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Kommentar vom Moderator
Baden-Württemberg
Anmerkung der Redaktion
Sehr geehrter Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,
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Mit freundlichen Grüßen Ihre Online-Redaktion
9.
Kommentar von :JA zur Schwend
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Baden-Württemberg
Anmerkung der Redaktion
Sehr geehrter Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,
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Mit freundlichen Grüßen Ihre Online-Redaktion
16.
Kommentar von :135935
Kritik am Beteiligungsportal BW: Mangelnde Hürden für Missbrauch
Das Beteiligungsportal BW verfolgt zum Thema "Windkraft in Oberkirch" und anderen Themen das lobenswerte Ziel, Bürgerbeteiligung und politischen Dialog im digitalen Raum zu fördern. Doch leider untergräbt die aktuell meines Erachtens lax gehandhabte Zugangskontrolle dieses Anliegen massiv.
Jeder kann sich unter beliebig vielen E-Mail-Adressen
Das Beteiligungsportal BW verfolgt zum Thema "Windkraft in Oberkirch" und anderen Themen das lobenswerte Ziel, Bürgerbeteiligung und politischen Dialog im digitalen Raum zu fördern. Doch leider untergräbt die aktuell meines Erachtens lax gehandhabte Zugangskontrolle dieses Anliegen massiv.
Jeder kann sich unter beliebig vielen E-Mail-Adressen registrieren - es genügt eine einfache Anmeldung, ohne nennenswerte Verifizierung der Identität. Damit ist es problemlos möglich, sich unter zig Accounts ins Portal einzuloggen und massenhaft Kommentare zu verfassen.
Besonders problematisch ist, dass auch die Bewertungsfunktionen ("Liken"/"Disliken") keinerlei wirksame Hürden bieten: Wer mit einer anderen IP-Adresse online geht – was bei dynamischen IPs vieler Internetanschlüsse ohnehin täglich automatisch geschieht – kann erneut Likes und Dislikes vergeben. Selbst das mehrfache "Liken" der eigenen Kommentare oder "Disliken" missliebiger Beiträge ist dadurch ohne großen Aufwand möglich.
Das öffnet Tür und Tor für Manipulationen: Einzelne Nutzer oder organisierte Gruppen können die Diskussion und die Wahrnehmung von Meinungen im Portal massiv verzerren - auf Kosten eines fairen und repräsentativen Meinungsbildes.
In diesem Zusammenhang frage ich mich wirklich, wie viele tatsächliche Köpfe sich zum Beispiel an der Diskussion um den geplanten Windkraftstandort Schwend beteiligt haben - und wie viel von den Kommentaren und Bewertungen letztlich auf wenige, dafür besonders aktive Einzelpersonen zurückzuführen ist. Bei der derzeitigen Systemarchitektur lässt sich dies schlicht nicht nachvollziehen. Dadurch wird das Bild einer breiten Bürgermeinung schnell zur bloßen Fassade, hinter der sich interessengeleitete Einzelmeinungen in Übergröße präsentieren können.
Wenn das Beteiligungsportal wirklich als glaubwürdige Plattform für den demokratischen Austausch dienen soll, braucht es dringend bessere Schutzmechanismen gegen derartigen Missbrauch: etwa durch verbindlichere Verifizierungsverfahren und wirksamere technische Hürden gegen Mehrfachbewertungen.
Umso wichtiger ist es, dass bei der nun anstehenden Meinungsbildung der ausgewählten Bürgerschaft die Anzahl von Likes und Dislikes auf einzelne Kommentare nicht als Maßstab für die Qualität oder Breite der vertretenen Meinungen gewertet wird.
Kommentar vom Moderator
Baden-Württemberg
Anmerkung der Redaktion
Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
Das Beteiligungsportal Baden-Württemberg hat zum Ziel, dass die Bürgerinnen und Bürger Ihre Meinung zu Projekten, Vorhaben oder Gesetzentwürfen einreichen können. Es soll damit die Möglichkeit geben, sich selbst aktiv in den politischen Prozess einzubringen.
Um eine möglichst einfache Beteiligung zu ermöglichen, ist die Hürde für die Beteiligung auf diesem Portal bewusst niedrig gesetzt. Entsprechend der Datenschutzgrundverordnung orientiert sich das Land Baden-Württemberg zudem am Grundsatz der Datensparsamkeit, der besagt, dass nur diejenigen Daten erhoben werden dürfen, die unbedingt erforderlich sind.
Auch hat die Beteiligung nicht den Anspruch, eine repräsentative Meinung der Bürgerinnen und Bürger abzubilden. Vielmehr wird mit dem Portal die Möglichkeit gegeben, Anregungen und Verbesserungsvorschläge zu Projekten, Vorhaben oder Gesetzentwürfen zu sammeln. Dabei spielt es keine Rolle, ob mehr oder weniger positive oder negative Bewertungen abgegeben werden. Auch redundanten, also sich wiederholenden Beiträgen wird in der Auswertung kein höheres Gewicht beigemessen, als einem Beitrag, dessen Inhalt einmalig in der Kommentierung auftaucht.
Für die konkrete Online-Beteiligung zur Windkraft in Oberkirch heißt das: Relevant sind nachher die vorgebrachten Punkte, die auf der Themenlandkarte noch fehlen. Ob das Thema zehnmal oder nur einmal vorgebracht wird, hat keine Bedeutung. Ziel der Online-Beteiligung ist, alle Themen zu identifizieren, die in der Diskussion eine Rolle spielen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Online-Redaktion
5.
Kommentar von :JA zur Schwend
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10.
Kommentar von :JA zur Schwend
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11.
Kommentar von :JA zur Schwend
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Kritik am Beteiligungsportal BW: Mangelnde Hürden für Missbrauch
Das Beteiligungsportal BW verfolgt zum Thema "Windkraft in Oberkirch" und anderen Themen das lobenswerte Ziel, Bürgerbeteiligung und politischen Dialog im digitalen Raum zu fördern. Doch leider untergräbt die aktuell meines Erachtens lax gehandhabte Zugangskontrolle dieses Anliegen massiv.
Jeder kann sich unter beliebig vielen E-Mail-Adressen
Das Beteiligungsportal BW verfolgt zum Thema "Windkraft in Oberkirch" und anderen Themen das lobenswerte Ziel, Bürgerbeteiligung und politischen Dialog im digitalen Raum zu fördern. Doch leider untergräbt die aktuell meines Erachtens lax gehandhabte Zugangskontrolle dieses Anliegen massiv.
Jeder kann sich unter beliebig vielen E-Mail-Adressen registrieren - es genügt eine einfache Anmeldung, ohne nennenswerte Verifizierung der Identität. Damit ist es problemlos möglich, sich unter zig Accounts ins Portal einzuloggen und massenhaft Kommentare zu verfassen.
Besonders problematisch ist, dass auch die Bewertungsfunktionen ("Liken"/"Disliken") keinerlei wirksame Hürden bieten: Wer mit einer anderen IP-Adresse online geht – was bei dynamischen IPs vieler Internetanschlüsse ohnehin täglich automatisch geschieht – kann erneut Likes und Dislikes vergeben. Selbst das mehrfache "Liken" der eigenen Kommentare oder "Disliken" missliebiger Beiträge ist dadurch ohne großen Aufwand möglich.
Das öffnet Tür und Tor für Manipulationen: Einzelne Nutzer oder organisierte Gruppen können die Diskussion und die Wahrnehmung von Meinungen im Portal massiv verzerren - auf Kosten eines fairen und repräsentativen Meinungsbildes.
In diesem Zusammenhang frage ich mich wirklich, wie viele tatsächliche Köpfe sich zum Beispiel an der Diskussion um den geplanten Windkraftstandort Schwend beteiligt haben - und wie viel von den Kommentaren und Bewertungen letztlich auf wenige, dafür besonders aktive Einzelpersonen zurückzuführen ist. Bei der derzeitigen Systemarchitektur lässt sich dies schlicht nicht nachvollziehen. Dadurch wird das Bild einer breiten Bürgermeinung schnell zur bloßen Fassade, hinter der sich interessengeleitete Einzelmeinungen in Übergröße präsentieren können.
Wenn das Beteiligungsportal wirklich als glaubwürdige Plattform für den demokratischen Austausch dienen soll, braucht es dringend bessere Schutzmechanismen gegen derartigen Missbrauch: etwa durch verbindlichere Verifizierungsverfahren und wirksamere technische Hürden gegen Mehrfachbewertungen.
Umso wichtiger ist es, dass bei der nun anstehenden Meinungsbildung der ausgewählten Bürgerschaft die Anzahl von Likes und Dislikes auf einzelne Kommentare nicht als Maßstab für die Qualität oder Breite der vertretenen Meinungen gewertet wird.
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Das Beteiligungsportal Baden-Württemberg hat zum Ziel, dass die Bürgerinnen und Bürger Ihre Meinung zu Projekten, Vorhaben oder Gesetzentwürfen einreichen können. Es soll damit die Möglichkeit geben, sich selbst aktiv in den politischen Prozess einzubringen.
Um eine möglichst einfache Beteiligung zu ermöglichen, ist die Hürde für die Beteiligung auf diesem Portal bewusst niedrig gesetzt. Entsprechend der Datenschutzgrundverordnung orientiert sich das Land Baden-Württemberg zudem am Grundsatz der Datensparsamkeit, der besagt, dass nur diejenigen Daten erhoben werden dürfen, die unbedingt erforderlich sind.
Auch hat die Beteiligung nicht den Anspruch, eine repräsentative Meinung der Bürgerinnen und Bürger abzubilden. Vielmehr wird mit dem Portal die Möglichkeit gegeben, Anregungen und Verbesserungsvorschläge zu Projekten, Vorhaben oder Gesetzentwürfen zu sammeln. Dabei spielt es keine Rolle, ob mehr oder weniger positive oder negative Bewertungen abgegeben werden. Auch redundanten, also sich wiederholenden Beiträgen wird in der Auswertung kein höheres Gewicht beigemessen, als einem Beitrag, dessen Inhalt einmalig in der Kommentierung auftaucht.
Für die konkrete Online-Beteiligung zur Windkraft in Oberkirch heißt das: Relevant sind nachher die vorgebrachten Punkte, die auf der Themenlandkarte noch fehlen. Ob das Thema zehnmal oder nur einmal vorgebracht wird, hat keine Bedeutung. Ziel der Online-Beteiligung ist, alle Themen zu identifizieren, die in der Diskussion eine Rolle spielen.
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