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Abschnitt 1

Allgemeine Bestimmungen

Zu Ihren Fragen und Anregungen wird das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz nach der Anhörungsphase hier auf dem Beteiligungsportal Stellung nehmen.

Wir stellen Ihnen hier den Abschnitt 1 des Gesetzentwurfes vor. Sie hatten die Möglichkeit diesen bis zum 15. Mai 2014 zu kommentieren und zu diskutieren.

Der erste Abschnitt bestimmt den Anwendungsbereich des Gesetzes in Abstimmung mit dem Bundesrecht sowie die Ziele des Gesetzes. Sodann werden die Grundlagen zum Inhalt des Jagdrechts und damit einhergehende Verpflichtungen geregelt. Der erste Abschnitt führt den Begriff des Wildtiermanagements, dessen Instrumente und ein Managementsystem für die dem Jagdrecht unterliegenden Tierarten ein. Hierzu enthält er die notwendigen Definitionen und Ermächtigungen. Der erste Abschnitt enthält darüber hinaus Bestimmungen zur Gewährleistung des europäischen Rechts und zur Abstimmung mit dem Naturschutzrecht.

Kommentare : zu Allgemeine Bestimmungen

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28. Kommentarvon :Ohne Name
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27. Kommentarvon :Ohne Name

Es gebe immer mehr Menschen, die die Jagd infrage stellten

sagte Kretschmann, lt. Welt online Warum ? Ist es vielleicht der falsche Weg die Jagd einzuschränken ? Wie wäre es mit Aufklärung der Menschen ? Die meisten Menschen machen sich keine Gedanken woher ihr Fleisch, Wurstwaren Gelantine kommen. Fleisch und Wurst wächst nicht in PVC Verpackungen sonder dafür wir Vieh gezüchtet, gemestet und

sagte Kretschmann, lt. Welt online

 

Warum ?

Ist es vielleicht der falsche Weg die Jagd einzuschränken ?

 

Wie wäre es mit Aufklärung der Menschen ?

 

Die meisten Menschen machen sich keine Gedanken woher ihr Fleisch, Wurstwaren Gelantine kommen. Fleisch und Wurst wächst nicht in PVC Verpackungen sonder dafür wir Vieh gezüchtet, gemestet und mit Medikamente versorgt.

Dies steht alles im Gegensatz zu unserem ökologisch wertvollem Wildfleisch.

Unser Wild lebt frei und muss nicht durch enge Stallungen Transporte leiden.

 

Auch Gemüse deutscher Bauern wird wohl ein vielfaches teurer werden wenn die Feldjagden aufgegeben und die Schwarzwildjagd beschränkt wird.

26. Kommentarvon :Ohne Name

Dachs, Waldschnepfe und Fasan

Warum sind Dachs und Waldschnepfe weiterhin im Nutzungsmanagment aufgeführt ? Beim Dachs argumentiert die Jägerschaft mit dem Einfluss auf das Niederwild, dabei ernährt er sich großteils von Regenwürmern. Bei der Waldschnepfe gibt es keine gesicherten Bestandszahlen und sie steht auf der Vorwarnliste. Der Fasan wird hingegen im

Warum sind Dachs und Waldschnepfe weiterhin im Nutzungsmanagment aufgeführt ?

 

Beim Dachs argumentiert die Jägerschaft mit dem Einfluss auf das Niederwild, dabei ernährt er sich großteils von Regenwürmern.

 

Bei der Waldschnepfe gibt es keine gesicherten Bestandszahlen und sie steht auf der Vorwarnliste.

 

Der Fasan wird hingegen im Entwicklungsmanagement aufgeführt. Hier haben sich die Bestände verringert, was aber auch für den Feldhasen und die feldlerchen gilt.

Dabei ist der Fasan kein heimischer Vogel, sondern wurde rein zu Jadzwecken als Jagdfasn importiert.

 

Jo

 

25. Kommentarvon :Ohne Name

Ruhe im Wald, Managementklassen, Wildtiermanager und vieles mehr...

Ich bin mit Leidenschaft Jägerin UND Naturschützerin. Erst gestern haben wir für unseren sehr guten Hasenbestand eine "Hasenapotheke" gepflanzt, fast 20 ar groß. Wer denkt denn daran, die riesigen Maisschläge mal zu überdenken? Wo findet der Hase Äsung? Durch die Einteilung in eine neue Managementklasse? Sicherlich nicht. Daher möchte ich künftig

Ich bin mit Leidenschaft Jägerin UND Naturschützerin. Erst gestern haben wir für unseren sehr guten Hasenbestand eine "Hasenapotheke" gepflanzt, fast 20 ar groß. Wer denkt denn daran, die riesigen Maisschläge mal zu überdenken? Wo findet der Hase Äsung? Durch die Einteilung in eine neue Managementklasse? Sicherlich nicht. Daher möchte ich künftig auch weiterhin selbst bestimmen, ob ich einen Hasen einmal im Jahr erlege oder nicht. Ich möchte das nicht diktiert bekommen.

 

Auch nicht die Jagdruhe in den Monaten März und April. Gerade da haben wir im Schwarzwald oft noch Schnee und wir brauchen diesen um das Schwarzwild richtig anzusprechen...Denn für alle NIchtjäger... Schwarzwild ist schwarz und kommt im Dunkeln. Wenn Ruhe im Wald, dann aber bitte für alle, und vor allem für die Freizeitsportler, vor allem Radfahrer und Schneeschuhwanderer, Forstbetrieb ach und die Grillstelle im Revier habe ich ganz vergessen (ab 20 Uhr Party für alle ab 14 Jahre...) etc. Wenn es hier eine Regelung gibt - bin ich auch dabei und halte Ruhe!

 

Auch stellt sich für mich die Frage, dieser Wildtierbeauftragter (der schon in vielen Regionen namentlich gehandelt wird ???, was hat dieser auserwählte Mensch für eine Qualifikation? Ich kenne es so, bekomme ich Weisungen - bekomme ich Bezahlung. Dieses Vorgehen wird hier aber anders angedacht. Ich bezahle viel Geld und Engagement, Zeit und viele schlaflose Nächte - und das aus Überzeugung. Nimmt man mir die Selbstständigkeit, nimmt man mir die Motivation. Wer kennt das Revier besser als der Jäger? Der Wildtiermanager vom Schreibtisch aus? ja sicherlich der weiß dann alles ganz genau....

 

Pachtdauer 6 Jahre - ja dann können die Gemeinden wieder ausschreiben - wer zahlt denn nun am meisten? Wie wäre es mal mit Bewerbungsgesprächen? Passt denn dieser Jäger überhaupt zur Gemeinde? Wie viel Zeit hat er denn? Welche Einstellung hat er zu Wald und Wild? Wie möchte er das Revier bewirtschaften?

 

Uns eins sei gesagt, sicherlich reguliert die Natur sehr viel selbst. Aber wissenschaftlich fundiert ist auch, ArtenVIELFALT gibt es nur mit Raubwildbejagung. Das ist fakt so. Habe ich viel Raubwild, sind eben andere Rassen am kämpfen.... stellt sich hier die Frage: Was möchte ich haben.

 

Abschließend sage ich für meine Person. Lasst uns unsere Eigenständigkeit. Mit Bambi-Ideologie kommen wir nicht weiter. Ich komme viel in Kindergärten und Schulen. Die Kinder in der Stadt wissen ja nicht mal mehr wo die Wurst auf ihrem Schulbrot herkommt. Die Kinder müssen wieder lernen, das zu Natur eben auch das Schlachten und Wursten gehört und das Schnitzel nicht von der Supermarkttheke kommt. Wildbret ist das beste Ökofleisch das es gibt. Ich lasse Wildbret im Winter nicht verhungern, nur weil ich in den Hochlagen das Füttere einstelle, der Bauer füttert die Tiere im Winter auch im Stall um anschließend zu schlachten. Wildbret ist gesund, achtet es, hegt es aber erlegt es auch - im Einklang und Zusammenspiel von Natur und Mensch.

 

24. Kommentarvon :Ohne Name

Schwarzwildbejagung einschränken ?

Die Regierung sollte sich bitte Kompetent beraten lassen, an der Spitze der Naturschutzverbände und Tierschutzorganisationen stehen viele Vegetarier und Veganer, sie haben natürlich eine ganze andere Einstellung zu Tieren und zu Ihrem Nutzen, aber natürliche Wildbestandsführung wie es verlangt wird, wird es mit unserem enge besiedeltem Raum,

Die Regierung sollte sich bitte Kompetent beraten lassen, an der Spitze der Naturschutzverbände und Tierschutzorganisationen stehen viele Vegetarier und Veganer, sie haben natürlich eine ganze andere Einstellung zu Tieren und zu Ihrem Nutzen,

aber natürliche Wildbestandsführung wie es verlangt wird, wird es mit unserem enge besiedeltem Raum, unseren Strassen und unserer Monotonen Landwirtschaft und Waldnutzung nicht mehr geben können.

 

Unsere Wildtiere leben Frei im Gegenteil zu jedem anderen Nutztier. Sie müssen keine Mast und engen Transporte überstehen um dann nur noch halb leben und krank in einem Schlachthaus zu verenden.

Unsere Schwarzwild läuft wie jede Nacht frei durch Wiese und Wald, aber nur an einer Kirrung, kann das selektierte Stück erlegt werden, es sieht nur noch einen Blitz mehr nicht.

Warum gerade nach so einem milden Winter soll die Jagd auch Schwarzwild beschränkt werden ?

Warum auf das Bio Fleisch verzichten ? den darauf läuft dieses Gesetz irgendwann hinaus.

 

Wir haben seit langem ein fast reines Feldrevier mit viel Mais und Fallobstwiesen. Trotzdem ist es hier sehr schwer Schwarzwild zu bejagen, richtiges Ansprechen ist sowieso fast unmöglich.

Sie müssen das ganze Jahr im Wald an der Kirrung selektiert und bejagt werden sonst werden wir die FeldJagd abgeben müssen, weil sie nicht mehr bezahlbar wäre. Dies wird mir Sicherheit schwere Folgen für die Landwirte und Feldbesitzer haben, aber auch für das Niederwild wie Feldhase, Fasane und Rebhühner.

 

Wollen sie denn Wald dann im März und April sperren ?

Gleiches Recht für alle ?

 

Ich hoffen das die Europawahl zeigt wie viel Baden Württemberg von der jetzigen Regierung hält und danach dann hier nachgebessert wird.

Ich erwarte auch endlich mal ein Wort der Mitregierende Partei ob sie voll und ganz hinter diesem neuen Gesetzentwurf steht.

 

 

bezüglich Bleifreier Munition:

die Bundesregierung lässt sich beraten und unabhängige Gutachten erstellen bevor sie Gesetze erlässt. Vielleicht sollten sie dies auch erst tun:

Die vorliegenden Ergebnisse lassen etwaige, künftige Feldversuche an lebendem Wild mit zuvor nicht fachkundig auf Erfüllung der Mindestanforderungen geprüften Geschossen und Munition mit Blick auf § 4 Tierschutzgesetz hochfragwürdig erscheinen“. Die Umsetzung der Forderung nach grundsätzlich bleifreier Munition sei nur auf der Grundlage der notwendigen Änderungen möglich, betonen die Gutachter.

Quelle. Die Novellierung des Bundesjagdgesetzes (BJagdG) in Hinsicht auf das Verbot bleihaltiger Munition wurde jetzt von der Agrarministerkonferenz, die am 4. April in Cottbus tagte, beschlossen.

23. Kommentarvon :Ohne Name

Einteilung des Wildes in Managementklassen

In der Vergangenheit hat sich die Eigenverantwortung der Jäger bewährt, da sie den Wildbestand in ihren Revieren sicher besser kennen als Mitarbeiter einer Behörde.

Insbesondere im Erhaltungsmanagement (Beispiel Feldhase) wird den Jägern diese Eigenverantwortung genommen, sofern die Umsetzung wie im Entwurf vorgesehen umgesetzt wird.

22. Kommentarvon :Ohne Name

Gesellschaftliche Akzeptanz der Jagd

Meines Erachtens hat die Mehrheit der Bevölkerung nicht die Erwartung, dass das Jagdgesetz geändert wird, ihnen ist es sozusagen egal. Interessiert an einer Änderung ist überwiegend der Kreis aus Natur- und Tierschützer, also sicher keine Mehrheit der Baden-Württemberger.

21. Kommentarvon :Ohne Name

Nachweis von Übungsschießen

Wenn sie von einem Jäger einen Nachweis über ein absolviertes Übungsschießen regelmäßig verlangen wollen, wieso verlangt man dann nicht regelmässige Nachweise von allen : Autofahrern, Fahrradfahrern, Motorradfahrern, Bergsteigern......... denn die Unfallgefahr ist bei diesen Grupierungen wesentlich höher. Die Gefahr das Tiere schwer verletzt und

Wenn sie von einem Jäger einen Nachweis über ein absolviertes Übungsschießen regelmäßig verlangen wollen, wieso verlangt man dann nicht regelmässige Nachweise von allen :

Autofahrern, Fahrradfahrern, Motorradfahrern, Bergsteigern.........

denn die Unfallgefahr ist bei diesen Grupierungen wesentlich höher. Die Gefahr das Tiere schwer verletzt und entstellt werden ist zumindest bei den Autofahrern recht hoch.

Von den zum Vorverfahren des LJG-Gesetztes eingeladenen Verbänden verlangt man nicht, dass sie sich fachlich als kundig ausweisen und nicht nur irgendwelchen nicht anerkannten (in der Praxis nicht nachvollziehbaren Theorien) als Grundlage ihrer Richtlinien sehen?

Hier sollten die Grundlagen um als Naturschutzverband anerkannt zu werden und um geschulten Fachleuten als gleichwertig gegenübergestellt zu sein zu können (zb. in einem Gesetzgebungsverfahren) überdacht werden.

20. Kommentarvon :Ohne Name

Freizeitsport und Frage an die Landesregierung

Ich bin leidenschaftlicher Radfahrer. Was sehe ich bei meinen Radtouren: Zuerst einmal wesentlich mehr Freizeitsportler als Jäger im Wald. Deswegen muss ich den Jägern recht geben, wenn diese behaupten , dass Hobbysportler die Wildtiere im Wald stören und zwar in einem überproportionalen Verhältnis. Zudem sehe ich, dass sich viele Freizeitsportler

Ich bin leidenschaftlicher Radfahrer. Was sehe ich bei meinen Radtouren: Zuerst einmal wesentlich mehr Freizeitsportler als Jäger im Wald. Deswegen muss ich den Jägern recht geben, wenn diese behaupten , dass Hobbysportler die Wildtiere im Wald stören und zwar in einem überproportionalen Verhältnis. Zudem sehe ich, dass sich viele Freizeitsportler und Wanderer nicht sachgerecht verhalten. Im Auerhahnrevier werden die Hunde frei laufen gelassen usw. usf. Auch wird viel Müll liegen gelassen. Im Winter laufen Schneeschuhwanderer mitten durch den Wald und stören das Wild. Auch ich sehe bei meinen Radtouren häufig Rehe aufspringen und davonrennen. Was ich nicht verstehen kann ist, warum man nun die Jäger dazu verpflichtet zu bestimmten Zeiten im Wald nicht Jagen zu gehen, Wanderer Spaziergänger etc. dürfen das Wild jedoch weiterhin stören. Was mich bei der ganzen Sache aufregt, ist wie man hier die Jäger zu Schädlingsbekämpfern und Sündenböcken für gesellschaftlich geschaffte Probleme macht. Seit 20 Jahren lebe ich nun hier im Schwarzwald, und dort wo ich lebe habe ich noch keinen Naturschützer der großen Verbände gesehen, die aktiv etwas für die Natur gemacht haben. Was ich jedoch sehe, sind Jäger und Landwirte, die Wildäcker anlegen, und Fleisch beschaffen, welches nicht aus Massentierhaltung stammt, ohne Antibiotika.

Aber Gott sei Dank bin ich Hobbysportler und kann im Winter weiterhin durch den Wald latschen - ob es dem Wild passt oder nicht.

P.S. Die Vögel im Garten darf ich im Winter füttern - der nabu liefert auf der hp sogar eine Anleitung dafür. Warum möchte dieser Verein jedoch nicht den Wiederkäuern im Wald helfen?

www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/tippsfuerdiepraxis/winterfuetterung/

19. Kommentarvon :Ohne Name

Allgemeines

Das Jagdgesetz wird von 20 Interessensvertretern maßgeblich mit beeinflusst. 1 Sitz hat der LJV, 1 Sitz der ÖJV - Der Rest sind keine Jäger. Jeder Jäger wird über seine Ausbildung mit grundlegenden Informationen und Wissensinhalten über die Natur und die Waldbewohner versorgt, bevor er jagen darf. Für die Vertreter der anderen Interessengruppen

Das Jagdgesetz wird von 20 Interessensvertretern maßgeblich mit beeinflusst. 1 Sitz hat der LJV, 1 Sitz der ÖJV - Der Rest sind keine Jäger.

 

Jeder Jäger wird über seine Ausbildung mit grundlegenden Informationen und Wissensinhalten über die Natur und die Waldbewohner versorgt, bevor er jagen darf. Für die Vertreter der anderen Interessengruppen reicht eine Legitimation über eine Eintrittserklärung und Zahlung des Vereinsbetrags. Das ist sicherlich keine Basis für fachliche Diskussionen auf Augenhöhe.

 

Übertragen auf eine mögliche Novelle des Waldgesetzes würde dies bedeuten, dass nur ein Förster mit 19 Vertretern anderer Interessen verhandeln würden ( Immobilien-Gesellschaften, Stadtentwicklern, Industrievertretern, Freizeitindustrie, Holzwirtschaft, Bergbau- und Landwirtschaft, ....Ich bin mal gespannt, ob da nicht jemand aufsteht und Ungerechtigkeit wittert......

 

Aber die Scheinheiligkeit hat keine Grenzen:

 

Zuwanderung von Luchs und Wolf wird mit viel Steuer- Geld gefördert. Unserem Wappentier, dem Rotwild, wird jede natürliche Ausbreitung verwehrt -- Das ist eine Schande !! ...und ein weiteres Zeichen für reine Ideologie !!!

 

Fütterungen durch Jäger werden generell verboten - Privates Füttern von Vögeln bleibt erlaubt ???

Es lebe das grüne Streichelzoo- Denken.

 

Jagdruhe Februar/März nur für die Jäger. Abgesehen von der fachlichen Sinnhaftigkeit bedingt das gewünschte Ruhebedürfnis auch, dass Forstarbeiten und Freizeitaktivitäten unterbleiben müssen. Andernfalls ist es nicht mehr als eine reine Willkür gegen die Jagd.

 

Regelmäßige Befähigungsnachweise ( Keilernadel oder Flugwildnadel) als Voraussetzung für das Führen von Waffen sind nicht zu vermeiden, trotz nur weniger Umfälle pro Jahr.

Gilt das gleiche auch für die Teilnahme am Straßenverkehr mit einigen Tausend Toten pro Jahr??? Zu erwarten wäre hier zumindest ein regelmäßiger Seh- und Reaktionstest ab 70 Jahren....

Vermutlich bleibt es dabei, wieder nur die Jäger etwas ´gleicher´ zu behandeln.

 

Mich erschüttert, mit welcher Leichtigkeit und Naivität Erprobtes und Bewährtes gegen Ideologie und Willkür ersetzt wird.

 

Wir Jäger fühlen uns für die anvertrauten (gepachteten) Reviere verantwortlich. Jeder ist Experte für sein eigenes Biotop. Ein Jagdgesetz muss ausreichende Freiräume lassen, individuelle Lösungen für das eigene Biotop zu schaffen. Jeder Verschärfung führt zu einer unnötigen Bevormundung.

 

Wir Jäger ZAHLEN für unsere Leidenschaft zu HEGEN und zu jagen. Die übrigen Interessensgruppen halten unverblümt die Hand auf......

 

Auch ich werde nicht unter allen Bedingungen an meinem Pachtrevier festhalten. Irgendwann ist es genug und dann werde ich meine Leidenschaft, die Jagd, wo anders ausüben....