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Landesstrategie Ressourceneffizienz

Platinen liegen in einer Elektrorecycling-Abteilung (Foto: © dpa)

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Entwurf zur Landesstrategie Ressourceneffizienz

Mit der Landesstrategie Ressourceneffizienz schafft die Landesregierung einen konzeptionellen Rahmen mit klaren Zielen für die Landespolitik im Bereich Ressourceneffizienz.

Die Strategie bündelt und vernetzt bestehende Maßnahmen und ist die Grundlage für neue Initiativen zur Stärkung der Ressourceneffizienz.

Sie konnten den Entwurf der Landesstrategie bis zum 31. Januar 2016 kommentieren.

Entwurf Landesstrategie Ressourceneffizienz (PDF)

Kommentare : zu Landesstrategie Ressourceneffizienz

Die Kommentierungsphase ist beendet. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

5. Kommentarvon :Thomas Usländer

Querbezüge zu VDI Arbeiten zu Ressourceneffizienz aufnehmen

Eine Landesstrategie zum Thema Ressourceneffizienz ist wichtig und gut, es sollte aber auch ein klarer Bezug zu den nationalen Arbeiten zu diesem Thema hergestellt werden. Insbesondere der VDI ist hier aktiv mit einem VDI Zentrum Ressourceneffizienz und einen entsprechenden Fachausschuss, an dem auch zahlreiche Industrieunternehmen und

Eine Landesstrategie zum Thema Ressourceneffizienz ist wichtig und gut, es sollte aber auch ein klarer Bezug zu den nationalen Arbeiten zu diesem Thema hergestellt werden. Insbesondere der VDI ist hier aktiv mit einem VDI Zentrum Ressourceneffizienz und einen entsprechenden Fachausschuss, an dem auch zahlreiche Industrieunternehmen und Forschungseinrichtugnen aus Baden-Württemberg beteiligt sind. Diese Verbindung sollte klarer erwähnt werden!

Ebenfalls gibt es inhaltliche Querbezüge zu "Industrie 4.0". Ein wichtiger Querverweis auf die VDI Kurzanalyse Nr. 10: "Material- und Energieeffizienzpotenziale durch den Einsatz von Fertigungsdatenerfassung und -verarbeitung" (vgl. www.ressource-deutschland.de/fileadmin/user_upload/downloads/kurzanalysen/2015-VDI-ZRE-Kurzanalyse-10-Datenmonitoring.pdf) wäre hier angebracht.

 

4. Kommentarvon :Ohne Name

Effizienz allein langt nicht

Gut, dass das Land eine Landesstrategie zur Ressourceneffizienz angeht! Jedoch allein mit Effizienz und ein wenig Konsistenz (durch Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie) wird die Landesregierung der beschriebenen Notwendigkeit einer Ressourcenpolitik nicht Nahe kommen. Wenn der insgesamte Verbrauch von Ressourcen weiter zunimmt - auch wenn dieser

Gut, dass das Land eine Landesstrategie zur Ressourceneffizienz angeht! Jedoch allein mit Effizienz und ein wenig Konsistenz (durch Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie) wird die Landesregierung der beschriebenen Notwendigkeit einer Ressourcenpolitik nicht Nahe kommen. Wenn der insgesamte Verbrauch von Ressourcen weiter zunimmt - auch wenn dieser noch so effizient ist - werden diese nunmal knapper, endlicher. Es muss der Verbrauch reduziert werden. Baden-württembergische Unternehmen, wollen sie wettbewerbsfähig bleiben, müssten schon heute zeigen, dass sie wirtschaftlich vital sein können ohne die Umwelt über Maß zu belasten und soziale Schäden zu verursachen. Wirtschaftliche Aktivität vom Ressourcenverbrauch entkoppeln, statt Wachstum um jeden Preis.

3. Kommentarvon :ohne Name 3044

Obsoleszenz

Ressourcen sparen heißt auch Müll vermeiden, leider werden heutige elektronischen Geräte vor allem in der Konsumerelektronik so entwickelt, dass sie kurz nach dem Ablauf der Gewährleistung den ausfallen. Dies kennt man unter dem Begriff geplante Obsoleszenz und ist leider sehr schwer nachzuweisen. Oder aber die Kosten des Gerätes müssen so gering

Ressourcen sparen heißt auch Müll vermeiden, leider werden heutige elektronischen Geräte vor allem in der Konsumerelektronik so entwickelt, dass sie kurz nach dem Ablauf der Gewährleistung den ausfallen. Dies kennt man unter dem Begriff geplante Obsoleszenz und ist leider sehr schwer nachzuweisen. Oder aber die Kosten des Gerätes müssen so gering sein, dass nur Murks raus kommen kann. Jedoch führt das dazu, dass die Müllberge immer größer werden und Ressourcen trotz Recycling (welches nur begrenzt möglich ist) verbraucht werden. Daher wäre es auch notwendig hier anzusetzen und zum Beispiel könnte die gesetzliche Gewährleistungszeit erhöht werden. Dadurch sind die Hersteller gezwungen bessere Geräte zu entwickeln die eine längere Lebensdauer aufweisen und somit Nachhaltig und Ressourcenschonender sind.

2. Kommentarvon :Ohne Name

Grundgedanke gut, aber Klein Klein in der Umsetzung

Ressourceneffizienz (REZ) in BaWü voranzutreiben ist gut, denn das nützt unserer Industrie und den Menschen (abgesehen von den ganzen ökologischen und ökonomischen Vorteilen). Allerdings ist in der Umsetzung von UM und WiMi ein Kleindenken festzustellen: 100 Betriebe für Ressourceneffizienz (á 10.000 € je Unternehmen), Re-Tech BW (50.000 €

Ressourceneffizienz (REZ) in BaWü voranzutreiben ist gut, denn das nützt unserer Industrie und den Menschen (abgesehen von den ganzen ökologischen und ökonomischen Vorteilen).

 

Allerdings ist in der Umsetzung von UM und WiMi ein Kleindenken festzustellen: 100 Betriebe für Ressourceneffizienz (á 10.000 € je Unternehmen), Re-Tech BW (50.000 € Zuschuss) sind eher für die Entwicklung von kleinen Gedanken als für große Entwürfe. Wo bleibt die öffentlichkeitswirksame Auslobung von richtigen Wettbewerben? Wo Publikum mit abstimmen kann, wo ersteinmal gute Ideen ihre Attraktivität beweisen müssen bevor dann ressourcenfressende Anträge abgesondert werden müssen?

 

Hie wäre der Landesregierung mehr Mut zur Größe zu wünschen.

1. Kommentarvon :Ohne Name

Verknüpfung zu bereits laufenden Aktivitäten im UM

Die vielen guten Ansätze und Maßnahmen in der Landesstrategie Ressourceneffizienz sollten im Bereich Energieeffizienz mit den parallel laufenden/ geplanten Bausteine aus dem Energiebereich des UMs abgestimmt und somit mögliche Synergien genutzt werden, z.B. aktuell der Aufbau des Netzwerkes Regionale Kompetenzstellen Energieeffizienz (KEFF) oder

Die vielen guten Ansätze und Maßnahmen in der Landesstrategie Ressourceneffizienz sollten im Bereich Energieeffizienz mit den parallel laufenden/ geplanten Bausteine aus dem Energiebereich des UMs abgestimmt und somit mögliche Synergien genutzt werden, z.B. aktuell der Aufbau des Netzwerkes Regionale Kompetenzstellen Energieeffizienz (KEFF) oder die bereits etablierte Fördermittelberatung im UM im Energiebereich sowie weitere Aktivitäten (best-practice, Tagungen, ...) und Förderprogramme (Ecofit, KlimaschutzPlus, ...) zu Energieeffizienz in Unternehmen.