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Coronavirus

Was lernen wir aus der Corona-Pandemie?

Wir sehen ein Bedürfnis, über die aktuelle Lage politisch zu debattieren. Dafür bieten wir Ihnen auf dieser Seite ein Forum. „Was können Politik und Gesellschaft aus der Corona-Pandemie lernen?“, so lautet die einleitende und auch ein wenig hoffnungsfrohe Frage. Bitte beachten Sie, dass wir hier keine konkreten Fragen beantworten können. Wir sind aber sehr interessiert an Ihren Meinungen und Ratschlägen. Ihre Beiträge werten wir tagesaktuell aus und bringen sie in die Landespolitik ein. Das Forum ist für unbestimmte Zeit geöffnet.

Anregung und Inspiration für die Diskussion

Als Anregung und Inspiration für die Diskussion sammeln wir für Sie hier interessante Beiträge zur aktuellen Situation:

Neue Zürcher Zeitung: Schwere globale Pandemien treten etwa alle 100 Jahre auf – die Ausbreitung des Coronavirus gehört noch nicht dazu (Michael Rasch, 6. April 2020)

Passauer Neue Presse: Die Corona-Rückwärts-Prognose. Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise vorbei ist (Matthias Horx, 24. März 2020)

Neue Zürcher Zeitung (NZZ): In der Corona-Krise stellen wir die Weichen für die Zukunft (23. März 2020)

Medium: Der Hammer und der Tanz (Christina Mueller, 21. März 2020)

Facebook-Seite von Staatsrätin Gisela Erler

Bitte stellen Sie hier keine Anfragen. Wenn Sie Fragen haben, lesen Sie sich bitte das Informationsangebot der Landesregierung durch.

Kommentare

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Kommentare : zu Lernen aus Corona-Pandemie

26. Kommentarvon :ohne Name 18607

weiter ohne Perspektive?

Wir - mein Mann und ich - gehören zur Altersgruppe zwischen 60 und 70; bis jetzt haben wir alle Einschränkungen solidarisch mitgetragen, uns nach den Vorgaben gerichtet und warten geduldig - mit Masken und desinfizierten Händen und mindestens 1,50m Abstand, auf die Impfung. Wenn wir getestet wurden ( für Besuche im Altenheim): immer negativ. Uns

Wir - mein Mann und ich - gehören zur Altersgruppe zwischen 60 und 70; bis jetzt haben wir alle Einschränkungen solidarisch mitgetragen, uns nach den Vorgaben gerichtet und warten geduldig - mit Masken und desinfizierten Händen und mindestens 1,50m Abstand, auf die Impfung. Wenn wir getestet wurden ( für Besuche im Altenheim): immer negativ. Uns hilft es nicht, wenn wir nur weiter vertröstet werden; jetzt sind die Mutationen Grund, weshalb es keine Lockerungen gibt - was kommt als Nächstes? Unser Leben ist seit Monaten extrem eingeschränkt, wir haben keine Privatfriseure, wie anscheinend etliche Politiker*innen, sondern werden ungepflegt, sind "allein zu zweit" und das alles ohne Perspektive. Ich erwarte, dass die Regierung - und v.a. der Ministerpräsident - an Lösungen arbeitet und dies vermittelt; dass es Lockerungen gibt, die wieder etwas soziales Leben zulassen. Wir sind in "Sippenhaft", weil es Leerdenker, Gesetzesübertreter und mächtige Interessengruppen gibt, die ihre Anliegen besser durchbringen. Wir brauchen keine schnellen Lösungen, aber wollen erkennen können, dass unser Einsatz sich lohnt, bzw. gelohnt hat. Ein monatliches Dankeschön(der Kanzlerin)und genervte Minister in BW reichen nicht mehr.

25. Kommentarvon :Erzieher

Frust bei der Arbeit als Erzieher

Guten Tag, Ich bin Erzieher. In meiner Gruppe befinden sich aktuell 16 Kinder (von 21). Diese kommen 5 Tage/Woche von 8:00 bis 16:00 Uhr. Alle! Eltern mit systemrelevanten Berufen habe ich 3 bis maximal 4. Verwendet haben die extra 10 Tage Kindbetreuung bisher 1 Vater. Das ist keine Notgruppe!!! Frau Eisenmann vermittelt mir das Gefühl

Guten Tag,

 

Ich bin Erzieher. In meiner Gruppe befinden sich aktuell 16 Kinder (von 21). Diese kommen 5 Tage/Woche von 8:00 bis 16:00 Uhr. Alle! Eltern mit systemrelevanten Berufen habe ich 3 bis maximal 4. Verwendet haben die extra 10 Tage Kindbetreuung bisher 1 Vater.

 

Das ist keine Notgruppe!!!

 

Frau Eisenmann vermittelt mir das Gefühl von Stimmenfang!!!

"Wollen wir nicht alle beschützt werden!" Ja, auch wir Erzieherinnen und Erzieher! Aber wir sind Ihnen (gefühlt) sehr egal!

 

Wir werden nicht geimpft!!! Sind aktuell in Gruppe 4 eingestuft!

 

Frustriert!

Johannes Beran

24. Kommentarvon :ohne Name 18234

Fehlende Konzepte!,

Sehr geehrter Herr Kretschmann, und es geht schon wieder los - die Schule bleiben weiter geschlossen. Warum? Weil es keine sinnvolle Konzepte gibt, wie man sie sicher aufmachen könnte! Obwohl es mehr als genug Beispiele dafür gibt, und nein, Lüften gehört nicht dazu! Was haben die Politiker in den letzten 11 Monaten gemacht? Die

Sehr geehrter Herr Kretschmann,

 

und es geht schon wieder los - die Schule bleiben weiter geschlossen. Warum? Weil es keine sinnvolle Konzepte gibt, wie man sie sicher aufmachen könnte! Obwohl es mehr als genug Beispiele dafür gibt, und nein, Lüften gehört nicht dazu!

Was haben die Politiker in den letzten 11 Monaten gemacht? Die Digitalisierung der Schulen verschlafen. Keine sinnvollen Konzepte zu einem sicheren Leben miteinander ausgearbeitet. Es gibt einige Beispiele vom Städten, die zeigen, wie es auch ohne harten Lockdown funktionieren kann. Es geht um richtiges und viel Testen, schnelle Nachverfolgung der Infektionsherde und dann entsprechend harte Quarantänmassnahmen. Aber eben nicht kategorisch für alle.

Wie sieht es eigentlich mit Home Office für die ganzen Beamten in der Stadtverwaltung aus?! Ah ja, geht ja gar nicht, weil dort ja immer noch mit Umlaufmappen usw gearbeitet wird. In welchen Jahrhundert leben wir?!

 

Ich werde gar nicht diskutieren, wie schlimm diese Situation vor allem die Kinder trifft, denn das sollten wir alle wissen. Wir sperren die Zukunft des Landes ein, damit die Alten geschützt sind. Wie wäre es, diese abzuschotten und schützen, und nicht die Kinder dafür bestrafen!?

Also, besorgen Sie mehr Impfstoff (das ist auch mehr als peinlich), testen Sie viel mehr und lassen Sie und alle zum normalen Leben zurückgehen. Die Verhältnismässigkeiten hier sind nicht mehr gerecht oder menschlich zumutbar. Ach so, und digitalisieren Sie die Schulen um Himmels Willen! Der momentane Zustand ist für Deutschland ein echtes Armutszeugnis!

23. Kommentarvon :ohne Name 18189

Tägliche Testung der Erzieher in Kitas

Guten Tag, ich möchte hier den Denkanstoß einbringen, ob es nicht sinnvoll wäre, Erzieher in Kindergärten und Kindertagesstätten täglich vor Einrichtungsöffnung einen Schnelltest durchführen zu lassen. In Pflegeheimen wird das Personal mittlerweile vor Arbeitsbeginn getestet; warum wird dies in Kitas nicht ermöglicht? Die bisherigen

Guten Tag,

 

ich möchte hier den Denkanstoß einbringen, ob es nicht sinnvoll wäre, Erzieher in Kindergärten und Kindertagesstätten täglich vor Einrichtungsöffnung einen Schnelltest durchführen zu lassen.

In Pflegeheimen wird das Personal mittlerweile vor Arbeitsbeginn getestet; warum wird dies in Kitas nicht ermöglicht?

 

Die bisherigen Presseberichte über Corona-Fälle in Kitas und auch die persönlichen Berichten über Fälle in Kitas in meiner Umgebung erwecken den Anschein, dass die erste erkrankte Person fast immer ein/eine Erzieher:in ist.

Ich kenne nicht die exakten Statistiken dazu (gibt es hierzu überhaupt welche?).

 

Wäre es nicht gerade aufgrund der neuen Entwicklung bezüglich des Auftretens der Mutante notwendig, tägliche Tests bei den Erziehern einzuführen, um wenigsten den Notbetrieb in den Kitas aufrecht erhalten zu können?

 

Die Erzieher der Kita meiner Kinder würden dies nach Rückfrage auch befürworten und verstehen nicht, warum dies nicht längst gemacht wird. Auch um das Team als Ganzes etwas mehr zu schützen, wenn sie doch täglich ohne Maske bei der Betreuung unserer Kinder der Gefahr der Ansteckung ausgesetzt sind.

Durch die Tests wäre wenigstens eine direkte Verbreitung des Virus innerhalb des Teams unterbunden.

 

22. Kommentarvon :ohne Name 17561

Anregung zu mehr Coronatests wie in Tübingen

Nachdem nun Tübingen laut Medienberichten die erste Stadt in BW ist, die wieder die Inzidenzzahl 50 erreicht hat, und dies meines Erachtens auf die von der Tübinger Notfallärztin Dr. Lisa Federle vermehrten systematischen Tests zurückzuführen ist, bin ich der Meinung, dass auf diese Art und Weise landesweit/bundesweit vorgegangen werden sollte, um

Nachdem nun Tübingen laut Medienberichten die erste Stadt in BW ist, die wieder die Inzidenzzahl 50 erreicht hat, und dies meines Erachtens auf die von der Tübinger Notfallärztin Dr. Lisa Federle vermehrten systematischen Tests zurückzuführen ist, bin ich der Meinung, dass auf diese Art und Weise landesweit/bundesweit vorgegangen werden sollte, um möglichst schnell wieder zu Lockerungen des Lockdows zu kommen, die ja bei Erreichen der Zahl 50 angedacht sind.

21. Kommentarvon :Natisum

Lernen: durchdachtere Verwaltungabläufe wären dringend nötig

Seit Dienstag versuche in erfolglos, für meine 94jährigen, gesund und alleine zuhause lebenden Eltern einen Impftermin zu bekommen. Als Deutsche war ich immer - auch - stolz darauf, dass wir "Verwaltung können". Aktuell merke ich davon nicht allzu viel. 1. knapper Impfstoff: wir sind mächtig froh, dass wir bereits diesen Winter mit Impfungen

Seit Dienstag versuche in erfolglos, für meine 94jährigen, gesund und alleine zuhause lebenden Eltern einen Impftermin zu bekommen. Als Deutsche war ich immer - auch - stolz darauf, dass wir "Verwaltung können". Aktuell merke ich davon nicht allzu viel.

1. knapper Impfstoff: wir sind mächtig froh, dass wir bereits diesen Winter mit Impfungen beginnen - damit hatten wir nicht gerechnet und es ist klar, dass wir Geduld brauchen und priorisiert werden muss

2. Die Informationslage für Hochbetagte, die zuhause leben, ist katastrophal. Meine Eltern haben kein Internet und Schwierigkeiten, sich durch Telefonautomaten durchzutippen. Bürgermeister, Apotheker und Hausarzt im Dorf sind komplett außen vor und können/dürfen (?) nicht unterstützen. Meine Eltern haben keine Chance auf einen Impftermin, sind inzwischen verängstigt und unterstellen, dass sie zielgerichtet ferngehalten werden sollen

3. Ich wohne in einem anderen Landkreis, kann nur via Handy die 116117 anrufen (wir brauchen einen Doppeltermin, den ich via Internet nicht vereinbaren kann) und komme noch nicht mal in die Warteschlange

4. Bleibt die Frage: wäre es so kompliziert gewesen? Hätten die Gemeinden vor 4 Wochen nicht einfach einen Fragebogen an alle Gemeindemitglieder >80 schicken können? -> bei Impfinteresse Rücksendung an die Kreisimpfstelle, die dann alle Informationen hat und nach Kapazität Terminvergaben via Post zustellen könnte? Zumindest für diese Teilgruppe müsste das doch möglich gewesen sein - wozu haben wir Melderegister?

Das hätte viel Stress und Angst rausgenommen und dieses Windhundrennen um Termine verhindert, bei dem die Schwächsten einfach keine Chance haben. Wer weiß, dass etwas gut organisiert ist, hat auch die Geduld, zu warten bis er an der Reihe ist.

20. Kommentarvon :ohne Name 17575

Last but not least

Wie gedenkt die Regierung eine - durchaus sinnvolle - Homeoffice-Pflicht durchzusetzen? "Wo dies möglich ist" - dieser Satz ist zu unbestimmt. Ggf. müssen die Möglichkeiten geschaffen werden, und das könnte z. B. dergestalt erfolgen, dass die Regierung an Unternehmen Zuschüsse für zusätzliche Notebooks oder vergleichbare Hardware auszahlt, die

Wie gedenkt die Regierung eine - durchaus sinnvolle - Homeoffice-Pflicht durchzusetzen? "Wo dies möglich ist" - dieser Satz ist zu unbestimmt. Ggf. müssen die Möglichkeiten geschaffen werden, und das könnte z. B. dergestalt erfolgen, dass die Regierung an Unternehmen Zuschüsse für zusätzliche Notebooks oder vergleichbare Hardware auszahlt, die ansonsten, ohne Homeoffice, nicht benötigt würden.

Die Standard-Ausrede wird sonst ganz klar sein: Es steht nicht die notwendige Technik zur Verfügung. (Und normale PCs mit einem firmeninternen Serveranschluss sind immobil.) Damit wäre die Forderung nach Homeoffice ganz schnell ausgehebelt.

19. Kommentarvon :ohne Name 17575

Privatisierung des Gesundheitswesens

Dieser Fakt ist m. E. die Hauptursache der ganzen Misere: Wie kann man gesellschaftlich so wichtige Institutionen wie das Gesundheitswesen (oder die Bahn, die Post, die Energieversorgung etc.) privatisieren und damit zu Wirtschaftlichkeit ZWINGEN? In einer Demokratie und/ oder einem Sozialstaat sollte es von höchster Priorität sein, dass die

Dieser Fakt ist m. E. die Hauptursache der ganzen Misere:

Wie kann man gesellschaftlich so wichtige Institutionen wie das Gesundheitswesen (oder die Bahn, die Post, die Energieversorgung etc.) privatisieren und damit zu Wirtschaftlichkeit ZWINGEN?

In einer Demokratie und/ oder einem Sozialstaat sollte es von höchster Priorität sein, dass die Kapazitäten in der Gesundheitsversorgung (und Krankenpflege) nicht nur knapp, sondern solchermaßen vorhanden sind, dass auch Epidemien abgefangen werden können. Sicherlich würde auch das nicht ausreichen, wenn eine Epidemie oder Pandemie so zuschlägt, dass die halbe Bevölkerung medizinische Versorgung benötigt. Aber dass man in Deutschland reihenweise Krankenhäuser schließt, obwohl das Personal dort "am Anschlag" arbeitet, dass man Pflegepersonal entlässt statt einstellt, dass Ärzte und Pflegepersonal regelmäßig überlastet sind - auch ohne Pandemie! - das sind Zustände, die sich irgendwann rächen. Es ist die Aufgabe der Politik, hier anzusetzen und diese Fehlentwicklungen rückgängig zu machen. Die Parteien haben es in der Hand, hier Vorschläge zu erarbeiten, der Bürger hat es dann in der Hand, seine Wahl entsprechend auszurichten.

18. Kommentarvon :ohne Name 17575

Es fehlt an Konsequenz

Im Frühjahr, beim 1. Lockdown, sah man fast keine Fahrzeuge auf den Straßen. Es war sehr ruhig überall. Trotz angeblich "hartem" Lockdown aktuell pulsiert das Leben nahezu ungebremst weiter - überall da, wo es noch möglich ist. Die Lebensmittelläden sind voll, Abstände werden nicht eingehalten, ausliegende Waren werden von vielen Menschen

 

Im Frühjahr, beim 1. Lockdown, sah man fast keine Fahrzeuge auf den Straßen. Es war sehr ruhig überall. Trotz angeblich "hartem" Lockdown aktuell pulsiert das Leben nahezu ungebremst weiter - überall da, wo es noch möglich ist. Die Lebensmittelläden sind voll, Abstände werden nicht eingehalten, ausliegende Waren werden von vielen Menschen ungehindert berührt. Was man von Hotels und Restaurants verlangt hat, wird in den Geschäften nicht beachtet.

 

Menschen sind gezwungen, in den Banken TOUCH-Bildschirme zu berühren, die zuvor zig andere berührt haben. Desinfektionsmittel mit Tüchern zum Reinigen der Bildschirme sind nicht zu finden in den Banken.

 

Menschen berühren in den Betrieben Türklinken und Toilettenspülungen GEMEINSAM, ebenso Kaffeemaschinen, Drucker, Akten in Büros usw. Eine Homeoffice-PFLICHT da, wo es MÖGLICH WÄRE, einzuführen, führt zu keiner wesentlichen Verbesserung, da sich Betriebe genau dieses Schlupfloch offenhalten (es ist dann eben NICHT möglich...)

 

So lange Menschen gezwungen sind, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu fahren (weil sie kein Homeoffice angeboten bekommen), werden sie sich weiterhin aufgrund der Zusammenkunft vieler Menschen in den Bussen und Bahnen infizieren.

 

Dass Kinder nunmal potentielle Überträger von Infektionen sind, ohne selbst schwer daran erkranken zu müssen, wusste man schon lange, das passiert jedes Jahr in der Grippesaison. Dass man dennoch Schulen und Kitas so lange weiterhin offen gelassen hat, ist EINE Ursache für die aktuell hohen Infektionszahlen.

 

Nachdem die Infektionszahlen im Frühjahr gesunken waren, öffnete man schnell die Grenzen wieder - eine Fehlentscheidung. Man importierte die Viren erneut...

 

All diese bisherigen Maßnahmen sind inkonsequent und werden die Infektionszahlen nicht signifikant senken. In einer Ausnahmesituation helfen auch nur Ausnahmeregelungen.

 

17. Kommentarvon :ohne Name 17561

Corona-Maßnahmen

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmann, sehr geehrte Mitglieder der Landesregierung, in Anbetracht der immer noch steigenden Infektionszahlen, der inzwischen aufgetretenen Virusmutation und der angekündigten Impfstofflieferengpässen bin ich der Meinung, dass die Lage nur noch durch zahlenmäßig massiv erhöhte Coronatests besser in den

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmann, sehr geehrte Mitglieder der Landesregierung,

in Anbetracht der immer noch steigenden Infektionszahlen, der inzwischen aufgetretenen Virusmutation und der angekündigten Impfstofflieferengpässen bin ich der Meinung, dass die Lage nur noch durch zahlenmäßig massiv erhöhte Coronatests besser in den Griff zu bekommen ist. Dass dies eine sehr wirkungsvolle Strategie in Verbindung mit anderen Maßnahmen ist zeigen verschiedene asiatische Länder.

Auch in unserem Landkreis zeigt sich z. B. schon, dass durch konsequente Coronatests bei Besuchern und Pflegebediensteten von Seniorenheimen kein grösserer Krankheitsausbruch mehr stattfand. Mit diesen Tests wurde aber erst begonnen nachdem sich in einem Heim 35 von 36 Bewohnern ansteckten. Auch mein Mann wurde anlässlich des Besuchs seiner 93jährigen Tante in einem anderen Heim (im gleichen Landkreis) erst auf Corona getestet als dieser Fall mit den vielen Infizierten auftrat.

Zuvor ging das ohne Test. "Warum muss das Kind immer erst in den Brunnen fallen, bevor etwas getan wird?"