Alle Ministerien des Landes Baden-Württemberg

Menschen mit Behinderungen

Arbeitsgruppe „Gesellschaftliche Teilhabe und Empowerment“

:

Dieses Diskussionspapier beruht auf den Ergebnissen der ersten beiden Arbeitsgruppen-Phasen zum Thema Gesellschaftliche Teilhabe und Empowerment im Rahmen des Beteiligungsprozesses zur Fortschreibung des Landesaktionsplans (LAP) zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Baden-Württemberg.

Die Bearbeitung und Zusammenstellung der Ergebnisse erfolgten in folgenden Schritten:

  • Zusammenfassung der Ergebnisse aus Prozessphase 1 und 2
  • Doppelungen zusammenfassen
  • Abschnitte gliedern
  • Einzelbeispiele streichen
  • Zustandsbeschreibungen in Forderungen verwandeln
  • Allgemeine Aussagen werden im Themenbereich „Übergreifende Themen“ gebündelt.
  • Wenn Themen in mehreren oder allen Arbeitsgruppen genannt werden, sollen sie in ein allgemeines Grundsatzkapitel zu Beginn aufgenommen werden.

Sie konnten die Ergebnisse bis zum 14. Januar 2023 kommentieren.

Kommentare : zur Arbeitsgruppe „Gesellschaftliche Teilhabe und Empowerment“

Die Kommentierungsphase ist beendet. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

4. Kommentar von :Rena W.

Förderung Breitensport

Die Förderung des Breitensports muss das Kriterium "inklusiv" und "barrierefrei" abbilden.

3. Kommentar von :Rena W.

Politische Teilhabe

Für gewählte Gremienmitglieder (z.B. Landtagsabgeordnete, Bürgermeister/-in, Gemeinderat) müssen bei einer Behinderung die Kosten für persönliche Assistenz, Fahrdienste, Gebärdensprachdolmetschende, übernommen werden.
Die Gemeindeordnung BW und das Abgeordnetengesetz BW soll entsprechende Regelungen vorsehen

1. Kommentar von :ahtreh

Gesellschaftliche Teilhabe - Sport

Der Punkt Ausbau von Förderprogrammen scheint mir zu klein und zu "leise". Warum gibt es keine Vereine für behinderte Kinder, sowie es sie in jedem Dorf für "normale" gibt? Mein Sohn bekommt also auch im Freizeitbereich gesagt "Nein, dich wollen wir nicht". Da muss dringend etwas geschehen! Sport gehört zu einer gesunden Entwicklung; Sozial und

Der Punkt Ausbau von Förderprogrammen scheint mir zu klein und zu "leise". Warum gibt es keine Vereine für behinderte Kinder, sowie es sie in jedem Dorf für "normale" gibt? Mein Sohn bekommt also auch im Freizeitbereich gesagt "Nein, dich wollen wir nicht". Da muss dringend etwas geschehen! Sport gehört zu einer gesunden Entwicklung; Sozial und körperlich.

8. Kommentar von :math_schu

Mehr Kommunale Inklusionsvermittler*innen in Gemeinden in Baden-Württemberg

Seit 2015 gibt es immer mehr Landkreise und Gemeinden, in denen Kommunale Inklusionsvermittler*innen nachweislich inklusive und barrierefreie Strukturen aufbauen und entwickeln und dabei Menschen mit Behinderung aktiv einbeziehen. Bislang wurde das Modell in 9 Landkreise implementiert, aber es muss am besten in alle Landkreise in

Seit 2015 gibt es immer mehr Landkreise und Gemeinden, in denen Kommunale Inklusionsvermittler*innen nachweislich inklusive und barrierefreie Strukturen aufbauen und entwickeln und dabei Menschen mit Behinderung aktiv einbeziehen.
Bislang wurde das Modell in 9 Landkreise implementiert, aber es muss am besten in alle Landkreise in Baden-Württemberg.

Einen lebhaften Einblick in das Modell gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=XUHzyM-8hmE

7. Kommentar von :Milan

Teilhaben am Arbeitsleben

Liebe Regierung des Länd

Als katholischer Schwerbehindeter mit GdB (50) lässt mich der deutsche Rententräger nicht arbeiten. Auf bitten meines Anwaltes wurde ein Befund

des Mediziners in Neu-Ulm (Bayern) für eine Streitigkeit am Sozialgericht Konstanz verwendet, dass wie dieser es beurteilte keinerlei Arbeitsfähigkeit über den 15 Stunden

Liebe Regierung des Länd

Als katholischer Schwerbehindeter mit GdB (50) lässt mich der deutsche Rententräger nicht arbeiten. Auf bitten meines Anwaltes wurde ein Befund
des Mediziners in Neu-Ulm (Bayern) für eine Streitigkeit am Sozialgericht Konstanz verwendet, dass wie dieser es beurteilte keinerlei Arbeitsfähigkeit über den 15 Stunden geschweige denn in Qualitätsberufen oder der Politik mehr vorläge. Eine für mich daraus sich ergebende schwere Folglast ergab sich. Ich arbeite im Minijob. Arbeite Hauptberuflich als Künstler und Publizist. Studiere an der FernUniversität Hagen im Abschluss, weshalb die KSK (Künstlersozialkasse) dies auch zur Arbeit zählt; der Gesetzgeber aber nicht. Lt. Gutachten für Schwerbehinderte wie mich bestünde wenigstens Ehrenamtsarbeit. Für mich bedeutet das Geld wird aus der Rente (voll) geleistet, Minijob und Grundsicherung ergänzt. Statt Rente (teilweise), Job (Teilzeit) und sollte es fehlen Wohngeld ergänzt. Das ist ein Sprung von 1200.- auf 1450.-, also aus der relativen Armut in die Wohlstandsgesellschaft. Alle wehren sich, wenn ein Schwerbehinderter zu seinem Recht wie vorgesehen zu Teihaben am Arbeitsleben gelangen möchte. Ich werde verteidigt (teuer) zu meinem Glück durch die Roland , die meine Mutter für mich bezahlt. Das Sozialamt zeigt Härte, Wohngeldantrag ist ebenfalls zum 1.01.2023 gestellt. Die Prüfungen (auch meine) laufen.
Tun sie rechtliche Weichen auf die EU-Konvention legen, keine Verschieberitis mehr. Meine Zeit, die Aller und der Welt des Klimas wegen sowieso, sind knapp!
Guten Tag

Milan Ernst Wenzler

9. Kommentar von :ohne Name 45405

Assistenz plattform

bei Aufbau von ehrenamtliche Assistenz Plattform soll auch über Sexualität mit Menschen mit Behinderung rein kommen . ich Jonny habe da auch Erfahrung mit sexuelle wissen usw.

2. Kommentar von :ohne Name 44234

EUTB

Es braucht wieder mehr EUTB'n in ganz Deutschland! Nicht mit den Zuschüssen an der falschen Stelle sparen

6. Kommentar von :DarylD.

Generelle Rückmeldung zu Assistenz

Bezug nehmend auf "Aufbau ehrenamtlicher Assistenzplattformen" sowie "Einzelforderungen im Themenbereich Assistenzen" möchte ich folgendes gerne anmerken. Dieses Thema möchte ich in jedem Fall unterstützen. Als betroffene Eltern mussten wir feststellen, dass es extrem schwierig ist Fachpersonal zu finden, das unseren schwer mehrfach behinderten

Bezug nehmend auf "Aufbau ehrenamtlicher Assistenzplattformen" sowie "Einzelforderungen im Themenbereich Assistenzen" möchte ich folgendes gerne anmerken.

Dieses Thema möchte ich in jedem Fall unterstützen. Als betroffene Eltern mussten wir feststellen, dass es extrem schwierig ist Fachpersonal zu finden, das unseren schwer mehrfach behinderten Sohn betreuen kann. Um auf Ehrenamtliche zurückgreifen zu können, bedarf es allerdings zumindest einiger Grundkenntnisse, welche Ehrenamtliche benötigen um unseren Sohn zu betreuen. Dass jemand Ehrenamtliches nicht das gesamte Spektrum abdecken kann ist durchaus nachvollziehbar. Und auch das Training zur spezifischen Situation mit unserem Sohn obliegt natürlich uns. Aber ggf. könnte man - z.B. aufgrund von Erfahrungswerten oder Statistiken - zunächst mit Schwerpunkt-Themen starten. Also auf Basis eines Krankheitsbildes könnte man Mindestanforderungen und optionale Anforderungen definieren und entsprechend in Kursen vermitteln. Möglicherweise macht es auch Sinn bestimmte Kurse generell anzubieten, z.B. einen Kinestätik-Kurs.

Davon abgesehen wäre eine Plattform sehr hilfreich, über die man sich mit Ehrenamtlichen in Kontakt setzen und diese zunächst etwas kennelernen kann. Ähnlich wie auf Job-Vermittlungs-Plattformen oder Partner-Börsen.

Wenn beides kombiniert wird, könnten die absolvierten Schulungen oder das gewählte Schwerpunkt-Krankheitsbild z.B. als Suchkriterien genutzt werden.

11. Kommentar von :ohne Name 45916

Mehr (angepasste) Angebote von Interessensverbänden

Ein Fortschritt wäre es auch, wenn die jeweiligen Interessensverbände (z.B. Blindenverband) ihre Angebote ausweiten, und an jegliche Altersgruppen anpassen würden. Ziel sollte es sicherlich nicht sein, lediglich Freizeitangebote nur im „geschützten Rahmen“ voranzutreiben, aber auch die jeweiligen Verbände sollten ihr Angebot auffrischen, mit der

Ein Fortschritt wäre es auch, wenn die jeweiligen Interessensverbände (z.B. Blindenverband) ihre Angebote ausweiten, und an jegliche Altersgruppen anpassen würden. Ziel sollte es sicherlich nicht sein, lediglich Freizeitangebote nur im „geschützten Rahmen“ voranzutreiben, aber auch die jeweiligen Verbände sollten ihr Angebot auffrischen, mit der Zeit gehen, und insbesondere an jüngere Mitglieder*innen denken.

13. Kommentar von :blansib

Kommunikation - Gebärdensprache - Blindenschrift

Mir fällt auf, dass man in anderen Ländern im Fernsehen viel häufiger Gebärdesprachen-Dolmetscher sieht; dass z.B. Nachrichtensendungen mit Gebärdensprache unterlegt sind, und zwar im Hauptprogramm - ohne dass auf ein spezielles Programm gewechselt werden muss. Aus meiner Sicht würde das auch das Bewusstsein dafür, dass nicht alle Menschen gleich

Mir fällt auf, dass man in anderen Ländern im Fernsehen viel häufiger Gebärdesprachen-Dolmetscher sieht; dass z.B. Nachrichtensendungen mit Gebärdensprache unterlegt sind, und zwar im Hauptprogramm - ohne dass auf ein spezielles Programm gewechselt werden muss. Aus meiner Sicht würde das auch das Bewusstsein dafür, dass nicht alle Menschen gleich gut hören können, erhöhen.

Aktuelles Beispiel: Die Neujahrsansprache auf Instragram von MP Winfried Kretschmann ohne Gebärdesprache, sondern mit Verweis auf einen Link, auf dem dieser aufrufbar ist. ABER: Die Neujahrsansprache auf Instagram von Anne Hidalgo, der Bürgermeisterin von Paris, ist selbstverständlich mit einem Gebärdesprachen-Dolmetscher hinterlegt. Das ist in meinen Augen Inklusion und nicht, dass Betroffene erst mühsam irgendwo danach suchen müssen. In Frankreich waren Gebärdesprachen-Dolmetscher im Fernsehen jedenfalls schon Mitte der Neunziger Jahre Standard. Warum ist es in Deutschland immer noch die Ausnahme? Bzw. ist irgendwo versteckt?

Blindenschrift ist naturgemäß weniger auffällig - aber vermutlich könnte man sich auch hier einen größeren Einsatz an vielen Orten vorstellen.

Was sagen Betroffene dazu?

Ergebnisse der weiteren Arbeitsgruppen