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Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an. (Bild: © Patrick Pleul / dpa)

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Abfallwirtschaft

Der Anteil des Sektors an den Gesamtemissionen im Land beträgt derzeit 0,4 Prozent. Die Treibhausgasemissionen des Sektors Abfall- und Abwasserwirtschaft stammen mit circa 80 Prozent größtenteils aus Methanemissionen aus Deponien, die seit Jahren eine stark rückläufige Tendenz bilden. Bis 2030 soll eine Minderung um 88 Prozent (gegenüber 1990) erreicht werden.

Sie können den Themenbereich bis Mittwoch, 24. April 2024, 17 Uhr, kommentieren.

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Kommentare : zur Abfallwirtschaft

8. Kommentar von :Uweg

Grüngut besser nutzen

Landschaftspflege-Grünschnitt, Obsttrester u. ä. sollten, auch wenn sie nicht aus landwirtschaftlichen Betrieben stammen, in landwirtschaftlichen Biogasanlagen genutzt werden können. Holziges Grüngut, das auf kommunalen Kompostplätzen ankommt, sollte verstärkt energetisch genutzt oder zu Pflanzenkohle verarbeitet werden. Prima wäre, wenn man

Landschaftspflege-Grünschnitt, Obsttrester u. ä. sollten, auch wenn sie nicht aus landwirtschaftlichen Betrieben stammen, in landwirtschaftlichen Biogasanlagen genutzt werden können.
Holziges Grüngut, das auf kommunalen Kompostplätzen ankommt, sollte verstärkt energetisch genutzt oder zu Pflanzenkohle verarbeitet werden. Prima wäre, wenn man Anreize für Grundstücksbesitzer:innen schaffen könnte, holziges Material (z. B. Schnittgut von Streuobstwiesen) einer entsprechenden Verwertung zuzuführen.

7. Kommentar von :Frau Günther

Wertstoffe im Haushaltsmüll

Einführung eines Pfandsystems für Wertstoffe, evtl. nach Gewicht? Restmülltonnen an den Straßen vor illegaler Entsorgung von Restmüll bzw. Sondermüll oder auch Wertstoffen schützen. z.B durch Müllhäuser. Vermieter und Eigentümer in die Pflicht nehmen. Zur Reduzierung von Biomüll: Die Verpackung von verderblichen Lebensmittel wie z. B.

Einführung eines Pfandsystems für Wertstoffe, evtl. nach Gewicht?
Restmülltonnen an den Straßen vor illegaler Entsorgung von Restmüll bzw. Sondermüll oder auch Wertstoffen schützen. z.B durch Müllhäuser. Vermieter und Eigentümer in die Pflicht nehmen.
Zur Reduzierung von Biomüll:
Die Verpackung von verderblichen Lebensmittel wie z. B. Michprodukten an die Haushaltsgrößen anpassen. Alleinlebende verbrauchen evtl. keine Literpackung Milch oder 500 gr. Joghurt. Dabei möglichst nachhaltig verpacken, bzw Frischetheken auch für Milchprodukte mit mitgebrachtem Behälter?Bei haltbaren Lebensmitteln informationskamagne darüber, dass Lebensmittel oft viel länger haltbar sind als das Mindesthaltbarkeitsdatum angibt.
Liebe Grüße

6. Kommentar von :Frau Günther
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5. Kommentar von :Hubert Meixner

Nachhaltige Sanitärversorgung und Abwasservermeidung

Unser Sanitärsystem kommt an seine Grenzen, zumal, wenn wir Trinkwasser für die Toilettenspülung verwenden. Grauwasser bzw. Regenwasser ist da schon viel besser. Optimal wäre es, den Ein- und Umstieg auf Trocken-Trenn-Toiletten in Form von Modellprojekten zu schaffen. Es gibt schon einige sehr erfolgreiche Projekte, z.B. mit Finizio in Eberswalde

Unser Sanitärsystem kommt an seine Grenzen, zumal, wenn wir Trinkwasser für die Toilettenspülung verwenden. Grauwasser bzw. Regenwasser ist da schon viel besser. Optimal wäre es, den Ein- und Umstieg auf Trocken-Trenn-Toiletten in Form von Modellprojekten zu schaffen. Es gibt schon einige sehr erfolgreiche Projekte, z.B. mit Finizio in Eberswalde oder mit der Vuna in Zürich. Dort wird getrennt gesammelter Urin aufbereitet und als konzentrierter Flüssigdünger ("Aurin") schon in den Handel gebracht. Wo bleiben da die Tüftler in Ba-Wü?

4. Kommentar von :Alex

Vorschläge Reduzierung Hausmüll durch Aufklärung und Förderung nachhaltiger Periodenprodukte

Ein nicht zu vernachlässigender Fakt ist die Tatsache, dass ca. 50% der Bewohner BW weiblich bzw. menstruierend sind. DAS PROBLEM: Einigen Schätzungen zufolge, die auf der durchschnittlichen Anzahl der Menstruationszyklen beruhen, produziert jede menstruierende Person im Laufe ihres Lebens einen Müllhaufen an Periodenprodukten, der so groß ist

Ein nicht zu vernachlässigender Fakt ist die Tatsache, dass ca. 50% der Bewohner BW weiblich bzw. menstruierend sind.

DAS PROBLEM:
Einigen Schätzungen zufolge, die auf der durchschnittlichen Anzahl der Menstruationszyklen beruhen, produziert jede menstruierende Person im Laufe ihres Lebens einen Müllhaufen an Periodenprodukten, der so groß ist wie ein Elefant.
Zusätzlich kommt zu diesem Müll von ca. 5000 und 15.000 Menstruationsartikeln noch ein immenser Verpackungsmüll. Denn jedes Tampon und jede Binde sind für gewöhnlich noch einmal einzeln in Plastik verpackt. Der gesamte Müll ist meist schwer zu recyceln da dieser aus einem Materialmix besteht*.

Hinzu kommt, dass Periodenprodukte nicht immer Sachgemäß über den Hausmüll entsorgt wird. In Dresden beispielsweise entstehen durch die nicht fachgerechte Entsorgung von Hygieneartikeln in der Toilette jährlich Mehrkosten in Höhe von ca. 150.000 Euro**.

WAS DAS LAND BADEN-WÜRTTEMBERG TUN KANN:
Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Angefangen von der Sachgemäßen Aufklärung in der Schule über bspw. Gutscheine für kostenfreie nachhaltige Menstruationsprodukte für Mädchen bzw. menstruierende Personen über die Förderung lokaler nachhaltiger Periodenprodukte.

Ansätze gab und gibt es hier einige. Gerne verweise ich hier an die Aktivistin und Autorin Franke Frei.

*DW Nachrichten
**recyclist-magazin

3. Kommentar von :ohne Name 83682

Wie sollen die Maßnahmen umgesetzt werden?

Bei z.B. den Maßnahmen zur Halbierung von Biomüll oder Reduzierung von Restmüll stellt sich mir die Fragen, welche Ansätze hier verfolgt werden, um die Maßnahmen umzusetzen? Hier müssen ja die Privathaushalte angesprochen werden und ihr Verhalten ändern oder es muss über Restriktionen z.B. beim Verkauf von Gütern über die Verpackungsmaterialien

Bei z.B. den Maßnahmen zur Halbierung von Biomüll oder Reduzierung von Restmüll stellt sich mir die Fragen, welche Ansätze hier verfolgt werden, um die Maßnahmen umzusetzen? Hier müssen ja die Privathaushalte angesprochen werden und ihr Verhalten ändern oder es muss über Restriktionen z.B. beim Verkauf von Gütern über die Verpackungsmaterialien geregelt werden - alleine das Kontrollieren der Abfuhrmengen / ZUsammensetzung hilft ja nichts? Mir sind die Maßnahmen hier zu wenig umsetzungsorientiert formuliert, kann das noch verfeinert werden?

2. Kommentar von :Cornelia_aus_RT

Verbesserung der Mülltrennung

Kommunen oder deren Entsorgungsbetriebe sollten klar und proaktiv jährlich und mehrsprachig (z.B. über QR-Code) darüber informieren, wie Müll zu trennen ist. Kunststoff / Metall: In einer Doku habe ich gesehen wie heikel das Thema "Gelbe Tonne" ist, dass dort z.B. Produkte aus verschiedenen Materialien oder kleine Stücke, die durch ein

Kommunen oder deren Entsorgungsbetriebe sollten klar und proaktiv jährlich und mehrsprachig (z.B. über QR-Code) darüber informieren, wie Müll zu trennen ist.

Kunststoff / Metall:
In einer Doku habe ich gesehen wie heikel das Thema "Gelbe Tonne" ist, dass dort z.B. Produkte aus verschiedenen Materialien oder kleine Stücke, die durch ein Rüttelgitter fallen, letztendlich doch in der Verbrennung landen. Auch das Tetrapack ist seit es Schraubdeckel gibt nicht sauber trennbar.
Hier muss optimiert werden! Es benötigt hochwertigere Trennmaschinen und genauere Richtlinien an die Hersteller.

Glas:
Seit ich denken kann und es Glascontainer gibt stapeln sich diverse Schraubdeckel darauf, da niemand genau weiß ob diese mit weggeworfen werden dürfen oder nicht. Könnte da evtl. ein gut sichtbarer Aufdruck (gerne über QR Code mehrsprachig) erfolgen, der über den richtigen Weg der Trennung informiert?

Gebrauchtwaren:
Viele Städte haben bereits Bücherregale für zu verschenkendes Lesematerial, Fairteiler für Lebensmittel oder Umsonstläden für Haushaltswaren eingerichtet. Müllentsorgungsunternehmen veranstalten Warentauschtage etc. und Online-Kleinanzeigenportale sind voll davon.
Es wäre gut wenn es einen offiziellen Weg fürs Weiterschenken und Wiederverwerten von Dingen gäbe. Was abgegeben wird landet nicht im Müll und reduziert somit das Müllvolumen.

1. Kommentar von :europa

Plastik - Müll

Wenn schon Plastik dann wünsche ich mir 100% Wiederverwertbaren - mehr Recycling und die Verpackungsindustrie sollte diesen auch nutzen müssen.
Verbot von Müllexporten

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