Bürgerforum G8/G9

Wirtschaft

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  • Übergang ins Berufsleben / Ausbildungsfähigkeit
  • Anforderungen und Erwartungen auf dem Arbeitsmarkt / Future Skills
  • Arbeitskräfte- / Fachkräftemangel
  • Duale Ausbildung
  • Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt

Kommentare : zu Wirtschaft

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19. Kommentar von :ohne Name 63670

G9 statt G8

Mit G8 bekommt die Wirtschaft zu junge, zu wenig in sich gefestigte, noch zu sehr orientierungslose „Arbeitskräfte“.

16. Kommentar von :Tja

Evaluation?

Hat bisher eigentlich schon einmal irgendeine Institution evaluiert, ob das G8 im Vergleich zum G9 bezüglich dem späteren Einsatz der Schülerinnen und Schüler in der Wirtschaft irgendeinen Vorteil gebracht hat? Oder hat sich die potentielle Lebensarbeitszeit der Schülerinnen und Schüler nur deshalb erhöht, da das Renteneintrittsalter angehoben

Hat bisher eigentlich schon einmal irgendeine Institution evaluiert, ob das G8 im Vergleich zum G9 bezüglich dem späteren Einsatz der Schülerinnen und Schüler in der Wirtschaft irgendeinen Vorteil gebracht hat?
Oder hat sich die potentielle Lebensarbeitszeit der Schülerinnen und Schüler nur deshalb erhöht, da das Renteneintrittsalter angehoben wurde?
Falls Letzteres eher zutrifft, dann hat einer der Kernideen von G8 seinen Sinn schon komplett verfehlt...

17. Kommentar von :ohne Name 63313

Kosten

Bei Einführung von G8 war von Kostenneutralität die Rede.
Jetzt bei der Rückkehr wird argumentiert, dass die Kosten steigen würden.
Also war G8 doch ein Sparmodell.
Die Jugend ist uns offensichtlich nichts wert und eignet sich zur Sanierung des Landeshaushalts.

7. Kommentar von :ohne Name 62212

Wirtschaft

Die vielfältigen Auswirkungen der Bildungsqualität in einem Land auf dessen Wirtschaft sollten jedem bewusst sein und waren es sicherlich auch schon vor Begriffen wie "Future Skills". Eine Ressourcenallokation, die das Gymnasium als die propädeutische Institution im Land in der derzeitigen Lage nicht mit allen verfügbaren Mitteln unterstütz, kann

Die vielfältigen Auswirkungen der Bildungsqualität in einem Land auf dessen Wirtschaft sollten jedem bewusst sein und waren es sicherlich auch schon vor Begriffen wie "Future Skills". Eine Ressourcenallokation, die das Gymnasium als die propädeutische Institution im Land in der derzeitigen Lage nicht mit allen verfügbaren Mitteln unterstütz, kann nur als mehr als fragwürdig betrachtet werden. Ohne mehr Ressourcen an den Gymnasien keine ordentlichen Grundlagen für jede Form der Hochschulbildung. Ohne ordentliche Hochschulbildung keine wesentlichen Innovationen und entsprechende wirtschaftliche Entwicklungen...

8. Kommentar von :ohne Name 62308

Verfügbarkeit auf dem Arbeitsmarkt

Die Idee von G8 war, dass die Abiturienten früher auf die Uni gehen und früher dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Allerdings gewannen Eltern den Eindruck, dass die Schülerinnen und Schüler zu früh und unreif die Schule verlassen und sie nun noch nicht sofort nach dem Abitur studieren sollten. So geht man zunächst für ein Jahr oder ein paar

Die Idee von G8 war, dass die Abiturienten früher auf die Uni gehen und früher dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.
Allerdings gewannen Eltern den Eindruck, dass die Schülerinnen und Schüler zu früh und unreif die Schule verlassen und sie nun noch nicht sofort nach dem Abitur studieren sollten. So geht man zunächst für ein Jahr oder ein paar Monate ins Ausland, um dann später mit dem Studium zu beginnen.
Die Frage ist, ob das Land Baden-Württemberg dafür ein kostbares Jahr des Gymnasiums geopfert hat.

9. Kommentar von :ohne Name 62362

G8 wirklich gewinnbringend für spätere Arbeitgeber?

Man hört oft, durch G8 könne die Wirtschaft als zukünftiger Arbeitgeber früher auf qualifizierte Arbeitskräfte zugreifen. Die Frage ist, a) wie gut qualifiziert SchülerInnen nach nur 8 Jahren Gymnasium sein können und ob das den Arbeitgebern in der Realität ausreicht. b) ob G8 nicht wesentlich dazu beiträgt, dass auch die HAWs und Universitäten

Man hört oft, durch G8 könne die Wirtschaft als zukünftiger Arbeitgeber früher auf qualifizierte Arbeitskräfte zugreifen. Die Frage ist,
a) wie gut qualifiziert SchülerInnen nach nur 8 Jahren Gymnasium sein können und ob das den Arbeitgebern in der Realität ausreicht.
b) ob G8 nicht wesentlich dazu beiträgt, dass auch die HAWs und Universitäten im Land zunehmend in den Zwiespalt gelangen, bei immer weniger vorhandener Kompetenz der StudentInnen die Standards absenken zu müssen - was wiederum nachweislich von Arbeitgebern v.a. der Privatwirtschaft bemängelt wird.

Am Ende des Tages bin ich mir sicher, dass unsere SchülerInnen - gerade nach überstandener Pandemie - mehr Zeit zur Qualifikation und sozialen Entwicklung brachen statt weniger. Eine Rückkehr zu G9 wäre aus dieser Perspektive heraus ein logischer Schritt, der den SchülerInnen und den Arbeitgebern wohl gleichermaßen entsprechen würde.

10. Kommentar von :ohne Name 62413

Verfügung für den Arbeitsmarkt

Da die meisten Schülerinnen und Schüler ohnehin ein FSJ oder Work&Travel-Jahr einlegen, schließen sie auch nicht früher ihr Studium ab.

11. Kommentar von :ohne Name 62326

bevorstehendes langes Arbeitsleben

Reaktion der jungen Menschen auf das immer spätere Renteneintrittsalter:
Ich muss noch so lange arbeiten, da mache ich erstmal ein Gap-Year, lasse mir anschließend mit dem Studium Zeit und gehe dazwischen nochmal ins Ausland.
Mein Vorschlag: Statt eines unstrukturierten Gap-Years lieber ein Jahr länger Schule.

13. Kommentar von :ohne Name 62656

Zukünftige Arbeitnehmer

Möchten Arbeitgeber nur möglichst schnell irgendwelche Arbeitskräfte oder gut ausgebildete Arbeitskräfte?

18. Kommentar von :ohne Name 54132

Ein Jahr macht viel aus

Nach all den Rückmeldungen von MitarbeiterInnen aus unterschiedlichen Bereichen frage ich mich ernsthaft, ob es für den Markt wirklich ein Gewinn ist, wenn noch ziemlich unreife, ungefestigte Erwachsene verfügbar sind. Wer G9 früher erlebt hat, weiß, dass ein Jahr viel ausmacht. Und wer es nicht erlebt hat oder es nicht glaubt, darf sich ja gerne

Nach all den Rückmeldungen von MitarbeiterInnen aus unterschiedlichen Bereichen frage ich mich ernsthaft, ob es für den Markt wirklich ein Gewinn ist, wenn noch ziemlich unreife, ungefestigte Erwachsene verfügbar sind. Wer G9 früher erlebt hat, weiß, dass ein Jahr viel ausmacht. Und wer es nicht erlebt hat oder es nicht glaubt, darf sich ja gerne bei fachkompetenten Stellen erkundigen.