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Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an. (Bild: © Patrick Pleul / dpa)

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Verkehr

Der Verkehrssektor hatte 2022 einen Anteil von 28 Prozent an den Treibhausgasemissionen im Land. Hierzu gehören alle Emissionen, die beim Einsatz von Kraftstoffen für die Mobilität entstehen. Der größte Anteil der Verkehrsemissionen entfällt mit circa 99 Prozent auf den Straßenverkehr. Das Sektorziel des Verkehrs gibt vor bis 2030 eine Reduktion der Emissionen um 55 Prozent (gegenüber 1990) zu erreichen.

Sie können den Themenbereich bis Mittwoch, 24. April 2024, 17 Uhr, kommentieren.

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Kommentare : zum Verkehrssektor

28. Kommentar von :PeterSill

Verkehrsverbünde Zusammenlegen

Man wird sich damit unbeliebt machen, aber 19 verschiedene Verkehrsvebünde in BW sind zu viele. Das Rad wird 19 mal aufs neue erfunden. Insellösungen statt Interoperabilität. Ich bekomme 2024 immer noch nicht mit dem DB-Navigator Busfahrten von Ravensburg nach Weingarten angezeigt, weil der Verkehrsverbund diese IT-Schnittstelle noch nicht

Man wird sich damit unbeliebt machen, aber 19 verschiedene Verkehrsvebünde in BW sind zu viele. Das Rad wird 19 mal aufs neue erfunden. Insellösungen statt Interoperabilität. Ich bekomme 2024 immer noch nicht mit dem DB-Navigator Busfahrten von Ravensburg nach Weingarten angezeigt, weil der Verkehrsverbund diese IT-Schnittstelle noch nicht implementiert hat. Solange das Geld auf 19 verschiedene IT-Systeme aufgeteilt wird, werden die auch immer eine Dekade hinterhinken und wenn zwei Verkehrsbünde etwas koordinieren müssen, wird immer es bei personalaufwändigem Telefon und Fax/Email bleiben, wenn die Systeme nicht miteinander reden.

27. Kommentar von :Petra Häffner

N!-Charta Sport - Leitsatz 08 - Mobilität

Die N!-Charta Sport beinhaltet tolle Leitsätze, wie Sportvereine ihre Vereinsarbeit nachhaltig und umweltschonend gestalten können. Zu jedem Leitsatz gibt es konkrete Beispiele. Leitsatz 08 - Mobilität: „Wir bemühen uns, für Fahrten und Reisen im Kontext der Sportvereins-/Verbandstätigkeiten auf nachhaltige Verkehrsmittel zurückzugreifen und

Die N!-Charta Sport beinhaltet tolle Leitsätze, wie Sportvereine ihre Vereinsarbeit nachhaltig und umweltschonend gestalten können. Zu jedem Leitsatz gibt es konkrete Beispiele.

Leitsatz 08 - Mobilität:

„Wir bemühen uns, für Fahrten und Reisen im Kontext der Sportvereins-/Verbandstätigkeiten auf nachhaltige Verkehrsmittel zurückzugreifen und die ökologischen Auswirkungen durch Transport zu begrenzen.“

Beispiele zur Umsetzung des Leitsatzes:

Wege zu Veranstaltungen:
- Fahrgemeinschaften bilden
- Fahrradständer am Sportplatz prüfen, gegebenenfalls ausbauen
- Anreise soweit möglich mit der Bahn/ÖPNV/Reisebus ermöglichen
- Auf Flugreisen im Kontext der Vereins-/Verbandstätigkeiten verzichten, ansonsten kompensieren
- Kombinierte Tickets aus Eintritt- und Fahrkarten für den ÖPNV anbieten
- ÖPNV-Ticket-Zuzahlung für fest Angestellte des Vereins/Verbands
- Mannschaftstickets über Verkehrsverbund organisieren
- Verstärkt Videokonferenzen zur Einsparung von Reisekosten und Emissionen ermöglichen
- Vereinsbus nutzen, um Kinder/Jugendliche zum Training an einer Sammelstelle abzuholen und wieder hinzubringen
- "Job-Rad" für Mitarbeitende der Geschäftsstelle anbieten
- Lastenrad anschaffen (wird in BW gefördert)
- E-Ladestation für e-Bikes installieren
- Sportsachen und -materialien koordiniert/gesammelt transportieren, sodass Sportler und Sportlerinnen den ÖPNV/das Rad nutzen können

Softwarebasierte Wegstreckenoptimierung:
- Optimale Spieltagsgestaltung zur Verringerung der Fahrwege

Gemeinsam Sport machen:
- Als Sportverein/-verband eine App nutzen und die gefahrenen, gelaufenen und/oder geschwommenen Kilometer der -Vereins-/Verbandsmitglieder miteinander vergleichen und ein Halb-/Ganzjahresziel setzen oder ähnliches

Ganzheitliches Mobilitätskonzept:
- Alle gesetzten Ziele und Maßnahmen verschriftlichen


Alle Leitsätze sind unter https://www.nachhaltigkeitsstrategie.de/gesellschaft/vereine-und-organisationen/n-charta-sport/leitsaetze nachzulesen.

26. Kommentar von :Schmetterling

Klimaschonende Mobilität

- preiswerter ÖPNV für alle & Ausbau in ländlichen Gebieten, - Besserstellung - auch kommunikativ des ÖPNV, nach dem Motto: er muss der Freund des Kunden sein, - Ausbau und Förderung sicherer Fahrradstrecken, - Ausbau und Förderung der Ladeinfrastruktur, - dringende Reduzierung des Verkehrslärms insbesondere Motorradlärm, Raser, Poser besonders

- preiswerter ÖPNV für alle & Ausbau in ländlichen Gebieten,
- Besserstellung - auch kommunikativ des ÖPNV, nach dem Motto: er muss der Freund des Kunden sein,
- Ausbau und Förderung sicherer Fahrradstrecken,
- Ausbau und Förderung der Ladeinfrastruktur,
- dringende Reduzierung des Verkehrslärms insbesondere Motorradlärm, Raser, Poser besonders in ländlichen Regionen,
- Mobilitäts Hubs in ländlichen Gebieten,
- Autos in Innen-Städten wie in Stuttgart verbieten, ausgenommen Lieferverkehr, Rettung und Polizei, Handwerk aber mit Frist zur Elektrifizierung. In Außenbezirken unattraktiv machen und Alternativen bieten,
- In kleinen Städten die Mobilitätswende fördern: siehe die europäische Stadt Gent, die autofrei ist.
- Güterverkehr auf die Gleise,
- Verstärkter Einsatz von Werks-Bussen für Mitarbeiter,
- höhere regionale Produktion von Lebensmitteln, um den Lieferverkehr klein zu halten ggf. über digitalisierte Tante Emma in Dörfern nachdenken, um den Verkehr in größere Städte zu verringern,
- Förderung von Läden auf Bauernhöfen,
- Tempolimit innerorts 30 auf Landstraßen 50 auf Autobahnen 100,
- fliegen preislich unattraktiv machen,
- schädliche Subventionen des Bundes in Höhe von 70 Mrd. für nachhaltige, Umwelt- & Klimaschonende Angelegenheiten einsetzen.

25. Kommentar von :Frau Günther

Reduzierung des Individualverkehrs

Meiner Ansicht nach haben wir es mit einer gesamtgesellschaftlichen Fragestellung zu tun. Für viele Menschen ist das eigene Auto noch immer ein Symbol für Freiheit, Selbstbestimmung, Privatsphäre und sozialem Status. Wie schaffen wir es, die Vorteile einer Stärkung der Gemeinschaft, des Teilens und der gegenseitigen Unterstützung zu betonen? Der

Meiner Ansicht nach haben wir es mit einer gesamtgesellschaftlichen Fragestellung zu tun. Für viele Menschen ist das eigene Auto noch immer ein Symbol für Freiheit, Selbstbestimmung, Privatsphäre und sozialem Status. Wie schaffen wir es, die Vorteile einer Stärkung der Gemeinschaft, des Teilens und der gegenseitigen Unterstützung zu betonen? Der Mensch ist ein soziales Wesen und Kooperation ist unsere Stärke! Hier ist ein Umdenken dringend nötig. Ein Vorschlag: Mutiges Umsetzen von z.B. autofreien Innenstädten und Ortskernen und Umformung zu Orten der Begegnung und des Miteinanders.

24. Kommentar von :Moni K.

Autofreie Zonen / Innenstädte

Der Radverkehr muss attraktiver und sicherer werden. Vor allem für die nächsten Generationen. Zur Vermeidung von Elterntaxis gibt es bereits hier einen sehr guten Kommentar. Hier würde es zusätzlich helfen, wenn in einem gewissen Umkreis von Schulen und Kindergärten eine weitere Verringerung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit umgesetzt werden

Der Radverkehr muss attraktiver und sicherer werden. Vor allem für die nächsten Generationen. Zur Vermeidung von Elterntaxis gibt es bereits hier einen sehr guten Kommentar.
Hier würde es zusätzlich helfen, wenn in einem gewissen Umkreis von Schulen und Kindergärten eine weitere Verringerung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit umgesetzt werden könnte, um die Schulen ein Eeinbahnverkehr eingerichtet würde (das würde gerade Grundschülern auch das Überqueren der Straße erleichtert) oder Kiss & Go Zonen eingerichtet, wie bei unseren niederländischen Nachbarn.
Zudem sollten ausreichend Fahrradabstellplätze vorgesehen werden.

23. Kommentar von :ohne Name 87681

Keine neuen Bundes- und Landesstraßen mehr

Wir haben viel zu viel Autoverkehr und ein völlig ausreichendes Straßennetz. Deshalb keine neuen Straßen mehr.

22. Kommentar von :ohne Name 87681

Regelungen zum Mobilitätspass deutlich anpassen

Die bisherigen Ideen zur Ausgestaltung der vier Varianten des Mobilitätspasses sind viel zu bürokratisch und aufwendig. Es müssen auch Varianten angeboten werden, die nicht in ein persönlich ausgezahltes Guthaben münden, sondern mit dem direkt der ÖPNV mit finanziert werden kann. Nur so hat das Instrument eine Chance auf weite Verbreitung. Dabei

Die bisherigen Ideen zur Ausgestaltung der vier Varianten des Mobilitätspasses sind viel zu bürokratisch und aufwendig. Es müssen auch Varianten angeboten werden, die nicht in ein persönlich ausgezahltes Guthaben münden, sondern mit dem direkt der ÖPNV mit finanziert werden kann. Nur so hat das Instrument eine Chance auf weite Verbreitung. Dabei auch die Probleme mit bedenken, dass viele Kommunen Teil von Verkehrsverbünden sind.

21. Kommentar von :Claus Behrendt

Fussgänger

In der Arbeit in Kommunalen Gremien, ich spreche nur fuer Heidenheim, scheint mir der Fussverkehr "unterbelichtet". Die Vorgaben des Landes werden nicht ausreichend kommuniziert und umgesetzt. Schwerer Brocken ist dabei auch die "Verkehrsschau" , die ggf. Verhinderungspolitik betreiben kann und die Teilnahme für Vertreter aus den Fraktionen des

In der Arbeit in Kommunalen Gremien, ich spreche nur fuer Heidenheim,
scheint mir der Fussverkehr "unterbelichtet". Die Vorgaben des Landes werden nicht ausreichend kommuniziert und umgesetzt.
Schwerer Brocken ist dabei auch die "Verkehrsschau" , die ggf. Verhinderungspolitik betreiben kann und die Teilnahme für Vertreter aus den Fraktionen des GR auf Goodwill, zuhören und eher nice to have.
Beispiel "Fussgängerüberwege": Die erweiterten Möglichkeiten in BaWü
werden im Regelwerk mit "... sind ... anzuwenden" benannt(Fussgängerüberwege an Schulen ,... angebotsorientiert)

Somit mein Wunsch: Priorisierung von Radverkehrsinfrastruktur, Parkraumbewirtschaftung und mehr zum Thema Fussverkehr
in den Kommunen (na ja Heidenheim) monitoren bzw. überprüfen.

Fussverkehr fehlt irgendwie in den aufgeführten Themenblöcken... hab ich's übersehen ?


lg Claus Behrendt

20. Kommentar von :...

Parkraumbewirtschaftung

Zur Parkraumbewirtschaftung heißt es: "Zur Erreichung der Klimaschutzziele ist die Entlastung von Straßen von parkenden Pkw durch kostendeckende Bepreisung und Umnutzung von Parkplatzflächen eine effektive Maßnahme." In meinen Augen ist dieses Vorhaben zwar sehr löblich aber nicht konkret genug. Einen Stellplatz privat zu mieten, kostet auch

Zur Parkraumbewirtschaftung heißt es: "Zur Erreichung der Klimaschutzziele ist die Entlastung von Straßen von parkenden Pkw durch kostendeckende Bepreisung und Umnutzung von Parkplatzflächen eine effektive Maßnahme."
In meinen Augen ist dieses Vorhaben zwar sehr löblich aber nicht konkret genug.

Einen Stellplatz privat zu mieten, kostet auch in kleineren Städten oft 50 Euro pro Monat oder mehr. Stellt die Stadt Stellplätze am Straßenrand kostenlos zur Verfügung, so ist dies eine indirekte Subvention[1]. Schnellstmöglich sollten daher die Gemeinden in Baden-Württemberg im ersten Schritt dazu verpflichtet werden (soweit rechtlich durch das Land möglich):

1. In geschlossenen Ortschaften flächendeckend eine Parkraumbewirtschaftung[2] einzuführen, die mindestens kostendeckend ist und gleichzeitig nicht unter einer ortsüblichen Stellplatzmiete liegt. (Ausgenommen werden kann dabei natürlich der ländliche Raum, falls kaum öffentliche Flächen durch parkende Autos belegt sind.)
2. Wenn für die bewirtschafteten Parkflächen Anwohnerparkausweise ausgegeben werden, dann muss die Gebühr mindestens der ortsüblichen Stellplatzmiete entsprechen. Ein Gebührenmodell, das die Fahrzeuggröße mit einbezieht ist dabei sinnvoll.

Die Punkte 1. und 2. sind meiner Auffassung nach vielfach der einzige praktikable Weg, um Parkplatzflächen umzunutzen. Aktuell ist jeder öffentlicher Parkplatz heilig und das Entfernen einer Parkfläche am Straßenrand politisch mindestens so schwierig wie die Entweihung einer Kirche. Werden dieses Parkplätze aber nicht mehr durch die Gemeinden (indirekt) subventioniert, verschwinden ein großer Teil der PKWs und Wohnmobile sofort auf privaten Grundstücken. Durch die geringere Attraktivität der öffentlichen Parkplatzflächen wird dann auch deren Umnutzung politisch durchsetzbar sein. Zusätzlich gewinnt das Carsharing deutlich an Attraktivität gegenüber einem Zweit- oder Drittwagen. Um bis 2030 noch wirklich etwas zu erreichen, ist allerdings schnelles Handeln für diesen ersten Schritt gefragt.

Fußnoten:
[1] Von der Subvention durch öffentliche Parkplätze (kostenlos oder zu Preisen unterhalb der ortsüblichen Stellplatzmiete) profitieren insbesondere wohlhabende, die diese Subvention überhaupt nicht nötig haben. Wer sich drei Autos und ein Wohnmobil leisten kann, parkt einen PKW auf dem privaten Stellplatz und die anderen drei Fahrzeuge im öffentlichen Raum. Bei 50 €/Monat ortsüblicher Miete für einen Stellplatz erlässt die Stadt ihr/ihm damit 1800 €/Jahr an eigentlich üblichen Mietkosten. Wer sich allerdings kein oder nur ein Auto leisten kann/möchte zahlt mit der Wohnungsmiete i.d.R. zwangsweise auch Miete für einen Stellplatz und profitiert nicht von dieser Subvention.
[2] Dank Parkraumbewirtschaftungs-Apps für das Handy kann heutzutage die Anzahl an teuren Parkscheinautomaten erheblich reduziert werden. Durch die Alternative über das Handy zu zahlen, ist ein deutlich weiterer Weg bis zum nächsten Automaten zumutbar. Daher ist eine Parkraumbewirtschaftung deutlich kostengünstiger und schneller umsetzbar als noch vor wenigen Jahren.

19. Kommentar von :ohne Name 86835

Elektroauto zu Hause laden

Der Umstieg auf Elektroautos wäre für mehr Menschen denkbar, wenn sie es leicht zu Hause laden könnten. Dazu könnten viele in ihrem Vorgarten einen Autoabstellplatz einrichten. Aber den Gehweg absenken zu lassen, ist abschreckend teuer. Gemeinden sollten zu "Sammel-Bestellungen" aufrufen, bei denen sie mehrere solche Anträge sammeln, und dann mit

Der Umstieg auf Elektroautos wäre für mehr Menschen denkbar, wenn sie es leicht zu Hause laden könnten. Dazu könnten viele in ihrem Vorgarten einen Autoabstellplatz einrichten. Aber den Gehweg absenken zu lassen, ist abschreckend teuer. Gemeinden sollten zu "Sammel-Bestellungen" aufrufen, bei denen sie mehrere solche Anträge sammeln, und dann mit einer gemeinsamen Ausschreibung deutlich günstigere Preise erzielen.

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