Alle Ministerien des Landes Baden-Württemberg

Ländlicher Raum

Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Hier hatten Sie bis zum 15. Januar 2023 die Möglichkeit Ihre Ideen, Anregungen und Meinungen zum Thema Gesellschaftlicher Zusammenhalt zu übermitteln.

Kommentare : zum „Gesellschaftlichen Zusammenhalt“

Die Kommentierungsphase ist beendet. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

7. Kommentarvon :ohne Name 47531

Stärkung Ländlicher Raum/Zusammenhalt

Gesellschaftlicher und verantwortungsvoller Zusammenhalt sind immer noch eines der Gütezeichen für den ländlichen Raum. Diesen gilt es zu fördern mit dem Menschen als Zielpunkt, und hier besonders die Förderung junger Menschen als öffentlich Mitwirkende sowie Frauen in Leitungspositionen. Dies kann effektiv über die Förderung unterschiedlicher

Gesellschaftlicher und verantwortungsvoller Zusammenhalt sind immer noch eines der Gütezeichen für den ländlichen Raum. Diesen gilt es zu fördern mit dem Menschen als Zielpunkt, und hier besonders die Förderung junger Menschen als öffentlich Mitwirkende sowie Frauen in Leitungspositionen. Dies kann effektiv über die Förderung unterschiedlicher Genossenschaftsmodelle erreicht werden. Hier geht es nicht nur u Genossenschaftsbanken, sondern auch um Modelle zur Förderung/gegenseitiger Unterstützung von Energieangeboten, Landwirten, Rohstoffhändlern bis hin zu Gaststätten (vgl. Modell VR PLUS Altmark-Wendland e.G.). Genossenschaftsmodelle haben Multiplikatoreneffekte und bedeuten Hilfe zur Selbsthilfe, Jeder für Jeden, auch in Krisenzeiten, einschließlich zur Stärkung des Ländlichen Raums, mehr Demokratie und Vorbildfunktion auch für Netzwerke in und für Städte/n. Die Förderung der Mitglieder (nicht das schnelle Geld) und der soziale Friede sind der eigentliche Zwecke vielfältiger Genossenschaftsmodelle. Sie sind nachhaltig und bringen mittel-/langfristig auch Gewinne.

6. Kommentarvon :ohne Name 46104
Dieser Kommentar wurde durch den Nutzer gelöscht.
5. Kommentarvon :Ernst Olbricht - Pflegefachkraft

Ernst Olbricht: Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Ich erlebe, daß immer die gleichen Menschen zu verschiedenen Themen in einer Gemeinde angefragt werden. Dies ist zu vermeiden. Es gibt leider immer noch zu viele Menschen, die entweder still sind oder zu allem ihrem Kommentar abgeben. Die Stillen sind anzusprechen und die zu allem was sagen richtig und an vorderer Stelle in das Thema einbinden.

Ich erlebe, daß immer die gleichen Menschen zu verschiedenen Themen in einer Gemeinde angefragt werden. Dies ist zu vermeiden. Es gibt leider immer noch zu viele Menschen, die entweder still sind oder zu allem ihrem Kommentar abgeben. Die Stillen sind anzusprechen und die zu allem was sagen richtig und an vorderer Stelle in das Thema einbinden.

Die Gemeinden sind in die Lage (Gelder vom Land, Bund, Stiftungen usw.) zu versetzen, daß Hauptamtliche: Anlaufstellen, Mediatoren, Vermittler, Themen/Dinge am laufen haltende Menschen, Sprechstellen und Zuspruchspersonen zu den Stillen sind.

Nur so gelingt der Zusammenhalt in Städten und Gemeinden.

Ernst Olbricht

4. Kommentarvon :Klaus Lang

Förderung der Dialekte unseres Landes

Die eigene Sprache ist wohl eines der stärksten Merkmale von regionaler Identität. Hier sollte viel mehr getan werden, vor allem an Schulen oder noch früher. Auch unser Minischderpräsident Winfried Kretschmann schwätzt gern Schwäbisch. Auf der Internetseite der Landesregierung wird auf die hohe Bedeutung richtig hingewiesen: „...

Die eigene Sprache ist wohl eines der stärksten Merkmale von regionaler Identität. Hier sollte viel mehr getan werden, vor allem an Schulen oder noch früher.

 

Auch unser Minischderpräsident Winfried Kretschmann schwätzt gern Schwäbisch.

 

Auf der Internetseite der Landesregierung wird auf die hohe Bedeutung richtig hingewiesen:

 

„... Sprachliche Diversität ist ein Wert an sich. Wenn Sprachen jedoch nur noch zuhause gesprochen werden, gelten sie als gefährdet. Deshalb sind wir in Sachen der Dialekte politisch verpflichtet, die in der UNESCO-Konvention 2007 vereinbarten Maßnahmen zum Schutz der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen zu ergreifen“, erklärt Kretschmann sein Anliegen. Dialekte seien außerdem besonders geeignet, Emotionen mitzuteilen und Resonanzen herzustellen. „Die hohe emotionale Kraft des Dialekts, so meine Hoffnung, kann dazu beitragen, Debatten friedlicher zu führen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken“, so Kretschmann."

 

www.baden-wuerttemberg.de/de/unser-land/traditionen/mundarten

3. Kommentarvon :umd.eco

Landwirtschaftliche Leistungen angemessen gratifizieren

Es dient auch dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, wenn wir die ökologisch-sozialen Leistungen aus der Landwirtschaft angemessen bewerten und gratifizieren. Auf www.wasistesdirwert.bio gibt es dazu die 125-Euro-Frage für alle: https://wasistesdirwert.bio/125-euro-fuer-nachhaltige-leistungen/ . Daraus lassen sich spannende Diskussionen (auch in

Es dient auch dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, wenn wir die ökologisch-sozialen Leistungen aus der Landwirtschaft angemessen bewerten und gratifizieren. Auf www.wasistesdirwert.bio gibt es dazu die 125-Euro-Frage für alle: wasistesdirwert.bio/125-euro-fuer-nachhaltige-leistungen/ . Daraus lassen sich spannende Diskussionen (auch in Gruppen) und konkrete Schritte ableiten, bis hin zu praktischen Leistungs-Bewertungen einzelner Betriebe.

2. Kommentarvon :ohne Name 37747

Ländlicher Raum nach "The Länd"

Obwohl ich den Begriff "The Länd" zur Werbung für Baden-Württemberg nicht mag, finde ich die Werbephilosophie dahinter sehr gut. Hier wird BW als das Land des sowohl industrialisiert, innovativ und einkommensstark als auch lebenswert mit vielen Möglichkeiten Natur und sozialen Zusammenhalt zu erleben dargestellt. Daran muss sich diese Regierung

Obwohl ich den Begriff "The Länd" zur Werbung für Baden-Württemberg nicht mag, finde ich die Werbephilosophie dahinter sehr gut. Hier wird BW als das Land des sowohl industrialisiert, innovativ und einkommensstark als auch lebenswert mit vielen Möglichkeiten Natur und sozialen Zusammenhalt zu erleben dargestellt.

Daran muss sich diese Regierung aber auch messen lassen. Im Augenblick erlebe ich eher Pläne der Landesregierung, vielversprechende Ansätze auf dem Kleinen Heuberg im Zollernalbkreis, eine ökologische Musterregion zu entwickeln, nachhaltig negativ zu beeinflussen.

Hintergrund: Auf dem Waldhof der Gemeinde Geislingen soll ein Absetzgelände für KSK und amerikanische Fallschirmjäger mit einer Landebahn für Kleinflugzeuge eingerichtet werden. Das einzige Argument für diese Auswahl ist, dass sich der Waldhof im Landesgesetz befindet und damit mit keinen rechtlichen Streitigkeiten zu rechnen ist. Zu den negativen Seiten gehört, dass 90 ha bestes Ackerland dadurch dauerhaft verloren geht, mehrere landwirtschaftliche Betriebe dadurch entweder der Ressourcengrundlagen beraubt oder durch den Fluglärm dauerhaft geschädigt werden. Ein archäologisches Flächendenkmal aus der Römerzeit und weit davor wird damit unwiederbringlich zerstört. Der Verkehr auf wichtigen ländlichen Verbindungsstraßen wird stark beeinträchtigt und der Fluglärm wird dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt zu untergraben.

Auf dem Kleinen Heuberg gibt es eine Reihe von vielversprechenden Initiativen im ökologischen und sozialen Bereich. Eine davon arbeitet an einer alternativen Nutzung der leerstehenden Gebäude des Waldhofes, die tragend zur Entwicklung einer ökologischen Musterregion beitragen könnte. Dies würde über die Landwirtschaft hinaus die ansässige Industrie und Handwerksbetriebe einschließen, und könnte sich zu einem nachhaltigen ländlichen Wirtschafts-Cluster-Modell mit hohem sozialen Zusammenhalt entwickeln.

Statt dessen scheut sich die Landesregierung aus nicht nachvollziehbaren Gründen noch einmal mit der Bundeswehr zu sprechen, um realistische Alternativen auf bestehendem Bundewehrgelände auf der Schwäbischen Alb zu erörtern. Die Absprachen mit der Bundeswehr sind inzwischen uralt und überholt.

Daher möchte ich an die Landes-Politik appellieren, die Anliegen lokaler Initiativen zu hören und die Förderwürdigen darunter gezielt durch Verbesserung der Rahmenbedingungen zu fördern. Dies könnte ganz entscheidend zum gesellschaftlichen Zusammenhalt im ländlichen Raum beitragen. Voraussetzung ist, eine kommunikative und partizipative Beziehung zur Bevölkerung aufzubauen und nicht, wie im Falle des Waldhofes, von oben herab zu bestimmen. Dies erfordert ein gezielt aufgebautes Kommunikations-Netzwerk der Landesregierung mit wichtigen Gruppierungen in der Bevölkerung. Das ist für die Landesregierung anfänglich nicht ohne zusätzliche Anstrengungen zu haben, die dann aber auf viele ehrenamtliche Schultern verteilt werden können. Ein positiver Nebeneffekt könnte sein, dass dadurch die grassierende Politikverdrossenheit mit entsprechenden Protestwählerpotenzial abgebaut werden könnte.

Ich glaube, dass sowohl der Wille als auch die Fähigkeit der Bevölkerung, an solchen Dingen aktive mitzuwirken, weitgehend unterschätzt wird. Allerdings darf das nicht so angegangen werden, wie im Fall des Waldhofes (siehe oben) oder der LEADER-Aktion Südwestalb im Jahre 2009, die ich miterlebt habe. Hier wurden Consultingfirmen eingeschaltet, die recht unsensibel und mit unklaren Versprechungen vorgingen. Das hat meiner Ansicht nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt eher geschadet.

 

Hartwig Ungethüm

 

1. Kommentarvon :PMS-Lö

Gesellschaftlicher Zusammenhalt

ist bei uns im Ort sehr gut. Viele sind Ehrenamtlich für die Gemeinde unterwegs, jeder auf seine Weise wie und was Sie oder Er möchte oder kann. So gibt es eine große Gemeinschaft die Allen etwas gibt. Einige maulen nur rum wissen alles besser tun aber nichts und stehen im Weg. Erst vor kurzem beim Bau von einem "Ort der Besinnung" als

ist bei uns im Ort sehr gut. Viele sind Ehrenamtlich für die Gemeinde

unterwegs, jeder auf seine Weise wie und was Sie oder Er möchte oder

kann. So gibt es eine große Gemeinschaft die Allen etwas gibt.

Einige maulen nur rum wissen alles besser tun aber nichts und stehen

im Weg. Erst vor kurzem beim Bau von einem "Ort der Besinnung"

als absehbar war , dass die Studenten vom "flying classroom" aus

LC,SP + MV,LY nicht rechtzeitig fertig werden würden: ein Hilferuf

im Gemeindeblatt und schon kamen Alle die sonst auch da sind und

haben "Den Ort" mit fertig gebaut. Er ist schön geworden und es hat

gut getan.

 

mfg. PMS