werden.

 

16. Kommentar von :ohne Name 50201

Gebäude-Schnellcheck und Sanierungsplanung online

Es sollte für Eigentümer:innen und vor allem für Immobiliensuchende einfacher werden, schnell einen hohen Grad an Transparenz über den energetischen Zustand von Immobilien und sinnvolle Sanierungsmaßnahmen zu gewinnen.   Idealer Weise reichen wenige Daten (die man als Eigentümer:in zur Hand hat oder die man in einem Inserat findet), um eine […]

Es sollte für Eigentümer:innen und vor allem für Immobiliensuchende einfacher werden, schnell einen hohen Grad an Transparenz über den energetischen Zustand von Immobilien und sinnvolle Sanierungsmaßnahmen zu gewinnen.

 

Idealer Weise reichen wenige Daten (die man als Eigentümer:in zur Hand hat oder die man in einem Inserat findet), um eine Einschätzung zum aktuellen energetischen Stand des Objekts zu bekommen.

 

Im zweiten Schritt wären Empfehlungen für relevante Sanierungsmaßnahmen wichtig, die auch hinsichtlich Kosten und ihrer energetischen Wirkung bewertet werden.

 

So bekommen die Nutzer:innen nach wenigen Minuten eine hervorragende Entscheidungsgrundlage und können zielgerichtet die nächsten Schritte in Richtung Energieberater und Bank gehen.

 

Ein solches Tool online als "Bürgerservice" landesweit anzubieten, würde die Entscheidungsfähigkeit und Motivation von Bürger:innen erhöhen, Sanierungen in Angriff zu nehmen bzw. auch eine Immobilie zu kaufen, an der Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind.

 

Diesen Service könnten alle Bürger:innen schnell und einfach "vom Sofa aus" nutzen, ohne auf Energieberater, Architekten oder andere schwer verfügbare Beratungsstellen zugehen zu müssen.

 

Thomas Wolter-Roessler

1. Kommentar von :ohne Name 3803

Klimatisierung von Wohngebäuden?

Hallo,   mir fehlen an den obengennanten Maßnahmen auch die Klimatisierung von Wohngebäuden. Aktuell werden Kühlaggregate auf Basis von Kompressoren verwendet. Diese sind energieintensiv. Bei steigenden Temperaturen werden die Anzahl von Klimageräten weiter ansteigen und das Energienetz belasten. Alternative Konzepte müssen markttauglich gemacht […]

Hallo,

 

mir fehlen an den obengennanten Maßnahmen auch die Klimatisierung von Wohngebäuden. Aktuell werden Kühlaggregate auf Basis von Kompressoren verwendet. Diese sind energieintensiv. Bei steigenden Temperaturen werden die Anzahl von Klimageräten weiter ansteigen und das Energienetz belasten. Alternative Konzepte müssen markttauglich gemacht werden. Beispiel: Adsorptions/Absortionskältemaschinen für Einfamilienhäuser, Kältemittel auf CO2-Basis (aktuell sind Propan oder FKW in Verwendung) usw.

Die im Beispiel genannten Kältemaschinen kann man auch mit anderen Energienetzen (Beispiel: Fernwärme/Nahwärme) nutzen und so das elektrische Energienetz entlasten.

 

Viele Grüße

 

10. Kommentar von :Tom

Förderung der Wärmepumoe ist umweltschädlich

Wärmepumoe bedeutet die gesamte Heizungsanlage wird mit Strom betrieben. Der Strommix in der BRD mit steigender Kohle und Gasverstromung macht es absurd noch mehr zu elektrifizieren da auf Stromerzeugungsseite mit dem Wirkungsgrad multiplikativ viel mehr co2 emittiert wird. Daher bleibt es viel sinnvoller das Gas zur direkten Wärmegewinnung zu […]

Wärmepumoe bedeutet die gesamte Heizungsanlage wird mit Strom betrieben. Der Strommix in der BRD mit steigender Kohle und Gasverstromung macht es absurd noch mehr zu elektrifizieren da auf Stromerzeugungsseite mit dem Wirkungsgrad multiplikativ viel mehr co2 emittiert wird. Daher bleibt es viel sinnvoller das Gas zur direkten Wärmegewinnung zu nutzen und im gleichen Prozess der Gasgewinnung das co2 einzuspeichern.

6. Kommentar von :arne.blumberg

Auch SSC neben VZ

Für einkommensschwache Haushalte bietet der Stromspar-check eine gute Alternative zur Minderung von Energieverbrauch, -kosten und Emissionen. Eine Zielgruppe, die häufig vergessen wird bei Energiewendethemen. Die VZ hätte so mehr Kapazität für Eigentümer und wäre zeitlich entlastet.

11. Kommentar von :Markus B

Energiewende im vermieteten Bestand

Man sollte daran arbeiten, dass der Vermieter unter gleichen Randbedingungen investieren kann wie der Selbstnutzer: CO2-Reduktionsmaßnahmen durch Heizungstechnik oder Hüllqualität sollten für den Vermieter vergleichbar kalkulierbare Amortisationsdauern erzielen wie für den Selbstnutzer. Das Potential ist groß: 50% aller Wohnungen sind vermietet. […]

Man sollte daran arbeiten, dass der Vermieter unter gleichen Randbedingungen investieren kann wie der Selbstnutzer: CO2-Reduktionsmaßnahmen durch Heizungstechnik oder Hüllqualität sollten für den Vermieter vergleichbar kalkulierbare Amortisationsdauern erzielen wie für den Selbstnutzer.

Das Potential ist groß:

50% aller Wohnungen sind vermietet.

In Baden-Württemberg sind 15% aller Haushalte Vermieter.

 

1. Mieterwärme als Anreiz für mehr erneuerbare Energie im vermieteten Bestand

Wärme aus Gas => Mieter zahlt 100%

Wärme aus Wärmepumpe => Mieter zahlt nur den Strom (hoher COP => Mieter profitiert und zahlt wenig Strom)

Wärme aus Solarthermie => Mieter zahlt gar nichts!

Eine Wärme-Flatrate für Umweltwärme ist das falsche Signal an den Mieter und bremst Investitionen des Vermieters!

 

Anreiz für mehr erneuerbare Energie im vermieteten Bestand:  

Analog zum nun vereinfachten Vorgehen beim Mieterstrom soll ein Verkauf von Wärme an den Mieter technologieoffen und unabhängig vom Ursprung der Wärme ermöglicht werden.

=> Änderung der Betriebskostenverordnung

=> wie beim Mieterstrom könnte sich ein Kostendeckel am Stromtarif orientieren

=> Eine Verrechnung von Mieterwärme müsste eine Umlage der Heizungstechnik über die Miete natürlich ausschließen.

 

2. grüner Mietspiegel: Hüllqualität als Einflussfaktor im Mietspiegel

Es kann nicht sein, dass es insbesondere in Ballungsräumen Mietspiegel gibt, die auf die Hüllqualität so gut wie gar nicht oder viel zu undifferenziert eingehen.

 

Anreiz für mehr Qualität der Gebäudehülle im vermieteten Bestand:

Die Kommunen sollten darauf drängen, dass der Mietspiegel eine Mietzins-Komponente enthält, die umsetzungsoffen von der energetischen Qualität der Gebäudehülle H'T abhängt, d.h. je niedriger die Wärmeverluste der Gebäudehülle, desto höher die Miete pro qm. Die Vermietung setzt ohnehin einen Energieausweis voraus, aus dem auch die Qualität der Gebäudehülle hervorgeht.

 

8. Kommentar von :ohne Name 50060

Gebäudesanierungen

Die Politik sollte sich aus der Gebäudesanierungspflicht heraushalten. Wie soll denn z.B. ein Rentner mit minimaler Rente,der in einem alten Wohnhaus lebt,die ihm von der Politik vorgeschriebenen Sanierungsmassnahmen stemmen können??? Der Politik ist das Privateigentum anscheinend nicht mehr heilig.Überall mischt sie sich ins private ein und […]

Die Politik sollte sich aus der Gebäudesanierungspflicht heraushalten.

Wie soll denn z.B. ein Rentner mit minimaler Rente,der in einem alten Wohnhaus lebt,die ihm von der Politik vorgeschriebenen Sanierungsmassnahmen stemmen können???

Der Politik ist das Privateigentum anscheinend nicht mehr heilig.Überall mischt sie sich ins private ein und macht die Menschen panisch.

Es geht die Angst um,dass das Lebenswerk der Menschen den Bach runtergeht,vor lauter Umwelthysterie.

Es muss anscheinend alles übers Knie abgebrochen werden,und es kann alles nicht schnell genug gehen.An die Menschen,die das alles nicht bezahlen können,interessiert die Politik anscheinend nicht.

Da nutzt der vielbeschworene Zuschuss nichts,wenn man mit der Rente gerade so über die Runden kommt.Da bleibt eben kein Geld für Sanierungen irgendwelcher Art übrig.

Sollte es grundsätzlich so sein,dass die Menschen,die das nicht bezahlen können,von der Sanierungspflicht befreit sind,warum sagt man dann das nicht gleich von Anfang an,um Panik zu vermeiden??

Ich habe noch nie eine Antwort auf die Frage erhalten,was denn wäre,wenn Deutschland Co 2-neutral wäre,ob es dann keinen Starkregen,keine Überschwemmungen,keine Orkane,keine Hitzesommer,keine Dürreperioden usw und so fort,mehr geben würde.

Die deutsche Politik,und da vor allem die Grünen meinen,sie müssten auf Kosten der deutschen Bevölkerung die Welt retten.

Das Häusle-bauen ist ja inzwischen unerschwinglich teuer geworden,u.a. auch von den immer umfangreicheren Vorgaben der Politik.

Lasst doch in Gottes Namen die Menschen wohnen und leben, wie sie wollen.

Die Politik verbratet jedes Jahr Unsummen von Millionen bis Milliarden Euro Steuergelder,straffrei!

Der deutsche Bürger zahlt sein Leben lang doppelt und dreifach Steuern,und trotzdem reicht es dem Staat nicht,sondern er erdreistet sich und schämt sich nicht,immer tiefer in die Taschen der Menschen zu greifen,was ihn überhaupt nichts angeht.Er macht nur noch Vorschriften,wie man zu leben hat,was man zu tun und zu lassen hat.

Wenn der Grund und Boden,sowie das Eigentum und die Wohnung nicht mehr geschützt sind,braucht man auch kein Grundgesetz mehr.

Deshalb der Apell an die Politik: Finger weg vom Eigentum der Menschen!!!

 

3. Kommentar von :Marc Brunold

Außerbetriebnahme fossiler Heizsyteme

Da Baden-Württemberg bis 2040 klimaneutral ist, müssen 2040 alle fossilen Heizsysteme außerbetrieb genommen werden. Der Vollzug der Außerbetriebsnahmepflicht muss von den Behörden kontrolliert werden.

12. Kommentar von :ohne Name 50055

Grüne und Blaue Infrastruktur

Unsere Städte sind noch viel zu grau. Masterplanungen und Freiraumentwicklungskonzepte fehlen um eine langfristige und nachhaltige Stadtentwicklung angehen zu können. Meist bleibt es beim politischen Willen. Um die Klimawende zu schaffen muss (noch) mehr Grün in unsere Städte. Viel zu viele Stellplätze im Öffentlichen Raum verhindern sinnvolle […]

Unsere Städte sind noch viel zu grau. Masterplanungen und Freiraumentwicklungskonzepte fehlen um eine langfristige und nachhaltige Stadtentwicklung angehen zu können. Meist bleibt es beim politischen Willen. Um die Klimawende zu schaffen muss (noch) mehr Grün in unsere Städte. Viel zu viele Stellplätze im Öffentlichen Raum verhindern sinnvolle Baumpflanzungen.

Wer A sagt muss auch B denken. Die Pflege öffentlichen Grüns muss mit der ganzen Klimaanpassungsdebatte mitgedacht werden. Die finanzielle Ausstattung der Grünflächenämter muss einhergehen mit der Mehrforderung von städtischen Grünflächen. Das muss es wert sein.

Wir Landschaftsarchitekt:innen gestalten Klima.

Unsere Kernthesen sind downzuloaden unter

 

www.bdla.de/de/nachrichten/pressemitteilungen/3711-essentials-zur-klimaanpassung

 

Urs Müller-Meßner, 1. Vorsitzender bdla bw

 

4. Kommentar von :michwundertnichts

zukunftsfähige Gebäudestandards

Ich hoffe, dass hier das Thema "Passivhaus" mit betrachtet wird, speziell auch der Bereich "kostengünstige Passivhäuser".

Kommentar vom Moderator

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