- Bürgerinitiative „Pro Lebensraum Großer Wald“ e. V.
- Dorfleben Kälbertshausen e. V.
- DRK Ortsverein Hüffenhardt
- Entsorgungsbetrieb Schlauch
- Evangelische Kirchengemeinden Hüffenhardt und Kälbertshausen
- Facharzt für Allgemeinmedizin
- Feuerwehrkapelle Hüffenhardt
- Forstrevierleiter
- Freiwillige Feuerwehr Gesamtkommandant
- Freizeitgriller Hüffenhardt 2015 e. V.
- Gemeinderäte
- Gemeindeverwaltung
- Gesangverein Edelweiß 1905 Kälbertshausen e. V.
- Hüffenhardter Carneval Verein e. V.
- Hüffenhardter Sportverein e. V.
- Jagdpächter
- Katholische Kirchengemeinde
- Kleinkaliber Schützenverein Hüffenhardt e. V. 1924
- Landfrauenverein Hüffenhardt-Kälbertshausen
- Landratsamt Neckar-Odenwald Kreis:
- Landwirtschaftsamt
- Umweltbehörde
- Baurechtsbehörde
- Wirtschaftsförderung
- Mann & Schröder
- Männergesangverein Sängerbund 1845
- MIRAI Power GmbH: Projekt-Entwickler/Betreiber
- Netze BW (Umspannwerk Hüffenhardt)
- Ortschaftsräte Kälbertshausen
- Ortsvorsteher Kälbertshausen
- Reiterfreunde Hüffenhardt
- Sanitär Hofmann
- Sigmann Elektrotechnik
- Sportverein Kälbertshausen
- Transnet BW
- Vdk Ortsverband
- Verband Region Rhein-Neckar
- Verein der Hundefreunde
Erläuterung der Dialogischen Themensammlung
„Dialogische Themensammlung“ ist ein Fachbegriff. Er umschreibt den Beginn der Dialogischen Bürgerbeteiligung. Bei der Dialogischen Themensammlung geht es darum, die Themen für die folgenden Schritte der Bürgerbeteiligung in einer „Themenlandkarte“ zu bündeln. Das Besondere ist, dass diese Themenlandkarte partizipativ erstellt wird. Das Thema der vorliegenden Bürgerbeteiligung ist die mögliche Errichtung von Batteriespeichern in Hüffenhardt. Bei der Dialogischen Themensammlung geht es nun also darum,
- über was die ausgelosten Bürgerinnen und Bürger später sprechen
- und wer ihnen dabei helfen soll, sich in das Thema einzuarbeiten.
In einem ersten Schritt erstellt die Servicestelle Bürgerbeteiligung gemeinsam mit der Gemeinde den Entwurf der sogenannten Themenlandkarte (PDF).
In einem zweiten Schritt (Dialogische Themensammlung) lädt die Servicestelle Bürgerbeteiligung, Interessengruppen, Verbände, Behörden oder Expertinnen und Experten ein. Gemeinsam wird der Entwurf der Themenlandkarte verbessert. Das ergibt den zweiten Entwurf.
Im dritten Schritt veröffentlicht die Servicestelle die so erarbeitete Themenlandkarte auf dem Beteiligungsportal Baden-Württemberg. Dann können alle Einwohnerinnen und Einwohner online diesen zweiten Entwurf ergänzen. Erst danach liegt eine fertige Themenlandkarte vor. Sie bildet die Grundlage für die Debatten im Bürgerforum.
Die Servicestelle Bürgerbeteiligung entscheidet gemeinsam mit der Gemeinde Hüffenhardt, wer zur Dialogischen Themensammlung eingeladen wird. Sie orientiert sich dabei an öffentlich zugänglichen Informationen. Abzuwägen ist zwischen einer arbeitsfähigen Gruppe und dem Ideal, jedweden Interessenten einzuladen. Wir entscheiden uns beim Vor-Ort-Termin für eine arbeitsfähige Gruppe. Die Öffentlichkeit kann den Entwurf online später noch verändern. Allerdings sind wir sehr dankbar für Hinweise auf wichtige Akteure, die wir eventuell übersehen haben. Dann senden wir gerne noch eine Einladung an diese Gruppen.
Eine Sammlung der Themenaspekte verdeutlicht grafisch, wie komplex das streitige Thema ist. Wichtig ist, dass sich alle Bedürfnisse in der Themensammlung wiederfinden. Nur so können auch die heiklen, manchmal „unter den Teppich gekehrten“ Fragen auf die Agenda kommen. Die grafische Darstellung zeigt, dass es kein „schwarz-weiß“ gibt. In dem Bild zeigen wir, wie unterschiedlich die Interessen sind.
Wichtig: Deshalb dient die Dialogische Themensammlung alleine der Sammlung. Das ist ein rein quantitatives Vorgehen. Es geht nicht um eine inhaltliche Debatte. Soweit sind wir bei der Dialogischen Themensammlung noch nicht. Bitte haben Sie
Verständnis, dass wir deshalb Rede und Gegenrede vermeiden. Die Dialogische Themensammlung dient nicht der Wahrheitsfindung. Sie dient der Vorbereitung.
Die Dialogische Themensammlung ist die erste Phase. In der zweiten Phase diskutieren zufällig ausgeloste Bürgerinnen und
Bürger aus Hüffenhardt über die relevanten Themen. Das nennen wir Bürgerforum. Die Teilnehmenden hören Unabhängige, aber auch Interessenvertretungen jeder Richtung. Das Bürgerforum legt selbst seine inhaltlichen Schwerpunkte fest. Es kann mitentschieden, wer noch Input geben soll. Am Ende gibt das Bürgerforum eine Stellungnahme ab. Wichtig ist dabei die Gewichtung. Welche guten Argumente sind wichtiger als andere gute Argumente? Denn die öffentliche Debatte spiegelt oft nur einen Teil der Bürgerschaft wider. Lokale Interessengruppen, Verbände oder Soziale Medien prägen die öffentliche Debatte. Die Dialogische Bürgerbeteiligung ist das Instrument, mit dem die Mehrheit der Leisen zu Wort kommt.
Es gibt zwei Ziele:
- In der ersten Phase geht es um das Gehörtwerden. Es ist wichtig, dass die relevanten Themenaspekte überhaupt auf die Agenda kommen.
- In der zweiten Phase geht es um ein Meinungsbild. Die Zufallsbürgerinnen und -bürger nehmen sich stellvertretend für andere Bürgerinnen und Bürger viel Zeit, um bei dieser Frage in die Tiefe zu gehen. Das macht ihre Einschätzungen so wertvoll.
Wichtig: Bei der Dialogischen Bürgerbeteiligung werden keine Entscheidungen getroffen. Sondern: Das Ergebnis des Bürgerforums hilft dem Gemeinderat, gut vorbereitet zu entscheiden. Die Empfehlungen des Bürgerforums werden dem Gemeinderat öffentlich übergeben und erläutert.
Was Sie noch wissen sollten!
Erschrecken Sie nicht, wenn mache Gruppen die Dialogische Bürgerbeteiligung kritisieren. Das ist ein bekanntes Verhaltensmuster. Manche Interessengruppen haben sich gebildet, weil sie ihre Meinung schon abschließend gebildet haben. Sie wollen ihre Ansichten durchsetzen. Die Konfrontation mit vielen anderen Ansichten wird von diesen Gruppen oft als störend empfunden.
Bei der Dialogischen Themensammlung wird gearbeitet. Die Sitzung kann mehrere Stunden dauern. Deshalb eignet sie sich nicht für Zuschauer. Um gleichwohl transparent zu sein, laden wir die Presse zu dieser Arbeitssitzung ein.


