Mehr Zeit für die Schülerinnen und Schüler und weniger Belastung
Flächendeckend G9 würde wieder etwas mehr Zeit für die Schülerinnen und Schüler bedeuten. Mit G8 sind es viele Stunden Nachmittagsunterricht für Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte.
Das ist kräftezehrend, da die Unterrichtsvorbereitung, Familie etc. alles organisiert werden muss.
Durch geringere Belastung wäre der Beruf "Lehrerin und […]
Flächendeckend G9 würde wieder etwas mehr Zeit für die Schülerinnen und Schüler bedeuten. Mit G8 sind es viele Stunden Nachmittagsunterricht für Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte.
Das ist kräftezehrend, da die Unterrichtsvorbereitung, Familie etc. alles organisiert werden muss.
Durch geringere Belastung wäre der Beruf "Lehrerin und Lehrer" auch wieder attraktiver --> mehr Lehrkräfte --> weniger Ausfallstunden --> ...
Ich sehe da tendenziell die Vorteile.
32.
Kommentar von :ohne Name 62362
G8: Mehr Frustration statt echter pädagogischer Arbeit
Dass durch G8 die durchschnittlichen Stundenpläne am Gymnasium dichter wurden, ist bekannt. Es ist ebenso kein Geheimnis, dass trotz dieser Maßnahme immer wieder erhebliche Probleme in der Umsetzung des dichten Bildungsplans auftreten und so z.B. in Geschichte Klasse 10 oft noch ein erheblicher Teil des Stoffes von Klasse 9 behandelt wird, bevor […]
Dass durch G8 die durchschnittlichen Stundenpläne am Gymnasium dichter wurden, ist bekannt. Es ist ebenso kein Geheimnis, dass trotz dieser Maßnahme immer wieder erhebliche Probleme in der Umsetzung des dichten Bildungsplans auftreten und so z.B. in Geschichte Klasse 10 oft noch ein erheblicher Teil des Stoffes von Klasse 9 behandelt wird, bevor der eigentlich vorgesehene Aspekt "Imperien" angegangen werden kann.
Es ist frustrierend für Lehrkräfte, unter G8 stets mehr oder weniger unter solchem Druck unterrichten zu müssen. Vor allem aber bleibt in G8 keine Zeit, sich als ausgebildeter Pädagoge ausreichend den SchülerInnen als Menschen zu widmen und sie ganzheitlich in ihrer Entwicklung zu fördern. Auch hieraus entsteht Frustration, die durch die Wiedereinführung von G9 abgemildert werden könnte.
33.
Kommentar von :ohne Name 62377
Lerninhalte gut zu vermitteln braucht Zeit
Als Lehrkraft möchte ich beim Vermitteln von Inhalten keine Hektik verbreiten, sondern mit Ruhe unterrichten- eine Wohltat für alle!
34.
Kommentar von :ohne Name 62422
Stress für Lehrkräfte
Durch den Zeitdruck im G8 entsteht auch für Lehrkräfte Zeitdruck. Unterrichtsausfall wird nach Möglichkeit vermieden, um mit dem Stoff durchzukommen. Das klingt erst mal gut. Aber es geht auf Kosten von Ausflügen, Exkursionen, Fortbildungen - und der Gesundheit. Man schleppt sich halbkrank in die Schule, um bloß keine Stunde ausfallen zu lassen. […]
Durch den Zeitdruck im G8 entsteht auch für Lehrkräfte Zeitdruck. Unterrichtsausfall wird nach Möglichkeit vermieden, um mit dem Stoff durchzukommen. Das klingt erst mal gut. Aber es geht auf Kosten von Ausflügen, Exkursionen, Fortbildungen - und der Gesundheit. Man schleppt sich halbkrank in die Schule, um bloß keine Stunde ausfallen zu lassen. Kann es das sein?
35.
Kommentar von :ohne Name 62419
Wieder mehr Zeit zur Persönlichkeitsentwicklung
Mit G9 habend die Pädagogen wieder mehr Zeit den Kindern bei der Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.
36.
Kommentar von :ohne Name 62440
Dieser Kommentar wurde durch den Nutzer gelöscht.
37.
Kommentar von :ohne Name 62440
Nachhaltiges Lernen statt Nürnberger Trichter
G8 lässt den Schülern kaum noch Raum für Freizeitaktivitäten. Grund dafür ist der viele Nachmittagsunterricht, ohne den das G8 gar nicht funktionieren könnte.
Ebenso entsteht bei den übervollen Bildungsplänen jedes Jahr akute Zeitnot. Es bleibt keine Zeit mehr zum Üben oder zum Vertiefen von Inhalten. Ergebnis: Stress pur für die Schüler und […]
G8 lässt den Schülern kaum noch Raum für Freizeitaktivitäten. Grund dafür ist der viele Nachmittagsunterricht, ohne den das G8 gar nicht funktionieren könnte.
Ebenso entsteht bei den übervollen Bildungsplänen jedes Jahr akute Zeitnot. Es bleibt keine Zeit mehr zum Üben oder zum Vertiefen von Inhalten. Ergebnis: Stress pur für die Schüler und Lehrer.
Am Ende bleiben Abiturienten, die zwar ein Jahr jünger sind und am Ende der Schulkarriere noch keinerlei Ahnung haben, was sie später einmal machen wollen. Daher machen viele ein Brücken- bzw. ein freiwilliges soziales Jahr. Was bitte hat man dadurch gewonnen?
Der einzige der von G8 profitiert ist das Land Baden-Württemberg. Dadurch können noch ein paar Lehrerstellen mehr eingespart werden. Der Bildung und Entwicklung der Schüler dient dies jedoch nicht, sondern lediglich der Konsolidierung des Landeshaushaltes.
38.
Kommentar von :ohne Name 62497
Mehr Freude im Unterricht durch weniger Zeitdruck
G8 lässt uns Lehrkräften kaum Zeit, um unsere Schülerinnen und Schülern entspannt zu unterrichten. Auf Schüler eingehen, die den Stoff noch nicht verstanden haben (nicht weil sie nicht intelligent genug wären, sondern einfach weil sie noch etwas Zeit bräuchten)? Leider keine Zeit, man muss die zusätzliche Förderung in die Hände der Eltern geben, […]
G8 lässt uns Lehrkräften kaum Zeit, um unsere Schülerinnen und Schülern entspannt zu unterrichten. Auf Schüler eingehen, die den Stoff noch nicht verstanden haben (nicht weil sie nicht intelligent genug wären, sondern einfach weil sie noch etwas Zeit bräuchten)? Leider keine Zeit, man muss die zusätzliche Förderung in die Hände der Eltern geben, die Nachhilfe bezahlen müssen, etc. Das zerreißt einem das Herz! Bildung sollte doch unabhängig vom Elternhaus sein. Ich sollte genug Zeit haben, um Dinge mehrmals erklären und vielfältig üben zu können. Ich bin Lehrerin geworden, um Kinder für meine Fächer zu begeistern, Freude am Lernen zu haben über die Schule hinaus. Oft ist man am Ende des Tages emotional ausgelaugt - denn man kann dem Bildungsanspruch eines Kindes unter diesem Zeitdruck einfach nicht gerecht werden. Viele opfern ihre Pausen und Freizeit, um die negativen Folgen dieses G8-Stresses für die Kinder zu kompensieren, und gehen dabei selbst kaputt. Kein Wunder, dass so viele Lehrkäfte ins Sabbatjahr gehen oder aussteigen.
39.
Kommentar von :ohne Name 54123
Innovation und Spaß am Unterricht
Ich glaube, dass die Unterrichtsqualität in erster Linie von der Freue der Lehrkräfte abhängt. Haben Sie Spaß, Lust auf Experimentieren und Mut zu Neuem überträgt sich das auf die Schüler.
Im G8 ist dafür keine Luft, wagt der Lehrer etwas Neues, und es geht in die Hose, muss er sich rechtfertigen, wie er die liegengelassene Zeit aufholt. Und die […]
Ich glaube, dass die Unterrichtsqualität in erster Linie von der Freue der Lehrkräfte abhängt. Haben Sie Spaß, Lust auf Experimentieren und Mut zu Neuem überträgt sich das auf die Schüler.
Im G8 ist dafür keine Luft, wagt der Lehrer etwas Neues, und es geht in die Hose, muss er sich rechtfertigen, wie er die liegengelassene Zeit aufholt. Und die Schüler müssen ertragen, dass die kommenden Stunden hart und geballt werden.
Auf dem G9 ist das entspannter. Der Lehrer kann Freude an seinem Beruf entwickeln, mal etwas Spannendes machen. Das stärkt ihn und seine Schüler.
40.
Kommentar von :ohne Name 62521
gewünschte zusätzliche Themen haben keinen Platz
Gerne kümmern wir Lehrkräfte uns um das Lernen fürs Leben. Dazu gehören Projekte wie "Löwen retten Leben" (Erlernen der Herzdruckmassage), Antimobbingtrainings, Projekte zum Klimaschutz oder den neu ins Leben gerufenen "Katastrophenschutztag", den wir jährlich durchführen sollen. Desweiteren ist dringend gewünscht, dass die Berufsorientierung […]
Gerne kümmern wir Lehrkräfte uns um das Lernen fürs Leben. Dazu gehören Projekte wie "Löwen retten Leben" (Erlernen der Herzdruckmassage), Antimobbingtrainings, Projekte zum Klimaschutz oder den neu ins Leben gerufenen "Katastrophenschutztag", den wir jährlich durchführen sollen. Desweiteren ist dringend gewünscht, dass die Berufsorientierung einen immer größeren Stellenwert und damit Zeit im Unterricht bekommt. Ohne Frage hat dies alles eine wichtige Bedeutung. Es stellt nur ein riesiges Problem dar, alle diese Herzensprojekte neben den sehr straff gestalteten Bildungsplaninhalten unterzubringen, so dass den Jugendlichen genug Zeit zum Üben und Lernen bleibt.
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Mehr Zeit für die Schülerinnen und Schüler und weniger Belastung
Flächendeckend G9 würde wieder etwas mehr Zeit für die Schülerinnen und Schüler bedeuten. Mit G8 sind es viele Stunden Nachmittagsunterricht für Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte.
Das ist kräftezehrend, da die Unterrichtsvorbereitung, Familie etc. alles organisiert werden muss.
Durch geringere Belastung wäre der Beruf "Lehrerin und Lehrer" auch wieder attraktiver --> mehr Lehrkräfte --> weniger Ausfallstunden --> ...
Ich sehe da tendenziell die Vorteile.
G8: Mehr Frustration statt echter pädagogischer Arbeit
Dass durch G8 die durchschnittlichen Stundenpläne am Gymnasium dichter wurden, ist bekannt. Es ist ebenso kein Geheimnis, dass trotz dieser Maßnahme immer wieder erhebliche Probleme in der Umsetzung des dichten Bildungsplans auftreten und so z.B. in Geschichte Klasse 10 oft noch ein erheblicher Teil des Stoffes von Klasse 9 behandelt wird, bevor der eigentlich vorgesehene Aspekt "Imperien" angegangen werden kann.
Es ist frustrierend für Lehrkräfte, unter G8 stets mehr oder weniger unter solchem Druck unterrichten zu müssen. Vor allem aber bleibt in G8 keine Zeit, sich als ausgebildeter Pädagoge ausreichend den SchülerInnen als Menschen zu widmen und sie ganzheitlich in ihrer Entwicklung zu fördern. Auch hieraus entsteht Frustration, die durch die Wiedereinführung von G9 abgemildert werden könnte.
Lerninhalte gut zu vermitteln braucht Zeit
Als Lehrkraft möchte ich beim Vermitteln von Inhalten keine Hektik verbreiten, sondern mit Ruhe unterrichten- eine Wohltat für alle!
Stress für Lehrkräfte
Durch den Zeitdruck im G8 entsteht auch für Lehrkräfte Zeitdruck. Unterrichtsausfall wird nach Möglichkeit vermieden, um mit dem Stoff durchzukommen. Das klingt erst mal gut. Aber es geht auf Kosten von Ausflügen, Exkursionen, Fortbildungen - und der Gesundheit. Man schleppt sich halbkrank in die Schule, um bloß keine Stunde ausfallen zu lassen. Kann es das sein?
Wieder mehr Zeit zur Persönlichkeitsentwicklung
Mit G9 habend die Pädagogen wieder mehr Zeit den Kindern bei der Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.
Nachhaltiges Lernen statt Nürnberger Trichter
G8 lässt den Schülern kaum noch Raum für Freizeitaktivitäten. Grund dafür ist der viele Nachmittagsunterricht, ohne den das G8 gar nicht funktionieren könnte.
Ebenso entsteht bei den übervollen Bildungsplänen jedes Jahr akute Zeitnot. Es bleibt keine Zeit mehr zum Üben oder zum Vertiefen von Inhalten. Ergebnis: Stress pur für die Schüler und Lehrer.
Am Ende bleiben Abiturienten, die zwar ein Jahr jünger sind und am Ende der Schulkarriere noch keinerlei Ahnung haben, was sie später einmal machen wollen. Daher machen viele ein Brücken- bzw. ein freiwilliges soziales Jahr. Was bitte hat man dadurch gewonnen?
Der einzige der von G8 profitiert ist das Land Baden-Württemberg. Dadurch können noch ein paar Lehrerstellen mehr eingespart werden. Der Bildung und Entwicklung der Schüler dient dies jedoch nicht, sondern lediglich der Konsolidierung des Landeshaushaltes.
Mehr Freude im Unterricht durch weniger Zeitdruck
G8 lässt uns Lehrkräften kaum Zeit, um unsere Schülerinnen und Schülern entspannt zu unterrichten. Auf Schüler eingehen, die den Stoff noch nicht verstanden haben (nicht weil sie nicht intelligent genug wären, sondern einfach weil sie noch etwas Zeit bräuchten)? Leider keine Zeit, man muss die zusätzliche Förderung in die Hände der Eltern geben, die Nachhilfe bezahlen müssen, etc. Das zerreißt einem das Herz! Bildung sollte doch unabhängig vom Elternhaus sein. Ich sollte genug Zeit haben, um Dinge mehrmals erklären und vielfältig üben zu können. Ich bin Lehrerin geworden, um Kinder für meine Fächer zu begeistern, Freude am Lernen zu haben über die Schule hinaus. Oft ist man am Ende des Tages emotional ausgelaugt - denn man kann dem Bildungsanspruch eines Kindes unter diesem Zeitdruck einfach nicht gerecht werden. Viele opfern ihre Pausen und Freizeit, um die negativen Folgen dieses G8-Stresses für die Kinder zu kompensieren, und gehen dabei selbst kaputt. Kein Wunder, dass so viele Lehrkäfte ins Sabbatjahr gehen oder aussteigen.
Innovation und Spaß am Unterricht
Ich glaube, dass die Unterrichtsqualität in erster Linie von der Freue der Lehrkräfte abhängt. Haben Sie Spaß, Lust auf Experimentieren und Mut zu Neuem überträgt sich das auf die Schüler.
Im G8 ist dafür keine Luft, wagt der Lehrer etwas Neues, und es geht in die Hose, muss er sich rechtfertigen, wie er die liegengelassene Zeit aufholt. Und die Schüler müssen ertragen, dass die kommenden Stunden hart und geballt werden.
Auf dem G9 ist das entspannter. Der Lehrer kann Freude an seinem Beruf entwickeln, mal etwas Spannendes machen. Das stärkt ihn und seine Schüler.
gewünschte zusätzliche Themen haben keinen Platz
Gerne kümmern wir Lehrkräfte uns um das Lernen fürs Leben. Dazu gehören Projekte wie "Löwen retten Leben" (Erlernen der Herzdruckmassage), Antimobbingtrainings, Projekte zum Klimaschutz oder den neu ins Leben gerufenen "Katastrophenschutztag", den wir jährlich durchführen sollen. Desweiteren ist dringend gewünscht, dass die Berufsorientierung einen immer größeren Stellenwert und damit Zeit im Unterricht bekommt. Ohne Frage hat dies alles eine wichtige Bedeutung. Es stellt nur ein riesiges Problem dar, alle diese Herzensprojekte neben den sehr straff gestalteten Bildungsplaninhalten unterzubringen, so dass den Jugendlichen genug Zeit zum Üben und Lernen bleibt.