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Ein Mähdrescher erntet ein Weizenfeld ab. (Foto: dpa)

Strategiedialog Landwirtschaft

Mensch / Verbraucher

Der Mensch ist auf die Erzeugung von Lebensmitteln zur Ernährung angewiesen. Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden mit, welche Produkte für den Handel erzeugt und vermarktet werden. Gleichzeitig stellen sie vermehrt Anforderungen an die Art und Weise, wie diese produziert und werden. Für die Entscheidungsfindung beim Einkauf ist neben dem Preis auch die erforderliche Transparenz zum Beispiel bezüglich Produktionsweise oder Transportwege sowie eine Kennzeichnung der Lebensmittel aus der Faktoren wie Klimafreundlichkeit, Tierwohl oder Stärkung der Biodiversität abgelesen werden können, notwendig.

Dazu gehören unter anderem folgende Themen:

  • Konsumverhalten
  • Lebensmittelverschwendung
  • Preissensivität
  • Ernährung
  • Gesundheit
  • Tierhaltung / Tierwohl
  • Anerkennung von landwirtschaftlichen Leistungen
  • Produktqualität (Aussehen und Geschmack)
  • Transparenz
  • Bildung

Sie konnten den Themenbereich bis zum 23. September 2022 kommentieren.

Kommentare : zum Mensch / Verbraucher

6. Kommentarvon :ohne Name 256

Lebensmittelverschwendung.

food waste ist für Supermärkte in Frankreich verboten, warum nicht in De? 1/3 des Essens fliegt in den Müll, und damit Unmengen an CO2 und wertvollem knappem Getreide. Wieso wird nicht das MHD abgeschafft? Wieso gibt es keine Kampagnen, wie damals von Aigner begonnen: "Nach dem MHD ist Essen nicht sofort giftig?", Aufklärung zum "Repowering" von

food waste ist für Supermärkte in Frankreich verboten, warum nicht in De?

1/3 des Essens fliegt in den Müll, und damit Unmengen an CO2 und wertvollem knappem Getreide.

Wieso wird nicht das MHD abgeschafft?

Wieso gibt es keine Kampagnen, wie damals von Aigner begonnen: "Nach dem MHD ist Essen nicht sofort giftig?", Aufklärung zum "Repowering" von altem Brot? usw.

btw. Die Lebensmittelindustrie ist der zweitgrößte Gasverbraucher, könnte aktuell interessant sein.

5. Kommentarvon :ohne Name 40727

Mit einer guten Balance die Bereitschaft der Bürger fördern

Ein Selbstständiger oder eine leitender Angestellter ohne Kinder kann leicht 6 Euro für ein Stück Fleisch bezahlen. Aber eine alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern kann sich das nicht leisten. Und die würde ihre Kinder schon auch gerne mit gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln ernähren, nur kann sie das nicht bei den Preisen. Die kauft dann halt

Ein Selbstständiger oder eine leitender Angestellter ohne Kinder kann leicht 6 Euro für ein Stück Fleisch bezahlen. Aber eine alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern kann sich das nicht leisten. Und die würde ihre Kinder schon auch gerne mit gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln ernähren, nur kann sie das nicht bei den Preisen. Die kauft dann halt nach wie vor das Tütenschnitzel, das sie sich leisten kann.

Meiner Meinung nach ist der plötzliche Anstieg der Fleischpreise von 2,58 Euro auf 7 Euro für das gleiche Stück Fleisch zu hoch. Hier ist die Politik gefordert, eventuell mit Subventionen, für einen angemessenen Preisanstieg zu sorgen. Vielleicht würden noch 4 Euro bezahlt, wenn man dazu im Regal eindeutig ausweist, dass diese Ware lokal hergestellt, gesund und nachhaltig ist.

(Die Preise sind nur im Verhältnis gemeint, kein bestimmter Hersteller.)

Das ist nämlich das 2. Problem. Es gibt überhaupt keine eindeutige Kennzeichnung. Die Klassen 1-4 ist alles, was auf der Packung in der Regel steht. Und dann gibt es ein Wirrwarr an Bio Siegeln, von denen keiner weiß, welches offiziell gültig ist und welches einfach ein Werbegag des Herstellers ist. Dafür gibt doch keiner mehr aus, der sowieso schon knapp bei Kasse ist.

Ein offizielles Kennzeichnungssystem, das auch regelmäßig überprüft wird und dem man glauben kann, wäre wichtig.

4. Kommentarvon :B.L.

Verbraucher müssen Wert und Standard der Erzeugung miteinander verbinden

Das Missverhältnis in den Wünschen und Erwartungen der Verbraucher an den Standart der Produktion und dem tatsächlichen Kaufverhalten wird immer größer. Zum einen will die öffentliche Meinung immer mehr Tierwohl, Umweltschutz und Sozialstandarts bei Saisonarbeitskräften. Zum anderen zeigt sich aber das bei der Kaufentscheidung am Ende hauptsächlich

Das Missverhältnis in den Wünschen und Erwartungen der Verbraucher an den Standart der Produktion und dem tatsächlichen Kaufverhalten wird immer größer. Zum einen will die öffentliche Meinung immer mehr Tierwohl, Umweltschutz und Sozialstandarts bei Saisonarbeitskräften. Zum anderen zeigt sich aber das bei der Kaufentscheidung am Ende hauptsächlich der Preis zählt. Dem Verbraucher muss bewusster gemacht werden welchen Mindesterzeugerpreis welche Produktionsbedingungen, zum bei der Haltungsstufe, hat. Zudem ist die Politik gefordert diese Verbraucherwünsche nicht nur in Gesetztesauflagen für die heimische Produktion zu verwenden, sondern in Vorgaben für alle in Deutschland verkaufen Produkte umzusetzen.

3. Kommentarvon :ohne Name 39304

Bildung - aber wissenschaftlich fundiert.

In Fächern wie z.B. "Heimat und Sachkunde" oder in Projektform muss Lebensmittelkunde regelmäßig an die Schulen kommen. Wie backe ich ein Brot, warum wird mein Schnitzel mit Soja aus Brasilien gemästet, wie viel Fleisch ist gesund, wie beeinflusst die Ernährung der Menschheit den Planeten. Viele Kinder und Jugendliche sind an solchen Themen

In Fächern wie z.B. "Heimat und Sachkunde" oder in Projektform muss Lebensmittelkunde regelmäßig an die Schulen kommen. Wie backe ich ein Brot, warum wird mein Schnitzel mit Soja aus Brasilien gemästet, wie viel Fleisch ist gesund, wie beeinflusst die Ernährung der Menschheit den Planeten. Viele Kinder und Jugendliche sind an solchen Themen interessiert, bekommen ihre Informationen dann aber je nach Bildungsstand durch eigene Recherche, meist online, und landen dann gerne bei Extremtheorien. Oder sie werden im Essverhalten maßgeblich von Werbung beeinflusst. Beides Dinge, bei denen einschlägiges Wissen hilft.

2. Kommentarvon :ohne Name 39198

Wunsch vs. Realität

Der Verbraucher fordert extrem hohe Standards von der Landwirtschaft ein, gleichzeitig ist er dann aber nicht bereit, die höheren Preise dafür auch zu bezahlen. Zudem sinkt die Wertschätzung für Lebensmittel immer mehr, die Menge an (guten) entsorgten Lebensmitteln nimmt stetig zu. Hier braucht es dringend Verbraucheraufklärung bezüglich,

Der Verbraucher fordert extrem hohe Standards von der Landwirtschaft ein, gleichzeitig ist er dann aber nicht bereit, die höheren Preise dafür auch zu bezahlen. Zudem sinkt die Wertschätzung für Lebensmittel immer mehr, die Menge an (guten) entsorgten Lebensmitteln nimmt stetig zu. Hier braucht es dringend Verbraucheraufklärung bezüglich, Einkaufsplanung, Lebensmittellagerung, Resteverwertung etc.

1. Kommentarvon :ohne Name 38907

Bildung

Landwirtschaft als verpflichtended Fach in weiterführenden Schulen.

Die Bevölkerug ist mittlerweile zu weit weg von dem was auf dem Acker, den Wiesen u.s.w. passiert.