Klima-Maßnahmenregister 2024

Verkehr

Hier konnten die Bürgerinnen und Bürger den Themenbereich Verkehr des Klima-Maßnahmenregisters 2024 kommentieren.

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Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.

Der Verkehrssektor hatte 2022 einen Anteil von 28 Prozent an den Treibhausgasemissionen im Land. Hierzu gehören alle Emissionen, die beim Einsatz von Kraftstoffen für die Mobilität entstehen. Der größte Anteil der Verkehrsemissionen entfällt mit circa 99 Prozent auf den Straßenverkehr. Das Sektorziel des Verkehrs gibt vor bis 2030 eine Reduktion der Emissionen um 55 Prozent (gegenüber 1990) zu erreichen.

: Stellungnahme des Ministeriums

Das Ministerium für Verkehr hat zu den eingegangenen Kommentaren zum Verkehrssektor eine Stellungnahme verfasst.

Kommentare

Sie konnten den Themenbereich bis 24. April 2024 kommentieren. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

19. Kommentar von :Klaus Hartnegg

Elektroauto zu Hause laden

Der Umstieg auf Elektroautos wäre für mehr Menschen denkbar, wenn sie es leicht zu Hause laden könnten. Dazu könnten viele in ihrem Vorgarten einen Autoabstellplatz einrichten. Aber den Gehweg absenken zu lassen, ist abschreckend teuer. Gemeinden sollten zu "Sammel-Bestellungen" aufrufen, bei denen sie mehrere solche Anträge sammeln, und dann mit

Der Umstieg auf Elektroautos wäre für mehr Menschen denkbar, wenn sie es leicht zu Hause laden könnten. Dazu könnten viele in ihrem Vorgarten einen Autoabstellplatz einrichten. Aber den Gehweg absenken zu lassen, ist abschreckend teuer. Gemeinden sollten zu "Sammel-Bestellungen" aufrufen, bei denen sie mehrere solche Anträge sammeln, und dann mit einer gemeinsamen Ausschreibung deutlich günstigere Preise erzielen.

22. Kommentar von :ohne Name 87681

Regelungen zum Mobilitätspass deutlich anpassen

Die bisherigen Ideen zur Ausgestaltung der vier Varianten des Mobilitätspasses sind viel zu bürokratisch und aufwendig. Es müssen auch Varianten angeboten werden, die nicht in ein persönlich ausgezahltes Guthaben münden, sondern mit dem direkt der ÖPNV mit finanziert werden kann. Nur so hat das Instrument eine Chance auf weite Verbreitung. Dabei

Die bisherigen Ideen zur Ausgestaltung der vier Varianten des Mobilitätspasses sind viel zu bürokratisch und aufwendig. Es müssen auch Varianten angeboten werden, die nicht in ein persönlich ausgezahltes Guthaben münden, sondern mit dem direkt der ÖPNV mit finanziert werden kann. Nur so hat das Instrument eine Chance auf weite Verbreitung. Dabei auch die Probleme mit bedenken, dass viele Kommunen Teil von Verkehrsverbünden sind.

25. Kommentar von :Frau Günther

Reduzierung des Individualverkehrs

Meiner Ansicht nach haben wir es mit einer gesamtgesellschaftlichen Fragestellung zu tun. Für viele Menschen ist das eigene Auto noch immer ein Symbol für Freiheit, Selbstbestimmung, Privatsphäre und sozialem Status. Wie schaffen wir es, die Vorteile einer Stärkung der Gemeinschaft, des Teilens und der gegenseitigen Unterstützung zu betonen? Der

Meiner Ansicht nach haben wir es mit einer gesamtgesellschaftlichen Fragestellung zu tun. Für viele Menschen ist das eigene Auto noch immer ein Symbol für Freiheit, Selbstbestimmung, Privatsphäre und sozialem Status. Wie schaffen wir es, die Vorteile einer Stärkung der Gemeinschaft, des Teilens und der gegenseitigen Unterstützung zu betonen? Der Mensch ist ein soziales Wesen und Kooperation ist unsere Stärke! Hier ist ein Umdenken dringend nötig. Ein Vorschlag: Mutiges Umsetzen von z.B. autofreien Innenstädten und Ortskernen und Umformung zu Orten der Begegnung und des Miteinanders.

26. Kommentar von :Schmetterling

Klimaschonende Mobilität

- preiswerter ÖPNV für alle & Ausbau in ländlichen Gebieten,

- Besserstellung - auch kommunikativ des ÖPNV, nach dem Motto: er muss der Freund des Kunden sein,

- Ausbau und Förderung sicherer Fahrradstrecken,

- Ausbau und Förderung der Ladeinfrastruktur,

- dringende Reduzierung des Verkehrslärms insbesondere Motorradlärm, Raser, Poser besonders

- preiswerter ÖPNV für alle & Ausbau in ländlichen Gebieten,

- Besserstellung - auch kommunikativ des ÖPNV, nach dem Motto: er muss der Freund des Kunden sein,

- Ausbau und Förderung sicherer Fahrradstrecken,

- Ausbau und Förderung der Ladeinfrastruktur,

- dringende Reduzierung des Verkehrslärms insbesondere Motorradlärm, Raser, Poser besonders in ländlichen Regionen,

- Mobilitäts Hubs in ländlichen Gebieten,

- Autos in Innen-Städten wie in Stuttgart verbieten, ausgenommen Lieferverkehr, Rettung und Polizei, Handwerk aber mit Frist zur Elektrifizierung. In Außenbezirken unattraktiv machen und Alternativen bieten,

- In kleinen Städten die Mobilitätswende fördern: siehe die europäische Stadt Gent, die autofrei ist.

- Güterverkehr auf die Gleise,

- Verstärkter Einsatz von Werks-Bussen für Mitarbeiter,

- höhere regionale Produktion von Lebensmitteln, um den Lieferverkehr klein zu halten ggf. über digitalisierte Tante Emma in Dörfern nachdenken, um den Verkehr in größere Städte zu verringern,

- Förderung von Läden auf Bauernhöfen,

- Tempolimit innerorts 30 auf Landstraßen 50 auf Autobahnen 100,

- fliegen preislich unattraktiv machen,

- schädliche Subventionen des Bundes in Höhe von 70 Mrd. für nachhaltige, Umwelt- & Klimaschonende Angelegenheiten einsetzen.

 

2. Kommentar von :ohne Name 83028

Ortsmitten

Für den Einzelhandel müssen die Ortsmitten gut erreichbar bleiben. Der ÖPNV ist im ländlichen Raum sehr lückenhaft. Die Anbindung fehlt. Daher muss der Individualverkehr weiter zugelassen werden.

 

Der ÖPNV ist weit von der versprochenen Taktung im ländlichen Raum entfernt.

21. Kommentar von :Claus Behrendt

Fussgänger

In der Arbeit in Kommunalen Gremien, ich spreche nur fuer Heidenheim,

scheint mir der Fussverkehr "unterbelichtet". Die Vorgaben des Landes werden nicht ausreichend kommuniziert und umgesetzt.

Schwerer Brocken ist dabei auch die "Verkehrsschau" , die ggf. Verhinderungspolitik betreiben kann und die Teilnahme für Vertreter aus den Fraktionen des

In der Arbeit in Kommunalen Gremien, ich spreche nur fuer Heidenheim,

scheint mir der Fussverkehr "unterbelichtet". Die Vorgaben des Landes werden nicht ausreichend kommuniziert und umgesetzt.

Schwerer Brocken ist dabei auch die "Verkehrsschau" , die ggf. Verhinderungspolitik betreiben kann und die Teilnahme für Vertreter aus den Fraktionen des GR auf Goodwill, zuhören und eher nice to have.

Beispiel "Fussgängerüberwege": Die erweiterten Möglichkeiten in BaWü

werden im Regelwerk mit "... sind ... anzuwenden" benannt(Fussgängerüberwege an Schulen ,... angebotsorientiert)

 

Somit mein Wunsch: Priorisierung von Radverkehrsinfrastruktur, Parkraumbewirtschaftung und mehr zum Thema Fussverkehr

in den Kommunen (na ja Heidenheim) monitoren bzw. überprüfen.

 

Fussverkehr fehlt irgendwie in den aufgeführten Themenblöcken... hab ich's übersehen ?

 

 

lg Claus Behrendt

24. Kommentar von :Moni K.

Autofreie Zonen / Innenstädte

Der Radverkehr muss attraktiver und sicherer werden. Vor allem für die nächsten Generationen. Zur Vermeidung von Elterntaxis gibt es bereits hier einen sehr guten Kommentar.

Hier würde es zusätzlich helfen, wenn in einem gewissen Umkreis von Schulen und Kindergärten eine weitere Verringerung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit umgesetzt werden

Der Radverkehr muss attraktiver und sicherer werden. Vor allem für die nächsten Generationen. Zur Vermeidung von Elterntaxis gibt es bereits hier einen sehr guten Kommentar.

Hier würde es zusätzlich helfen, wenn in einem gewissen Umkreis von Schulen und Kindergärten eine weitere Verringerung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit umgesetzt werden könnte, um die Schulen ein Eeinbahnverkehr eingerichtet würde (das würde gerade Grundschülern auch das Überqueren der Straße erleichtert) oder Kiss & Go Zonen eingerichtet, wie bei unseren niederländischen Nachbarn.

Zudem sollten ausreichend Fahrradabstellplätze vorgesehen werden.

8. Kommentar von :E.T.

ÖPNV-Strategie

Taktung & Pünktlichkeit sind das eine. Um mehr Menschen für den ÖPNV zu begeistern, müssen aber auch Themen wie Hygiene & Sicherheit weiter gedacht werden.

17. Kommentar von :B. Greiner

Statt Streckengenehmigungen für Lang-Lkw mehr Gleisanschlüsse

 

 

Die Förderung von Lang-Lkw sollte komplett eingestellt werden - das Land sollte sich auch gegenüber dem Bund und auf europäischer Ebene dagegen einsetzen. Die möglichen THG-Einsparungen sind marginal gegenüber einer konsequenten Priorisierung des Schienengüterverkehrs und der Binnenschifffahrt auf Rhein, Neckar (und Main). Zudem stehen Lärm,

 

 

Die Förderung von Lang-Lkw sollte komplett eingestellt werden - das Land sollte sich auch gegenüber dem Bund und auf europäischer Ebene dagegen einsetzen. Die möglichen THG-Einsparungen sind marginal gegenüber einer konsequenten Priorisierung des Schienengüterverkehrs und der Binnenschifffahrt auf Rhein, Neckar (und Main). Zudem stehen Lärm, Straßenabnutzung und Sicherheitsrisiken trotz neuer Zulassungskriterien in keinem Verhältnis zum Nutzen.

 

Vielmehr sollte weiterhin und verstärkt der (Wieder-) aufbau von Gleisanschlüssen incl. Anschlussweichen gefördert werden sowie trimodale Güterverkehrsterminals (Schiene, Wasser, Straße.). Auf die Neuausweisung von Industrie- und Gewerbegebieten ohne Gleisanbindung ist zu verzichten

7. Kommentar von :E.T.

LastMileCity Lab

'Last Mile Bundling' wäre ebenfalls eine Idee, quasi eine grosse Paketstation je Strasse, um die Anzahl von Indiviualzustellungen und den damit verbundenen Nachteilen (Mehrfachzustellversuche, Querparken der Zustellfahrzeuge, ..) zu verringern.