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Jagd- und Wildtiermanagementgesetz

Zum Gesetzentwurf allgemein

Hier hatten Sie bis zum 15. Mai 2014 die Möglichkeit den Gesetzentwurf im Allgemeinen zu kommentieren und zu diskutieren.

Ihre Hinweise oder Anregungen zu konkreten Regelungsvorschlägen und Paragraphen des Gesetzentwurfes konnten Sie direkt zu dem betreffenden Gesetzesabschnitt abgeben.

Im Bewusstsein der gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Bedeutung, die der Jagd in Baden-Württemberg zukommt, entwickelt das Land Baden-Württemberg mit diesem Gesetz das geltende Jagdrecht weiter. Die Rahmenbedingungen für die Jagd haben sich während der letzten Jahrzehnte teilweise grundlegend verändert. Daraus haben sich zahlreiche Herausforderungen im Umgang mit Wildtieren und ihren Lebensräumen ergeben. In Baden-Württemberg wurden in den letzten Jahren zahlreiche erfolgreiche Pilotkonzepte im Umgang mit Wildtieren entwickelt und umgesetzt. Die Erfahrungen mit diesen Konzepten bieten eine Grundlage für die praxisgerechte Weiterentwicklung der jagdgesetzlichen Regelungen.

Das Gesetz passt das Jagdrecht den veränderten Rahmenbedingungen, neuen wildtierökologischen Erkenntnissen und den an das Jagdwesen gestellten Anforderungen, insbesondere des Naturschutzes und des Tierschutzes an. Mit der Weiterentwicklung des Jagdrechts leistet das Gesetz einen Beitrag, die Jagd als eine ursprüngliche Form der Nutzung natürlicher Lebensgrundlagen durch den Menschen in Baden-Württemberg zukunftsfähig zu erhalten und dabei die von der Jagd berührten Belange des Natur- und Tierschutzes sowie die Interessen der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft zu wahren.

Zu Ihren Fragen und Anregungen wird das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz nach der Anhörungsphase hier auf dem Beteiligungsportal Stellung nehmen.

Kommentare : zu Zum Gesetzentwurf allgemein

Die Kommentierungsphase ist beendet. Vielen Dank für Ihre Kommentare!

26. Kommentarvon :Ohne Name

Jagd erleben

Sehr geehrte Damen und Herren, die Jagd wird von uns Menschen schon seit sehr langer Zeit betrieben, kann jeder im Zeitalter von www mal in so eine Suchmaschine eingeben. Ich kann beim besten Willen den Gesetzentwurf als verantwortungsbewusster Bürger, Wähler und Jäger nicht mehr verstehen. Dieser Gesetzentwurf ist meines Erachtens auf

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Jagd wird von uns Menschen schon seit sehr langer Zeit betrieben, kann jeder im Zeitalter von www mal in so eine Suchmaschine eingeben. Ich kann beim besten Willen den Gesetzentwurf als verantwortungsbewusster Bürger, Wähler und Jäger nicht mehr verstehen. Dieser Gesetzentwurf ist meines Erachtens auf ideologische Hintergründe zurückzuführen und hat mit der Praxis und/oder Wissen um unser Wild nichts mehr zu tun. Was bei so manchem gerne vergessen wird, die Jagd ist auch Kulturgut und sollte auch als solches erhalten werden.

´

"In Baden-Württemberg wurden in den letzten Jahren zahlreiche erfolgreiche Pilotkonzepte im Umgang mit Wildtieren entwickelt und umgesetzt"

 

Ich gehe mal davon aus, das dabei das Eichhörnchen im Rosensteinpark in Stuttgart gemeint ist, denn ich kann mir nicht vorstellen, das diese Pilotkonzepte seit der letzten Landtagswahl irgendwelche greifbaren Erkenntnisse erbracht haben!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Markus Krämer

 

 

25. Kommentarvon :ohne Name 1246

Jagdverhinderungsgesetz

Der Entwurf zum geplanten Jagdverhinderungsgesetzes ist sicherlich nicht aus einer völligen Unkenntnis der Sachlage, auch wenn es so scheint, sondern in purer Absicht so entstanden. Die dazu erforderliche Inkompetenz möchte ich nämlich den Urhebern, schon aus Anständigkeit, nicht unterstellen. Nachdem Sachgründe eindeutig ausscheiden und jedes

Der Entwurf zum geplanten Jagdverhinderungsgesetzes ist sicherlich nicht aus einer völligen Unkenntnis der Sachlage, auch wenn es so scheint, sondern in purer Absicht so entstanden. Die dazu erforderliche Inkompetenz möchte ich nämlich den Urhebern, schon aus Anständigkeit, nicht unterstellen. Nachdem Sachgründe eindeutig ausscheiden und jedes Handeln einer Ursache entspringt, fällt mir persönlich nur ein einziger Grund ein:

 

Die Hauptklientel der aus grüner und roter Farbe neu angemischten Landesregierung plagt traditionell eine tiefe Abneigung gegen alle Waffenträger, vermutlich nicht unähnlich dem von Sigmund Freud konstatierten Penisneid. Diesen Gefühlen dieser Wähler wird nun rücksichtslos Rechnung getragen und sie für ihre Stimmen mit der Gelegenheit ihre Machtphantasien auszuleben, bezahlt.

 

Zur Dreingabe wird das Machwerk dann noch sarkastisch als "förderlich zur Akzeptanz der Jäger in der Bevölkerung" bezeichnet, und die Zwangsjagdruhe voller Spott als den Bestand vermindernd beim Schwarzwild dargestellt.

 

Ich protestiere gegen ein solches Vorgehen auf Kosten von Mensch und Natur. Wir benötigen kein neues Jagdgesetz. Wenn doch, dann höchstens aus den oben genannten Gründen. Schämen Sie sich.

 

Dieser Beitrag ist ganz bewusst nicht sachlich gehalten. Schon beim Beschluss einer Novellierung des JG, wie auch bei dessen Formulierung hat Sachlichkeit keinerlei Rolle gespielt. Eine sachliche Diskussion wäre deshalb absurd.

 

Ich bin gespannt, ob dieser Beitrag freigeschaltet wird.

Kommentar vom Moderator

Anmerkung der Redaktion

Sehr geehrte Nutzerin/sehr geehrter Nutzer,

wir freuen uns über lebendige und kontroverse Debatten auf dem Beteiligungsportal der Landesregierung. Denn Demokratie lebt von der Meinungsvielfalt und auch vom Streit in der Sache. Damit die Diskussion auf dem Beteiligungsportal fruchtbar ist und niemanden frustriert, müssen sich aber alle wie bei einer

Sehr geehrte Nutzerin/sehr geehrter Nutzer,

wir freuen uns über lebendige und kontroverse Debatten auf dem Beteiligungsportal der Landesregierung. Denn Demokratie lebt von der Meinungsvielfalt und auch vom Streit in der Sache. Damit die Diskussion auf dem Beteiligungsportal fruchtbar ist und niemanden frustriert, müssen sich aber alle wie bei einer persönlichen Unterhaltung an gewisse Regeln halten. Diese Regeln haben wir in unserer Netiquette festgehalten.

Kurz zusammengefasst besagen die Regeln, dass alle Beteiligten auf dem Beteiligungsportal ein Mindestmaß an Fairness und Respekt gegenüber anderen Personen und Meinungen aufbringen müssen. Nicht zulässig sind also etwa rassistische, fremdenfeindliche, sexistische oder in anderer Weise beleidigende Kommentare. Bei Nichteinhaltung dieser Regeln sind wir leider gezwungen, Kommentare zu löschen.

Bitte halten auch Sie sich an die Netiquette, damit auch alle anderen Nutzerinnen und Nutzer des Beteiligungsportals von einer fairen und sachlichen Debatte profitieren können. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Redaktionsteam

24. Kommentarvon :Ohne Name

Meinung zum neuen Jagdgesetz

Meine Meinung zum neuen Jagdgesetz: -Hasen sollten weiterhin bejagt werden können -Krähen muss man jagen zum Schutz der Kleinvögel -Kein Schießnachweis für Ansitzjäger -Schalenwild Reh und Hirsch muss man füttern können (Vögel darf man das ganze Jahr füttern) besonders im Frühjahr, da auch der Wald Kulturlandschaft ist -Sauen muss man

Meine Meinung zum neuen Jagdgesetz:

 

-Hasen sollten weiterhin bejagt werden können

-Krähen muss man jagen zum Schutz der Kleinvögel

-Kein Schießnachweis für Ansitzjäger

-Schalenwild Reh und Hirsch muss man füttern können (Vögel darf

man das ganze Jahr füttern) besonders im Frühjahr, da auch der Wald

Kulturlandschaft ist

-Sauen muss man auch im März und April jagen auch im Wald

-Rotwild nicht zur Nachtzeit jagen!

-Wildschäden am Biomais nur zu 50%

-Bisherige Munition war nicht gesundheitsschädlich (Jäger mit

Hasenschrot wurden sehr alt)

-Katzen im Revier sind kein Wild und gehören daher weiterhin geschossen!

-Staatsreviere sollten verpachtet werden (Wenn Förster jagen wollen

sollen sie eine Jagt pachten, wie wir Jäger auch!)

-Das forstliche Gutachten kann entfallen, wir müssen mit den

Waldbesitzern einig werden

 

Hermann Fischer

73579 Schechingen

23. Kommentarvon :Ohne Name

so nicht!

Der vorliegende Entwurf stellt einen nicht zu tolerierenden Eingriff ins Eigentumsrecht der Grundeigentümer dar. Wildschäden bei Mais: Soll den Geschädigten nur noch zu 80% ersetzt werden. Die Festlegung von Ruhezeitkorridoren, Jagd-, Schonzeiten: Festlegung einer vollständigen Jagdruhezeit von Anfang März bis Ende April; -lediglich Schwarzwild

Der vorliegende Entwurf stellt einen nicht zu tolerierenden Eingriff ins Eigentumsrecht der Grundeigentümer dar.

Wildschäden bei Mais: Soll den Geschädigten nur noch zu 80% ersetzt werden.

Die Festlegung von Ruhezeitkorridoren, Jagd-, Schonzeiten: Festlegung einer vollständigen Jagdruhezeit von Anfang März bis Ende April; -lediglich Schwarzwild darf in dieser Zeit im Feld zur Schadensabwehr bejagt werden.-ist äußerst problematisch, wegen des Verbots, Schwarzwild in dieser Zeit im Wald zu bejagen. Denn nur dort kann es in vielen Fällen tatsächlich effektiv bejagt werden. 

22. Kommentarvon :Ohne Name

Landesjagdgesetzentwurf

Sehr geehrte Damen und Herren, adieu du schöne Zeit, in der es vorbildlich war, als verantwortungsbewußter Jäger die anvertrauten Wildtierbestände eigenverantwortlich und nachhaltig zu hegen und zu pflegen. Niemand anderem war und ist wohl seit jeher mehr an einer intakten Natur gelegen als der Jägerschaft. Die Jäger haben in diesem Ländle

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

adieu du schöne Zeit, in der es vorbildlich war, als verantwortungsbewußter Jäger die anvertrauten Wildtierbestände eigenverantwortlich und nachhaltig zu hegen und zu pflegen.

 

Niemand anderem war und ist wohl seit jeher mehr an einer intakten Natur gelegen als der Jägerschaft.

Die Jäger haben in diesem Ländle bereits Natur- und Tierschutz betrieben als diese Schlagwörter gar nicht erst bekannt waren.

Und auch gerade in der heutigen Zeit tragen die Jäger mehr zum Erhalt einer vielfältigen und reichhaltigen Natur bei, wie so manch ideologiebehaftete Tier- und Naturschutzorganisation.

 

Vor allem den Jägern ist es zu verdanken, daß es heute noch Auerwild im Schwarzwald gibt, daß es durch intensive Biotophegemaßnahmen noch nennenswerte Rebhuhn-Bestände gibt, daß es durch intensive, zeitaufwändige Raubwildbejagung noch nennenswerte Feldhasenbestände gibt, daß der Fasan noch in freier Wildbahn anzutreffen ist und so weiter und so fort...

 

Die Jäger sind es, die Wildbestände und ihre Lebensräume in Baden Württemberg nicht nur erhalten, sondern maßgeblich schützen und verbessern.

 

Diese Zusammenhänge sollten sich diejenigen einmal konsequent und wahrhaftig vor Augen führen, die den aktuellen Jagdgesetzesentwurf für Baden-Württemberg erarbeitet haben und all diejenigen, die darüber in Zukunft abzustimmen haben.

 

Dieser Ideologie-Gesetzesentwurf ist für jeden ernsthaften Jäger großteils ein Bevormundungs- und Bestrafungsgesetzentwurf, fernab jeglicher jagdlicher Realität und den Zusammenhängen in unserer Kulturlandschaft.

 

Die Politik braucht sich nicht zu wundern, wenn die Jäger jetzt das tun, was sie das ganze Jahr über während der Jagdausübung tun, nämlich sich für die Belange der Wildtiere und ihrer Lebensräume einzusetzen - sprich - sich deutlichst gegen diesen Gesetzentwurf zu wehren.

 

Die Natur und wir Jäger brauchen keine komplizierten Wildtiermanagementparagraphen, keine ideologisierten Tierschutzparagraphen, keine zusätzliche und ideologiegeschwängerte Gesetzestexte.

 

Die Jagd und wir Jäger sind Wildtiermanagement, Tier- und Naturschutz --- selbstredend und in einer Einheit !

 

Die Jagd und wir Jäger brauchen Freiheit, Eigenverantwortung, Entbürokratisierung sowie gesetzgeberische Sicherheit und Stabilität, um für einen artenreichen und gesunden Wildtierbestand in Baden-Württemberg weiterhin und mit größtmöglicher Motivation einstehen zu können.

 

 

Kampf diesem widersinnigen Gesetzesentwurf --- Wir, die Jäger, sind die Jagd !!!

 

 

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil

 

Ralf König

Kirchheim unter Teck

21. Kommentarvon :Ohne Name

Beteiligungsportal: Zweiter Versuch

Sehr geehrte Damen und Herren, ein Beteiligungsportal dieser Art gab es schon mal. Dort sollte der Gesetzentwurf zum Nationalpark diskutiert werden und Verbesserungsvorschläge gemacht werden - wie viele der Vorschläge der Betroffenen jedoch im Gesetzesentwurf verankert wurden kann nun jeder selbst nachlesen. Aus diesem Grunde sehe ich auch

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ein Beteiligungsportal dieser Art gab es schon mal. Dort sollte der Gesetzentwurf zum Nationalpark diskutiert werden und Verbesserungsvorschläge gemacht werden - wie viele der Vorschläge der Betroffenen jedoch im Gesetzesentwurf verankert wurden kann nun jeder selbst nachlesen. Aus diesem Grunde sehe ich auch dieses Portal eher kritisch, denn meiner Meinung nach soll es uns eine Art "Mitbestimmung" suggerieren. Jedoch gebe ich die Hoffnung nicht auf und probiere es noch einmal.

Nun zu mir. Ich bin 21 Jahre Alt und staatlich geprüfter Naturschützer: Jäger. In meiner Familie bin ich der einzige, der den Jagdschein besitzt und habe mich Kraft meiner Fähigkeiten dazu entschieden Jäger zu werden - das war mit 18. Aufgewachsen im Schwarzwald umgeben von wunderschöner Natur möchte ich genau das tun, was gute Jäger tun: Einen Wildbestand schaffen, der dem Habitat angepasst ist. Der Natur nahe sein. Auch Tieren Lebensräume bieten, die ich nicht bejagen kann - durch Wildäcker Insekten und Niederwild schützen. Und gutes Wildbret gewinnen. Das alte Jagdgesetz hat sich bewährt - es war zwar alt. Jedoch ist nicht alles schlecht was alt ist - ganz im Gegenteil. Wir hatten auch einmal ein gutes Schulsystem hier in BW. Was wir nun jedoch erleben ist ein Bollwerk der Bürokratie.

Was hätte ich mir für das neue Jagdgesetz gewünscht (auch in der Gewissheit, das kein Einziger dieser Vorschläge beachtet geschweige denn ins Gesetz aufgenommen wird):

- Fördermittel für Wildäcker: Einen Wunsch den ich schon lange Hege ist es, in dem Revier in dem ich jagen darf mehrere Wildäcker anzulegen (Wildapotheke, Landsberger Mischung, etc..). Nun bekommt der Landwirt jedoch kein Geld für Wildäcker, sondern Subventionen für Mais, der in der Biogasanlage verschwindet. Vergl. Sie einmal die Artenvielfalt eines Wildackers mit der eines Maisfeldes.

- Selbiges gilt für Hecken!

- Keine Erschwerung der Jagd auf Prädatoren. Da ich in der Nähe eines Auerhahnrevieres wohne liegt mir dieser Urvogel besonders am Herzen. Kulturfolger wie Fuchs, Marder etc, habe in der heutigen Landschaft leichtes Spiel oder wie es Prof. Dr. Dr. Paul Müller sagen würde:"Seit über zwanzig Jahren stellen wir fest, dass Naturschutz in unserem Land nicht ohne Fangjagd auskommen wird MÜLLER

1988, 1992, 2010). An die Jäger habe ich immer wieder appelliert, den Schutz der Biodiversität auf ihre Fahnen zu schreiben

und in Handeln umzusetzen. Zwischenzeitlich entsteht in Deutschland ein föderaler Flickenteppich aus Gesetzen und

Verordnungen, in denen zwar das Schalenwild meist am „Niedergang der Biodiversität im Wald“ schuldig sein soll und

deshalb „effizient bejagt werden muss“, die anderen Gewinner des kulturlandschaftlichen Wandels, die Allerweltsarten und

kleinen Prädatoren, aber begünstigt werden"

- Wildfütterung: Schauen wir uns um im Wald. Im Winter ist hier im Schwarzwald die Hölle los im Wald, dann wenn das Wild Ruhe braucht. Ich kann im Winter durch den Wald laufen, Lieder pfeifen, singen und klatschen, das Wild mit meiner Anwesenheit im Wald stören - am Fressen hindern - aber Wild in Notzeiten füttern darf ich nicht, außer natürlich die Vögel im eigenen Garten? Es wird auch behauptet, dass dadurch der Wildbestand hoch gehalten wird und durch Verbissschäden hohe Kosten entstehen.WENN, dann zahlt diese jedoch der Pächter!

- Mittlerweile gibt es einen Schießnachweis, um bei Drückjagden teilzunehmen. Dieser sollte meiner Meinung nach jedoch ergänzt werden. Bsp: Mind. 50 Schuss zusätzlich auf den laufenden Keiler.

 

Mein größter Wunsch ist jedoch eine sachgerechte Vermittlung der Thematik Jagd (Der SPIEGEL beantwortet die Frage jedoch selbst: www.spiegel.de/politik/deutschland/s-p-o-n-der-schwarze-kanal-warum-sind-so-viele-journalisten-links-a-895095.html) in den Medien und auch bei den Grünen. Nur, wer einmal Jagen kann weiß, wie schön, wie beeindruckend die Jagd ist.

20. Kommentarvon :Ohne Name

Jagd und Wildtiermanagementgesetz

Ich jage seit über 40 Jahren, und habe in dieser Zeit nicht erlebt, dass eine Tierart dadurch ausgerottet wurde, im Gegenteil, so haben unsere Schwarzwildbestände rassant zugenommen trotz scharfer Bejagung. Ebensso steigen die Zahlen beim Fuchs an, und ich habe Angst vor dem Tag an dem die Tollwut bei uns wieder ausbricht, und der niedliche Fuchs

Ich jage seit über 40 Jahren, und habe in dieser Zeit nicht erlebt, dass eine Tierart dadurch ausgerottet wurde, im Gegenteil, so haben unsere Schwarzwildbestände rassant zugenommen trotz scharfer Bejagung. Ebensso steigen die Zahlen beim Fuchs an, und ich habe Angst vor dem Tag an dem die Tollwut bei uns wieder ausbricht, und der niedliche Fuchs auf der Terrasse mit Schaum am Fang auf alles was sich bewegt bissig reagiert. Ich habe die Zeit erlebt, als die Fuchsbaue begast wurden, um dieser schlimmen Seuche Einhalt zu gebieten. Wer dies erlebt hat, der kann es absolut nicht verstehen, dass unsere Natur von sogenannten Schützern und Verstehern zum Labor für ihre Ideologie missbraucht wird. Wer das Interview mit Herrn Ebner von den Grünen in der Südwestpresse gelesen hat, der hierzu sagt: Dann kann man ja die Beschränkungen wieder aufheben, der weiss wohin die Reise geht .

Wer uns 80% Wildschadenersatz am Mais als Pluspunkt verkaufen will, der lügt ganz einfach, denn bisher ist die Jagdgenossenschaft zum Ersatz verpflichtet und nicht der Pächter, der diesen im Pachtvertrag übernehmen kann, aber nicht gesetzlich muss.

Mit dem neuen Gesetz wird die Jägerschaft zum Zahlmeister des Landes degradiert. So darf man zwar Jagdeinrichtungen aufstellen, aber bitteschön gegen entsprechendes Entgeld. Da müssen Hegegemeinschaften gebildet werden, aber bitteschön selbst finanziert. Zwei Monate Jagdruhe, aber Wildschaden bitteschön bezahlen, und so weiter.

Wenn uns gesagt wird, wir müssen froh sein, dass es nur 2 Monate Jagdruhe gibt, und nicht 9 Monate, wie von den Naturschützern gefordert, dann frage ich mich, wie soll der Abschuss in 3 Monaten erfüllt werden? auf grßen Drückjagden? Und dabei wird ein Top-Lebensmittel produziert? Der beste Weg zurück zur Feudaljagd, deren Abschaffung die Errungenschaft einer großen Revolution ist.

19. Kommentarvon :Ohne Name

Jagd- und Wildtiermangementgesetz

Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit widerspreche ich dem Jagd- und Wildtiermanagementgesetz in folgenden Punkten: Jagdfreie Monate Februar bis April: Gerade in dieser Zeit werden nachweislich bis zu 20% der Schwarzwildstrecke erzielt. Desweiteren ist die Bejagung aufgrund der noch geringen Vegetation, sowie das günstige Mondlicht gerade

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit widerspreche ich dem Jagd- und Wildtiermanagementgesetz in folgenden Punkten:

 

Jagdfreie Monate Februar bis April:

Gerade in dieser Zeit werden nachweislich bis zu 20% der Schwarzwildstrecke erzielt. Desweiteren ist die Bejagung aufgrund der noch geringen Vegetation, sowie das günstige Mondlicht gerade im Wald "einfacher". Denn dort kann mithilfe einer Kirrung gezielt Schwarzwild bejagt werden. Diese Bejagung ist vonnöten, um Wildschäden und Tierseuchen(Afrikanische Scweinepest etc.) einzudämmen.

 

Verbot der Fütterung:

Die Fütterung in Notzeiten ist ein wichtiges Instrument zur Lenkung der Wildes, um den Verbissdruck auf Forstflächen zu senken. Außerdem ist die Notzeitfütterung eine Maßnahme des Tierschutzes oder warum sollten wir Wild verhungern lassen aber tausende von Vögel werden jährlich in den Gärten gefüttert.

 

Verbot Jagdmethoden:

Durch das Verbot der Bau-und Fallenjagd, nehmen Sie uns Jägern eine wichtige Jagdmethode, um den Bestand von Fuchs und Marder nachhaltig zu senken. Nur durch die scharfe Bejagung dieser Prädatoren haben, Auerwild, Fasan und co eine Chance.

 

Waidmanns Heil

 

A.Butscher

18. Kommentarvon :Ohne Name
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17. Kommentarvon :Ohne Name

Jagd- und Wildtiermanagementgesetz

Es ist sehr bedauerlich, dass wieder einmal versucht wird, unsere heimische Tierwelt über einen 'neuen', völlig anderen Gesetzestext zu regulieren. Wenn man in die Vergangenheit zurückschaut, waren alle bisherigen Gesetzestexte ideologisch geprägt, was bisher nie zu einem Vorteil der heimischen Tierwelt geführt hat. Aber kein Text war so sehr

Es ist sehr bedauerlich, dass wieder einmal versucht wird, unsere heimische Tierwelt über einen 'neuen', völlig anderen Gesetzestext zu regulieren. Wenn man in die Vergangenheit zurückschaut, waren alle bisherigen Gesetzestexte ideologisch geprägt, was bisher nie zu einem Vorteil der heimischen Tierwelt geführt hat. Aber kein Text war so sehr ideologisch geprägt, wie der jetzt anstehende Gesetzestext. Wieso soll dann gerade dieses Modell dann zum Erfolg führen???

Abstrakt betrachtet steht in keinem Passus unsere heimische Natur deutlicher im Vordergrund wie bisher. Dabei sind die Menschen in Baden-Württemberg noch nie so missachtend mit der heimischen Natur umgegangen ...noch nie musste unsere Natur so unter dem Menschen leiden wie derzeit.

Das wird mit dem neuen Gesetzestext nicht besser, nur dass man es jetzt 'Management' nennt und es sich damit leichter in der Bevölkerung 'verkaufen' lässt.

Kein Haustierbesitzer kann sich erlauben, was amtl. Stellen seit Jahren herausnehmen. Wir würden mit dem Finger auf diesen privaten Tierbesitzer zeigen und ihn vor den Kadi schleppen. Allerdings die staatlichen Stellen dürfen anders agieren, weil es der Gesetzestext hergibt.

Die ‚neuen‘ Möglichkeiten lassen da noch viel mehr Spielraum.

Wo ist da die Achtung vor der Schöpfung?

 

Dazu ein kleines Beispiel - ich füttere in der Notzeit das Rehwild. In der Fütterungszeit habe ich je nach Notlage die 4- bis 6-fache Anzahl Rehwild im Revier stehen. Dabei füttere ich primär Treber.

Wie groß muss die Not sein, dass sich auf meinen paar ha so viel Rehwild zusammenzieht?

-

Mit Naturschutz beschäftige ich mich, seit ich Laufen kann - damals kannte man den Begriff noch nicht. Vor über 30 Jahren habe ich den Jagdschein gemacht und seit ein paar Jahren engagiere ich mich aktiv in einem kleinen, lokalen Naturschutzverein. Wir haben es aus eigenen Mitteln geschafft, eine sehr vielfällige, artenreiche Natur wieder fast selbstverständlich zu machen. Um Details zu nennen, reichen ein paar Vertreter aus der Vogelwelt, die da lauten: Eisvogel, Große Brachvogel, Kiebitz, Sumpfohreule, Uhu, Schwarzstorch, Weißstorch, Schnepfe, Rebhuhn, Fasan, … .

Spätestens wenn wir an die offiziellen Naturschützer geoutet werden, wird es diese Artenvielfalt mit hoher Wahrscheinlichkeit zeitnah verändern, weil einige Spezies sind 'schützenswerter'.

Jetzt schweife ich vom Thema ab.

 

Zurück zu diesem 'Jagd- und Wildtiermanagementgesetz'.

Sorry, das ist von Menschen gemacht, die von der Materie wenig Ahnung haben. Sie haben studiert und halten sich für ‚wissend‘. Sie wollen sich vielleicht auch bei/mit diesem Gesetzt profilieren … .

Leider hat unsere heimische Natur keine Lobby, um sich gegen diesen Unsinn zu wehren.

Dieser Gesetzestext ist zwar grün geprägt, aber nur von einer grünen Lobby. Er schränkt zwar die aktuellen Rechte von Grundbesitzer und Jäger ein, aber leider nicht zum Profit unserer heimischen Natur.

Vielleicht ist es sogar richtig, dass man ein entsprechendes 'Jagd- und Wildtiermanagementgesetz' braucht, aber doch nicht auf die Schnelle und Hoppla-Hopp.

Allein aus Respekt vor der Schöpfung sollte man das Thema etwas ‚seriöser‘ angehen.