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Ein Mähdrescher erntet ein Weizenfeld ab. (Foto: dpa)

Strategiedialog Landwirtschaft

Regionalität

Die Nachfrage nach regional erzeugten Lebensmitteln ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Regionale Lebensmittel sind unmittelbar mit der regionalen Wertschöpfung und dem Erhalt der Strukturen der Kulturlandschaft in Baden-Württemberg verbunden. Um den Verbraucherinnen und Verbrauchern eine Orientierung zu geben, hat das Land die Qualitätsprogramme – das „Biozeichen Baden-Württemberg“ und das „Qualitätszeichen Baden-Württemberg“ – erarbeitet und Transparenz geschaffen. Nachdem große Lebensmittelketten große Liefermengen benötigen, spielt die Mengenverfügbarkeit für den Lebensmitteleinzelhandel und Großhandel eine Rolle. Regional erzeugte Lebensmittel zeichnen sich durch kurze Transportwege aus und können dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Dazu gehören unter anderem folgende Themen:

  • Lokale Wertschöpfung
  • Regionalmarken /Transparenz
  • Qualitätszeichen BW / Biozeichen BW
  • Klimaschonend
  • Wachstumspotentiale
  • Erhalt der Strukturen
  • Mengenverfügbarkeit

Sie können den Themenbereich bis zum 15. September 2022, 17 Uhr, kommentieren.

Kommentare

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Kommentare : zur Regionalität

1. Kommentarvon :ohne Name 38242

Geld muss beim Bauern ankommen

Die momentane Situation durch die Inflation zeigt, Verbraucher greifen zu den günstigen Produkten und wandern zu den Discountern ab. Diese Preissensibilität spürt auch der Biobereich. Der Preisdruck bei regionaler Ware steigt noch mehr und der Lebensmitteleinzelhandel ist nicht bereit, die gestiegenen Kosten der Erzeuger auch an diese weiterzugeben

Die momentane Situation durch die Inflation zeigt, Verbraucher greifen zu den günstigen Produkten und wandern zu den Discountern ab. Diese Preissensibilität spürt auch der Biobereich. Der Preisdruck bei regionaler Ware steigt noch mehr und der Lebensmitteleinzelhandel ist nicht bereit, die gestiegenen Kosten der Erzeuger auch an diese weiterzugeben und das obwohl die Waren in den Läden alle teurer geworden sind. Zusätzlich geht die Schere der Produktionskosten von BW-Erzeugern zu anderen Bundesländern, europäischen Staaten und Drittstaaten immer weiter auseinander. Diese Situation spiegelt sich im Strukturwandel wider.