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Deutsch-Französischer Bürgerrat zur grenz­überschreitenden Zusammenarbeit

Grenzüberschreitende Dialoge, Ooser Festhalle (Bild: Monika Zeindler-Efler)
Grenzüberschreitende Dialoge, Ooser Festhalle

40 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürgern aus Baden-Württemberg werden in den nächsten vier Monaten zur Frage der Stärkung des grenzüberschreitenden Miteinanders diskutieren und Vorschläge unterbreiten.

Die Corona Pandemie stellt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit vor neue Herausforderungen. Die zu Beginn der Pandemie veranlassten härtere Bestimmungen für Grenzübertritte und gefühlten „Grenzschließungen“ hatten nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf das Zusammenleben und den Alltag in der Grenzregion und auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Die Pandemiesituation offenbart vielmehr auch die Schwachpunkte der Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich. Die Corona Krise hat gezeigt, dass auch gewachsene Strukturen anfällig sein können und einer konstanten Überprüfung und Erneuerung bedürfen – sei es bei konkreten Handlungsfeldern wie der Gesundheitspolitik, aber auch im allgemeinen grenzüberschreitenden Miteinander.

Im Rahmen dieses grenzüberschreitenden Bürgerrats werden die 40 zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürger, jeweils 20 aus Frankreich und 20 aus Deutschland, die gegenwärtige Situation analysieren und gemeinsam erarbeiten, was für die Zusammenarbeit in Zukunft  besonders wichtig ist. Organisiert wird der grenzüberschreitende Bürgerrat von Particip'Action, der Région Grand Est sowie dem Staatsministerium Baden-Württemberg. Gefördert wird das Projekt vom deutsch-französischen Bürgerfonds.

Auf Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Expertinnen und Experten in die Sitzungen des Rats miteingebunden und als Referenten zu den Sitzungen eingeladen werden, um den Bürgerinnen und Bürger ein detailliertes Verständnis zu Fragen zu vermitteln. Die Ergebnisse werden anschließend in den politischen Diskurs in den Gremien und in die Arbeit der Verwaltungen auf lokaler und regionaler Ebene einfließen.

Nähere Informationen sowie die Dokumentation finden Sie demnächst hier.

Dokumente zur ersten Sitzung

Dokumente zur zweiten Sitzung